Der Papst streichelt junge Großkatzen und bestaunt Artisten

Ansichtssache
1. Dezember 2012, 14:54

Zirkuszelt auf dem Petersplatz aufgestellt

Vatikanstadt - Rund 7.000 Zirkusartisten und Straßenkünstler aus ganz Europa, darunter auch aus Österreich, haben am Wochenende im Vatikan für reges Treiben gesorgt. Sie beteiligten sich an einem Treffen mit Benedikt XVI. anlässlich des vom Papst ausgerufenen "Jahr des Glaubens" und des 25-jährigen Jubiläums des Päpstlichen Migrantenrates.

Vor erstaunten Touristen wurde auf dem Petersplatz ein Zirkuszelt aufgeschlagen. Auf der Via Della Conciliazione, der Straße, die von der Engelsburg auf den Petersplatz führt, boten Gaukler, Spielmänner und Akrobaten bunte Darbietung ihrer Kunst, während sie in einem großen Umzug Richtung Audienzhalle gingen.

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foto: epa/alessandro di meo
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Staunen durch Verschiedenheit der Berufe

In der Audienzhalle erheiterten verschiedene Artisten den Papst und die zahlreichen Teilnehmer mit Auszügen aus ihrem Programm. "Mit der Verschiedenheit eurer Berufe und der Originalität der Vorführungen versteht Ihr es, zum Staunen zu bringen und Bewunderung hervorzurufen, aber auch Gelegenheiten zum Fest und gesunden Vergnügen zu bieten", sagte der Heilige Vater.

Aufgrund ihrer Charakteristiken seien die Zirkusleute dazu aufgerufen, Zeugnis für die ihrem Berufsstand innewohnenden Tugenden abzugeben: Den Respekt für das Alter und seinen Erfahrungsschatz, den unbedingten Zusammenhalt der Familie und die Aufmerksamkeit für Kranke oder behinderte Mitglieder der Zirkusgruppe, sagte der Papst, der auch junge Großkatzen wie Löwen und Tiger streichelte.

Die Artisten, Straßenmusiker, Puppenspieler und Schausteller kommen aus Italien, Frankreich, Deutschland, Spanien, Österreich, den Beneluxländern, Portugal, Rumänien, Ungarn, den USA und Russland. Weil sie ständig unterwegs seien, fehle diesen Menschen die Einbindung in eine Kirchengemeinde. Die Entwurzelung und Unberechenbarkeit ihres Lebens stellten eine große Herausforderung dar, betonte der Papst.

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foto: reuters/max rossi
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(APA/red, derStandard.at, 1.12.2012)

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der soundtrack zum grössten spektakel seit the wall
http://www.youtube.com/watch?fea... GGhzQ&NR=1
der text voller herzblut ,aus der feder des hl.vaters höchstpersönlich,
stamme teilweise aus der zwiesprache mit engelwesen,ward teilweise von zirkustieren diktiert und schöpft nicht zuletzt aus dem reichen erfahrungsschatz voll der weisheit und poesie
eines beschwingten lebens ...
http://www.youtube.com/watch?fea... GGhzQ&NR=1

Bild 5 (Zweite Bilderreihe)

Die Raubkatze wehrt sich bestialisch vor der Berührung mit dem Pabst.
Kein Wunder bei dem Glauben...

ein zirkus jagt den anderen...

der vatikan gehört in den zirkus, nicht umgekehrt.

Hiermit wird 2013

das Jahr des Zweifelns!

Ramen

An ein großes, etwas hungriges Löwenkätzchen traut er sich wohl nicht ran. Feiiiig! :-)

Der Papst streichelt junge Großkatzen und bestaunt Artisten

zum glück nicht umgekehrt.

:-)

Sind Clowns in Zirkussen neuerdings weiß kostümiert?

Haha, wie die Miez keinen Bock auf den alten Pfarrer hat!

das kätzchen tut ja so, als ob sie vom teufel angegriffen wurde

Mir scheint, im Vatkian will man sehen was die Konkurrenz kann.

Hmm, komischer Verleser:

Papst streichelt junge Artisten und bestaunt Großkatzen

mein verleser:

Der Papst streichelt junge Großkatzen und bestaunt Atheisten.

das letzte wort der artikel überschrift habe ich zuerst aus dem augenwinkel als "Atheisten" gelesen

ich fürchte eine tiefenpsychologische anlyse und aufarbeitung dieses freudschen verlesers tut not...

da merkt man wie modern die kirche geworden ist ...

... früher hätt man noch die Kritiker in eine Grube mit einem ausgewachsenen Löwen geworfen, heute streichelt man sie nur mehr ...

da merkt man wie modern die gesellschaft geworden ist...

früher hat man die die christen zu den löwen geworfen.

Fusion?

Weltweites Monopol für Kasperltheater in Sicht!

Einfach süss diese Senilos in Mädchekleider...

Darf ich sie berichtigen? Korrekt handelt es sich nämlich um ein Outfit des 14.Jahrhunderts, alternativ um Transvestitengarderobe.

nahja
das Purpur oder auch das edle Kardinalspurpur genannt, wird aus einer Muschel gewonnen.

Ein Gramm dieser Farbe ist auch heute noch extrem teuer und wurde erst seit kurzem wieder entdeckt.

Das Extrakt muss eine Zeitlang im menschlichem Urin gären um seine Farbe zu erhalten.

Ich glaube, dass das Wort Urin und natürlich auch sein Gestank ein gutes Stichwort ist um weiter zu lästern.

Sie müssen seltsame Mädchen kennen.

Und nun öffnet die Cathedralen und Kirchen für Artisten,

Strassenmusiker, Puppenspieler und Schausteller!

Raw Video: Shirtless Acrobats Dance for Pope http://www.youtube.com/watch?v=Q3Ajga1VLtk

ich bin fast ein wenig entsetzt darüber wie tief sich der genderwahnsinn offensichtlich schon in meine synapsen gefressen hat.

beim im englischen nicht gendermäßig eindeutig definierten "acrobats" hatte ich doch tatsächlich auf zumindest *eine* weibliche artistin gehofft...

Diese unterwürfige Haltung auf dem letzten Foto und der Blick des Mannes - oh Graus.
Die Großkatze ist da eindeutig klüger, sich nicht so entwürdigend zu benehmen

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