Arnautovic schießt Hoffenheim vom Platz

2. Dezember 2012, 17:40
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Drei Goals bei 4:1-Sieg in Hoffenheim - Auch Prödl traf - Hoffenheim-Trainer Babbel könnte Geschichte sein - Wolsburg mit Remis gegen Hamburg

Sinsheim - Marko Arnautovic war am Sonntag beim 4:1-Auswärtssieg von Weder Bremen gegen 1899 Hoffenheim der überragende Mann auf dem Platz. Der österreichische Fußball-Teamspieler erzielte drei Treffer für die Norddeutschen, das vierte Tor steuerte sein Landsmann Sebastian Prödl bei.

Prödl brachte Werder in der 21. Minute per Kopf nach Freistoß von De Bruyne in Führung. Acht Minuten später folgte der erste große Auftritt von Arnautovic, als er nach Doppelpass mit De Bruyne zum 2:0 für die Gäste einschob. Nach dem Anschlusstreffer durch Salihovic (50.) zirkelte der Offensivspieler in der 73. Minute einen Freistoß in die Maschen und schlenzte den Ball sechs Minuten später mit seinem linken Fuß ins Kreuzeck. Danach lief er zu Trainer Thomas Schaaf. "Er hat sich das verdient, deswegen habe ich mit ihm gejubelt", erzählte Arnautovic.

Schaaf, der den dreifachen Torschützen in der 84. Minute auswechselte, fordert von Arnautovic nun konstant starke Leistungen. "Wir wollen von ihm Tore sehen, das hat er heute geschafft. Jetzt liegt es an ihm, das fortzusetzen."

Prödl spielte bei den Bremern in der Innenverteidigung durch, Zlatko Junuzovic fehlte wegen einer Gelbsperre. Der 19-jährige österreichische Goalie Richard Strebinger saß wegen der Verletzung von Raphael Wolf auf der Werder-Ersatzbank. Während die Bremer zumindest vorläufig auf Platz acht vorstießen, liegt Hoffenheim als 16. nur auf dem Relegationsplatz - Trainer Markus Babbel steht unmittelbar vor dem Rauswurf.

Wolfsburg stagniert

Zurück auf dem Boden der Tatsachen, ist hingegen der VfL Wolfsburg. Simon Kjaer (68. Minute) rettete am Sonntag beim 1:1 (0:1) im Nord-Duell gegen Hamburger SV zwar einen Punkt, doch nach einer sieglosen englischen Woche mit nur zwei Punkten aus drei Spielen kommt der VfL einfach nicht aus der Abstiegszone. Mit 16 Punkten bleibt der Meister von 2009 Tabellen-15.

Der HSV, der in der VW-Arena lange durch das zweite Saisontor von Maximilian Beister (26.) geführt hatte, verpasste den möglichen Sprung auf Rang sieben. Die Hamburger, bei denen Paul Scharner ab der 84. Minute zum Einsatz kam, waren auch ohne den verletzten Rafael van der Vaart lange Zeit das bessere Team. Am Ende aber waren die Gäste - Emanuel Pogatetz saß neuerlich nur auf der Bank - im Glück. Der Portugiese Vieirinha traf in der 76. Minute nur den rechten Pfosten. Vor allem Diego trumpfte auf, doch das Tor wollte nicht fallen. (APA/red 2.12.2012)

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    Marko, endlich.

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