Microsofts Anti-Viren-Software fällt bei Test durch

2. Dezember 2012, 13:53
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Security Essentials erkennt laut AV-Test deutlich weniger Zero-Day-Angriffe als Konkurrenz

Einem aktuellen Test von Anti-Viren-Programmen durch AV-Test zufolge, ist Microsoft Security Essentials in den Versionen 4.0 und 4.1 als einziges von insgesamt 24 kostenlosen Programmen durchgefallen. Die Software erhält damit die Zertifizierung des Testinstituts nicht, berichtet Golem.

Schlechtere Erkennung von Zero-Day-Attacken

Microsoft Security Essentials hat in dem Test von Oktober insgesamt 10,5 Punkte erhalten. Für die Zertifizierung sind elf Punkte nötig. Grund dafür ist unter anderem die gesunkene Erkennungsrate von Zero-Day-Angriffen. Im Vergleich zum letzten Test im September ist sie von 69 Prozent auf 64 Prozent zurückgegangen. Andere Programme schaffen im Durchschnitt 89 Prozent.

Unter dem Durchschnitt auch bei bekannten Viren

Zwei bis drei Monate bekannte Malware wird ebenfalls etwas schlechter als der Industriedurchschnitt erkannt. Weit verbreitete Malware wird hingegen zu 100 Prozent erkannt. Die Ergebnisse beziehen sich auf die Software-Tests für die 32-bit-Version von Windows 7. Details können auf der Website von AV-Test nachgelesen werden. (red, derStandard.at, 2.12.2012)

  • Microsoft Security Essential - nicht gut genug für AV-Test.
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    Microsoft Security Essential - nicht gut genug für AV-Test.

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