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vergrößern 1920x1080Das Rekordergebnis auf einen Blick. Die Messdaten zeigen: 59.782 Punkte beim PCMark05
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vergrößern 1280x853Der Versuch am Freitag vor Live-Publikum glückte zwar nicht, der Rekord konnte jedoch schon während der Generalprobe wenige Stunden zuvor aufgestellt werden.
vergrößern 1280x855Um die hohen Geschwindigkeiten zu erreichen, musste der Prozessor mit flüssigem Stickstoff gekühlt werden.
vergrößern 1280x853Der Rekord soll kommenden Freitag gleich erneut gebrochen werden - dieses Mal vor den Augen der Internetzuschauer.
Es ist geglückt: Vergangenen Freitag erzielte das Team von Overclockers.at einen neuen Rekord beim Übertakten handelsüblicher PC-Hardware und konnte mit 59.782 Punkten das weltweit beste Ergebnis beim PCMark05 für sich verbuchen. Unterstützung erhielten die Tüftler von den Herstellern Asus und Angelbird sowie dem Computershop unITer. Der bisherige Spitzenreiter mit dem Spitznamen "sofos1990" stammt aus Griechenland und erzielte bei gleicher Kühlmethode und sogar höherer CPU-Taktung 59.559 Punkte. Ein präzise abgestimmtes System brachte den Österreichern das bessere Ergebnis ein.
Flüssiger Stickstoff
Um die extremen Geschwindigkeiten erreichen zu können, wurde einerseits der Prozessor mit flüssigem Stickstoff auf -180 Grad Celsius gekühlt und andererseits die Grafikkarte mit einer Wasserkühlung auf Raumtemperatur gehalten. Auch die einzelnen Komponenten wurden penibel selektiert. In Summe wurde Hardware zum Preis von rund 5.000 Euro eingesetzt.
Der Intel Core i7 3770K-Prozessor konnte von 3,5 GHz auf fast 6,194 GHz übertaktet werden, der Arbeitsspeicher kam auf 2,1 GHz (CL6-7-7-24 1T) und die ASUS HD7970-Grafikkarte arbeite mit 1,315 GHz statt 925 MHz. Wärmeleitpaste und Lüfter waren von Noctua. Für die Speichertests wurde zum einen die externe USB 3.0-SSD-Festplatte SSD2go und ein Raid-0-Verbund aus zwei Angelbird Crest 6 Master SSD-Speichern mit 240 GB eingesetzt. Zusammengehalten wurde der hochgetunete "Motor" von einem ASUS Maximus V Extreme-Mainboard.
(Foto: Der mit flüssigem Stickstoff gekühlte Prozessor. Zum Vergrößern das Bild anklicken.)
"Abgeraucht"
Dass sich das Team und die Hardware in Extremregionen bewegten, zeigte der zweite Übertaktungsversuch vor Live-Publikum am Freitagnachmittag. "Leider sind uns beim Live-Event unsere beste CPU und das Mainboard abgeraucht, weshalb wir vor Publikum nur den 2. Platz vorzeigen konnten. Echt schade, weil das nicht unser Plan war. Wir haben zwar noch mit Backupequipment weitergekämpft, aber es ging dann einfach nicht mehr.", sagt Overclocker Matthias Zronek gegenüber dem GameStandard. Der Rekord konnte allerdings schon bei der Generalprobe wenige Stunden vor dem Event aufgestellt werden.
(Foto: Zum vergrößern anklicken.)
Nächster Rekordversuch zum Zuschauen
Die Verschnaufpause ist nur von kurzer Dauer. Schon am kommenden Freitag, dem 7. Dezember, will das Wiener Team seine Bestmarke noch einmal übertreffen. Dieses Mal kann man den Weltrekordversuch ab Freitag, 10:00 Uhr per Live-Stream miterleben. (Zsolt Wilhlem, derStandard.at, 3.12.2012)
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also ich kann mich noch an abit bp6 (celeron 366 auf 550 mit luftkühlung und SMP) erinnern - das war im heimbereich der burner.
im profibereich waren es die cryotech e.g. von DEC/compaq die miata gl, eine alpha workstation mit einer alpha 21164 auf über 600 mhz (und NT 4.0 drauf) - das war der renner.
oder aber für AMD; da war der K7 im slotA plötzlich mit zuerst 700 und dann 1000 mhz schneller als die zeitgleich erschienenen p2/p3. vor allem war der cache damals extern (nicht am cpu core mit drauf) und entsprechend mit 1/2 oder gar 1/3 cpu frequenz getaktet - bei 1 ghz statt 333 mhz nun 500 mhz cache zu haben hat wahrlich ordentlich ausgegeben.
ergo: p2 350 auf 3 ghz ? wohl kaum, mit cache schon gar nicht. die cryos gehen auf -60...
ich finde overclocking-rekord kann nur etwas genannt werden wenn man den computer noch ganz normal für längere zeit nutzen kann.
d.h. er sollte tagelang mit dieser geschwindigkeit laufen können und als normaller pc (z.b.zum spielen)verwendet werden können.
wenn die gefahr des abrauchens vorhanden ist und es das einem la klappt ein paar minuten 3dmark laufen zu lassen und das andere mal nicht, dann ist dieser overclocking-versuch kein rekord.
"Der Rekord konnte allerdings schon bei der Generalprobe wenige Stunden vor dem Event aufgestellt werden."
Wenn der Wagen erst beim zweiten versuch Stunden später explodiert zählt der erste Versuch trotzdem oder?
warum benutzt man eigentlich pcmark05?
neu wäre zb.dieser hier:
http://www.pcgames.de/3DMark-So... k-1038511/
die antwort ist vermutlich einfach - wenn man die volle power rausholen würde, würde das gerät noch schneller abrauchen - deshalb benutzt man einen mehrere jahre alten benchmark der noch für directx9 geschrieben wurde und der nichtmal ansatzweise die höchste leistung aus einem heutigen gerät herauskitzelt.
in der kategorie 100m.
von mir aus kann man ja eine "overclocking minimum time" und eine "overclocking working environment"-kategorie einführen.
aber wenn ein system 3% weniger leistet aber dafür 50 stunden durchläuft, ein anderes 2 minuten und ein anderes 3 sekunden so kann man nicht behaupten, daß das mit 3 sekunden den weltrekord verdient hätte.
aber wenn der baumgartner zb. tot mit dem schädel voraus auf die erde geknallt wäre würde auch keiner sagen, daß er es "geschafft" hat.
selbst bei den wetten-dass-wetten oder ähnlichem muß man die dinge immer über eine gewisse zeit schaffen und nicht über 3 sekunden.
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