New Yorker Museum erklärte Videospiele zur Kunst

2. Dezember 2012, 10:35
  • Pac-Man ist Kunst.
    foto: archiv

    Pac-Man ist Kunst.

MoMa nimmt Pac-Man und andere Software in seine Sammlung auf

Pac-Man statt Picasso und Spacewar statt Warhol: Das New Yorker Museum of Modern Art hat Videospiele zur Kunst erklärt - zumindest einige. Das angesehene Museum in Manhattan kündigte an, 40 Spiele in seine Sammlung aufzunehmen. Den Anfang machen zunächst 14, darunter Klassiker wie "Pac-Man" (1980), "Tetris" (1984) und "Sim City 2000" (1994). Das jüngste ist "Canabalt" von 2009.

"Außergewöhnliche Beispiele interaktiven Designs"

"Sind Videospiele Kunst?", fragt das Museum selbst. "Das sind sie sicher, vor allem sind sie aber Gestaltung, Design." Deshalb seien sie ausgewählt worden. "Die Spiele wurden als außergewöhnliche Beispiele interaktiven Designs herausgesucht." Wichtig seien jedoch nicht nur die "visuelle Qualität und die ästhetische Erfahrung", sondern auch andere Aspekte - "von der Eleganz der Programmierung bis zur Schaffung eines bestimmten Verhaltens des Spielers".

Weitere Klassiker

Die MoMA-Macher haben noch weitere Spieleklassiker auf der Liste, die zu der Sammlung hinzugefügt werden sollen. Dazu zählen das Balkenspiel "Pong" (1972), das vom Telefon bekannte "Snake" (70er Jahre), "Space Invaders" (1978), "Donkey Kong" (1981), "Super Mario Bros." (1985) und "The Legend of Zelda" (1986). Jüngstes Spiel ist das erst ein Jahr alte "Minecraft". Das älteste ist 50 Jahre alt: Bei "Spacewar!" konnte man nur gegeneinander spielen - für einen simulierten Gegner hatten die damaligen Rechner einfach nicht genug Leistung. (APA, 2.12.2012)

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MoMA Blog:

http://www.moma.org/explore/i... r-starters

• Pac-Man (1980)
• Tetris (1984)
• Another World (1991)
• Myst (1993)
• SimCity 2000 (1994)
• vib-ribbon (1999)
• The Sims (2000)
• Katamari Damacy (2004)
• EVE Online (2003)
• Dwarf Fortress (2006)
• Portal (2007)
• flOw (2006)
• Passage (2008)
• Canabalt (2009)

Richtig so...

... man kann zu Computerspielen sehen wie man will.

Tatsache ist aber, dass es so viele Spiele gibt die so eine wunderschöne Story und somit so eine super Handlung hinter sich stehen haben, dass es nicht als Kunst zu bezeichnen einfach nur eine Farce ist.

@ Marten E. Vanderveen: In Österreich wird gar nichts geschnitten...btw.

Balkenspiel "Pong"?
Für Tischtennis ist es euch wohl zu abstrakt?
Ist "Snake" nicht auch ein "Balkenspiel"? Und "Pac-Man", "Donkey Kong", "Tetris" usw. - sind doch überall Balken dabei ;-)

Zu wenig Leistung für einen simulierten Gegner bei "Spacewar!".
Interessanterweise hat die Leistung wenigstens noch für eine Physik-Emulation gereicht ;-)

Ich hoffe, für die Zensur-Pappenheimer im deutschen Sprachraum ist das Grund genug, Spiele nicht mehr zu schneiden.

Es wär schon mal ein guter Anfang, diese USK-Plakette von den Hüllen zu entfernen. Das ist Verschandelung von Kunst, die bei manchen Spielen bereits beim Box-Art beginnt.

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