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Wien - Eine Delogierung in Wien-Landstraße ist am Freitagvormittag gefährlich eskaliert: Als die Polizei gerufen wurde, da der 28-Jährige sein Zimmer in der Gänsbachergasse nicht verlassen wollte, bedrohte er die Beamten mit einem Messer. Diesen gelang es, den Mann zu beruhigen, woraufhin er sich festnehmen ließ.(APA, 1.12.2012)
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ich kann mir schon gut vorstellen das man einfach die nerven wegwirft wenn man anfang dezember in die obdachlosigkeit befördert wird.
natürlich rechtfertigt dies das verhalten solcher amokläufer nicht, aber ich denke (war zum glück noch nie in der situation) recht viel hat man auch nicht mehr zu verlieren wenn es einmal so weit gekommen ist.
Das monatelange Schuldig-Bleiben der Miete sollte von Jänner bis Dezember verboten werden.
Leider ist der Artikel inhaltlich unvollständig: Wurde der Mann delogiert, weil er die Miete nicht zahlen konnte? Weil er randaliert oder andere bedroht hat? Weil er im Haus Alkohol konsumiert hat? Oder weil er dem/der Sozialarbeiter/in unsympatisch war?
Wer weiß...?
Für den "Bewaffneten Widerstand gegen die Staatsgewalt" gibt's jedenfalls ein paar Monate Häfen, damit sollte zumindest das Unterkunftsproblem während der kalten Jahreszeit gelöst sein. Und Miete kostets auch nicht.
wie sie richtig sagen ist der artikel leider unvollständig, aber ich denke schon das nicht jeder obdachlose (und nichts anderes ist man nach einer delogierung) 100%ig selbst schuld ist.
und ganz ehrlich, bevor ich als obdachloser lebe, hunger, durst, kälte und vielleicht auch noch übergriffen ausgesetzt bin, setze ich mich lieber ins gefängnis.
es ist auch wesentlich einfach nach einem haftaufenthalt wieder auf die beine zu kommen als den weg als obdachloser zurück in die gesellschaft zu finden.
Gänsbachergasse = Obdachlosenheim.
Zimmer ist nicht gleich Wohnung.
Da relativiert sich doch so manches zum Thema Armur, Hunger, Obdachlosigkeit in Österreich.
Wie sehr soll man denn jemanden helfen, der offensichtlich nicht nur die Hand beisst, die ihn füttert sondern ihr auch noch permanent einen Haufen nach den anderen vor die Tür setzt?
delogiert wird.
Für manche Leute ist halt alles und jedes nazistisch und faschistoid, was nicht in ihr Weltbild passt.
Wenn sie es nur verstehen würden, dass diese Denkart genau das ist, was sie vorgeben zu kritisieren.
http://zwangsraeumungverhindern.blogsport.de/
http://pizza.noblogs.org/post/2012... erhindert/
in dem aktuellen fall hatte eine familie vor jahren bei einer mieterhöhung vorerst die alte miete weitergezahlt, um die erhöhung anzufechten, als sie damit erfolglos war wurde alles nachgezahlt, und trotzdem soll sie nun delogiert werden. einmal wurde die delogierung schon verhindert.
kann ich das nächste mal auch um kollektive hilfe bitten, wenn sie mich beim billa rausschmeissen wollen weil ich fürs klopapier nur den alten preis aus 2010 zahlen will?
diese abkassierer wollen mir ansonsten tatsächlich den aktuellen preis abknöpfen, diese kapaitalistenschweine, kollektiv hilf mir!
Das Kollektiv hilft Ihnen, indem die Löhne inflationsentsprechend angehoben werden - wenn es sich ausgeht.
Wohnen ist unserer Ansicht nach ein Menschenrecht.
Ob ich mir den Hintern in Zukunft mit der Kronenzeitung abwischen muß oder nicht, oder sich das Rauchen noch ausgeht oder nicht (wofür man als Raucher übrigens nicht wenig an Tabaksteuer zahlt (wird nicht ausgeglichen), ist unseres Erachtens nicht ganz so wesentlich, wie dass man mehr als nur einen Dach über dem Kopf hat, nämlich Privatsphäre, anständige Heizmöglichkeiten und wos zum Fressen.
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