Traiskirchner Kinderfreunde fordern Absetzung von Lagerleiter

2. Dezember 2012, 14:25

"Fällt seit Jahren durch zynische und unmenschliche Wortmeldungen auf"

Traiskirchen/Wien - Die Traiskirchner Kinderfreunde haben am Sonntag nicht nur die "Verbesserung der Betreuungsqualität für alle Flüchtlinge" in der Erstaufnahmestelle Ost, sondern auch die Absetzung des Leiters Franz Schabhüttl gefordert. Das Innenministerium sei am Zug, hieß es in einer Aussendung.

Wenn Flüchtlinge berichten, dass es z. B. an qualitätsvollem Essen, ausreichend warmer Kleidung und Schuhen fehle, sei das in Wahrheit ein Skandal, so Karin Blum von den Kinderfreunden Traiskirchen. Neben der Privatisierung der Flüchtlingsbetreuung sei die Leitung der Erstaufnahmestelle verantwortlich für die prekäre Situation.

Der vom Innenministerium eingesetzte Lagerleiter "fällt seit Jahren durch zynische und unmenschliche Wortmeldungen Flüchtlinge betreffend auf", hielt Blum fest. Schabhüttl sei "völlig fehl am Platz" und seiner Funktion unverzüglich zu entheben. (APA, 2.12.2012)

Kommentar posten
Posting 1 bis 25 von 148
1 2 3 4
... und in salzburg steckt man minderjährige in kasernen!

ein unglaublicher zustand in salzburg!

http://bernhardjenny.wordpress.com/2012/12/0... iersebner/

Was daran so unglaublich ist,

würde ich gerne wissen. Bin offensichtlich zu dumm, um das Argument zu verstehen...

Offensichtlich...

Wenn Sie es sagen, wird es schon stimmen

Mein Automechaniker...

... Fordert seit Jahren, dass Johann Lafer als Juror bei "Die Küchenschlacht" zurücktritt.

Danke. Ihr Posting (von Ihrem Automechaniker)

zeigt eindrucksvoll die Relevanz der Forderungen der Kinderfreunde...

Mit den Kinderfreunden habe ich auch meine Erfahrungen - gut sind sie nicht.

Ein noch nicht volljähriger Jugendlicher untersteht doch der Erziehungspflicht der Eltern. Müssten also die unbegleitenden Jugendlichen nicht unverzüglich wieder der Obhut der Eltern unterstellt werden?

In irgend einem Knast

irgendwo auf der Welt zum Beispiel? Was ist, wenn die Eltern tot sind? Ist nicht alles so einfach.

Ich würd auf solche Zyniker gar nicht eingehen... lohnt sich nicht.

Wir haben ca. 1500 unbegleitete Kinder in Österreich, deren Eltern werden nicht alle tot oder im Gefängnis sein. Aber selbst wenn, dann hat ein Kind Verwandte bzw. hat der betreffende Staat zu entscheiden, wer der Vormund ist.

Die Kinderfreunde sollen sich doch nicht aufspielen.

Die sind doch nur eine Parteiorganisation, oder?

Gibt es stichhaltigen Beweise für diese Anschuldigungen? Dann muss es natürlich auch entsprechende Konsequenzen geben. Wenn die Anklage gegen den Leiter das Flüchtlingslagers Traiskirchen aber nur auf unbewiesenen Behauptungen von unzufriedenen Asylwerbern beruht, dann besteht durchaus die Möglichkeit, dass sie eine Verleumdung ist.
Eine rasche Untersuchung in dieser Angelegenheit ist notwendig. Ehe das Ergebnis nicht vorliegt, sollte man mit einer Verurteilung vorsichtig sein.

Ich schlage vor, Sie rufen bei ihm an und bieten an, dass Sie gerne Geschenke für die Kinder bringen würden oder Kleidung. Ich habe es probiert und zu hören bekommen, dass die Kinder alles haben, es ihnen super geht und jetzt überhaupt noch Spielgeräte, wie Tischtennistische vom Bundesheer kommen. Ich bin vergangene Woche am Lager vorbeigegangen. Die Kinder lagen in ziemlichen Fetzen auf der nassen Wiese. Langsam weiß aber eigentlich niemand wer, was man noch glauben soll. Allerdings bin ich mir sicher, dass die Kinder weit davon entfernt sind "alles zu haben".

Hilfe für Ackerl

so ein Zufall: da schafft der rote Ackerl als einziger in OÖ nicht, die Aufnahmequote einzuhalten - schon kommt die bestellte politische Ablenkung durch seine Freunde von den roten Kinderfreunden....
oder doch kein Zufall?

Schaun'S Ackerl (SPÖ) wollte ja...

...aber Bürgermeister Hartl ( ÖVP) in Bad Leonfelden hatte Angst um seinen "Kurort".

Dachte immer, OÖ wird von VP-Grüne regiert?!

ackerl ist landesrat

und ausser in wien haben in allen bundesländern die mitglieder der landesregierung aller parteien zuständigkeiten und sind damit für einen bereich auch verantwortlich.

wikipedia zu josef ackerl: "Sein Ressort umfasst die Bereiche Gemeinden, Jugendwohlfahrt, Opferfürsorge, Personenstandswesen, Soziales, Sozialversicherung, und Verwaltungspolizei. Außerdem war er bis Oktober 2011 Bundesvorsitzender der Kinderfreunde."

Zur Zuständigkeit für Flüchtlingsheime ....

...wenden Sie sich vertrauensvoll an den Bürgermeister von Bad Leonfelden - --- Hrn. (mein Ort ist ein Kurort) Hartl von der ÖVP.

Apropos Ankerkinder

Da haben wir gleich noch einen Kandidaten für einen politisch korrekten Maulkorb:
"Sie waren aber nur so lange allein, bis das Aufnahmeverfahren abgeschlossen war, sagt der zuständige Beamte für Migration, Erwin Eiersebner: Kaum haben die einen positiven Abschluss - das geht da relativ schnell -, sind die Eltern am nächsten Tag da.“
http://salzburg.orf.at/news/stor... s/2561034/
Wie kann sich jemand nur erdreisten, aus der täglichen Asylpraxis zu berichten?
Die kunterbunte Traumwelt, die uns die Asyl-NGO- Heinis im ORF dauernd vorgaukeln, wird durch solche Wortmeldungen empfindlich gestört! Dagegen muss vorgegangen werden!

habens von dem verlinkten artikel auch mehr als den ersten absatz gelesen?

.wenn sie alles glauben..

..wenn man eines lernen sollte, wäre es das, Geschichten nicht vorbehaltlos zu glauben.

glauben heisst: nix wissen. also soll ich nur einen teil des artikels glauben, und wenn ja welchen? oder den ganzen? oder den ganzen nicht?

wenn ich die kommentare hier so durchlese graust mir ein bisserl...

die FPö scheint wiedermal mobil zu machen ;-)

bin ganz bei Ihnen

Wettkampf der Grauslichkeiten. Aber nachdem die Umfragen der Tüchtigen und Anständigen zurückgehen, wird halt mobilisiert. Hauptsache andere anpatzen.

Kann auch sein,

dass nur der Hausverstand mobil macht?

Kommentar posten
Posting 1 bis 25 von 148
1 2 3 4

Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.