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Ilse-Maria Vrabl-Sanda.
Berufskollegen beschreiben Ilse-Maria Vrabl-Sanda als fleißige Person mit ausgeprägtem Gerechtigkeitssinn. Beide Eigenschaften kann Vrabl-Sanda an der Spitze der Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft (WKStA) gut gebrauchen.
Als am Freitag bekannt wurde, dass die 49-Jährige dort zur neuen Leiterin wird, gab sie zunächst nur ein kurzes Statement ab: "Ich freue mich auf die neue, herausfordernde Aufgabe und werde die große Verantwortung nach bestem Wissen und Gewissen übernehmen." Der bisherige WKStA-Chef Walter Geyer hat sich mit 65 in den Ruhestand verabschiedet.
Interviews wollte seine Nachfolgerin vorerst keine geben. Als Medienscheue sollte dieses Verhalten nicht ausgelegt werden, Vrabl-Sanda ist als bisherige Vizechefin der Oberstaatsanwaltschaft (OStA) und Leiterin der Medienstelle der Behörde, bei der sie seit 2005 tätig war, den Umgang mit Journalisten gewöhnt. In dieser Funktion ging die Juristin auch immer wieder in die Offensive: Beispielsweise im März, als die ÖVP gegen die Staatsanwaltschaft wetterte, weil diese in der Telekom-Affäre gegen Werner Amon ermittelte. Vrabl-Sanda sprach von " Untergriffen", die wohl dazu dienten, "Stimmung zu machen". Die Behörde könne diesem Druck aber standhalten, hielt sie fest.
Schon Jahre zuvor hatte die gebürtige Wienerin gezeigt, dass sie politischem Druck nicht nachgibt: Als sie 1999 eine Klage von Jörg Haider abwies, der sich nicht als "gefährlicher, politischer Gauner" bezeichnen lassen wollte, wie es in einer deutschen Fernsehsendung geschehen war.
Zu diesem Zeitpunkt war Vrabl-Sanda seit zwei Jahren Richterin am Landesgericht für Strafsachen in Wien, wo sie bis zu ihrem Wechsel in die Oberstaatsanwaltschaft tätig war. Erste Erfahrungen als Richterin hatte sie aber schon am Bezirksgericht Donaustadt gesammelt.
Bei der Oberstaatsanwaltschaft gilt die verheiratete Mutter von drei Kindern (19, 17 und elf Jahre) als Workaholic. Ehemalige Kollegen im Grauen Haus nennen neben ihrem Gerechtigkeitssinn ihr resolutes Auftreten als charakteristisch.
Vrabl-Sanda ist nicht nur die erste Frau an der Spitze der Korruptionsstaatsanwaltschaft, ihr sollen künftig auch mehr Korruptionsstaatsanwälte unterstehen: Das Justizministerium kündigte an, ab 2013 die Zahl von derzeit 19 zu verdoppeln. Für ausreichend Arbeit für die neue Chefin ist also gesorgt. (Gudrun Springer, DER STANDARD, 3.12.2012)
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...
Denn: Wo bleiben die KorruptionsjägerInnen? Wo die BerufskollegInnen? Wo der Umgang mit JournalistInnen? Und wo sind die mehr Korruptionsstaatsanwa/ältInnen?
!!!
So viel Erziehungsarbeit umsonst, tz, tz, tz...
...
P.S. :-)
...
Dauernd wird von der WKStA vollmundig verkündet, es werde bezüglich Korruption "ermittelt". Zum Erfolg (zumindest zu einer Anklage) führt es so gut wie nie. Da stellt sich schon die Frage, wie effizient oder wie kompetent tatsächlich "ermittelt" wird, wenn - in Österreich - kaum jemals eine Anklage oder gar Verurteilung dabei herauskommt.
Strasser haben ausländische Journalisten "auf dem Tablett serviert", das ist kein Verdienst der WKStA. Was ist mit denn Grasser, Meischi, Mennsdorf, Faymann und Konsorten, wegen denen die Regierugsparteien den U-Ausschuss so ganz schnell abgedreht haben?
es gibt ein ermittlungsverfahren !
den rest machen eh die medien: durch VORverurteilung oder VORfreisprechung : wenn die "justiz" dem nicht folgt - d.h. nicht mediengefällig ist - hat sie halt "versagt" !
gar so leicht habens justizministerInnen heutzutage auch wieder nicht ................
für die gründung einer NGO durch "gerechte freie bürger " , die mit unterstützung des UNABHÄNGIGEN "der standard" die rechtspflege übernimmt --- wie es sich sich für einen modernen demokratischen und sozialen rechtsstaates gehört (!!??! !) -- wetten, dass die proponenten eines solchen vereines " idealistische "und "fanatische" anhänger finden würden ? --- steht ja außerdem in der verfassung: die mitwirkung des volkes an der rechtssprechung ;-)
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