Penisse isländischer Schafe als Delikatesse nach China exportiert

Schlachthof lieferte 50.000 Stück

Reykjavik - Zwar gehören Schafshoden seit langem zur isländischen Küche, aber Schafspenisse ließen die Inselbewohner bisher links liegen. Der isländische Schlachtof Slaturfelag Sudurlands hat für diese nun einen neuen Markt entdeckt. In vielen asiatischen Ländern gilt gebratener Schafspenis als Delikatesse, die Nachfrage scheint zu steigen. Zwei Tonnen, rund 50.000 Stück der 30 bis 40 Gramm schweren Penisse, hat der Schlachthof nach China exportiert.

Lied für neues Exportprodukt

Nach Informationen der Tageszeitung Visir haben die Arbeiter des Schlachthofes sogar ein kleines Lied zu Ehren des neuen Exportproduktes angebliche Delikatesse geschrieben. Gudmundur Svaravarsson, Produktionsdirektor des Schlachthofes, sieht in Island allerdings noch keinen Markt für die angebliche Delikatesse.

Er meint: "Ich werde es wohl probieren. Besonders interessiert bin ich jedoch nicht. Aber inwiefern ist es denn anders als eingelegte Schafshoden zu essen? Das sind Lebensmittel wie alles andere, was vom Schaf kommt." (APA, 3.12.2012)

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