Delogierung in Wien-Landstraße eskalierte

1. Dezember 2012, 10:51

28-Jähriger bedrohte Polizisten mit Messer - Und gab schließlich auf

Wien - Eine Delogierung in Wien-Landstraße ist am Freitagvormittag gefährlich eskaliert: Als die Polizei gerufen wurde, da der 28-Jährige sein Zimmer in der Gänsbachergasse nicht verlassen wollte, bedrohte er die Beamten mit einem Messer. Diesen gelang es, den Mann zu beruhigen, woraufhin er sich festnehmen ließ.(APA, 1.12.2012)

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ich kann mir schon gut vorstellen das man einfach die nerven wegwirft wenn man anfang dezember in die obdachlosigkeit befördert wird.

natürlich rechtfertigt dies das verhalten solcher amokläufer nicht, aber ich denke (war zum glück noch nie in der situation) recht viel hat man auch nicht mehr zu verlieren wenn es einmal so weit gekommen ist.

WINTER

Delogierungen sollten von November bis April untersagt werden.

Das monatelange Schuldig-Bleiben der Miete sollte von Jänner bis Dezember verboten werden.

Leider ist der Artikel inhaltlich unvollständig: Wurde der Mann delogiert, weil er die Miete nicht zahlen konnte? Weil er randaliert oder andere bedroht hat? Weil er im Haus Alkohol konsumiert hat? Oder weil er dem/der Sozialarbeiter/in unsympatisch war?
Wer weiß...?

Für den "Bewaffneten Widerstand gegen die Staatsgewalt" gibt's jedenfalls ein paar Monate Häfen, damit sollte zumindest das Unterkunftsproblem während der kalten Jahreszeit gelöst sein. Und Miete kostets auch nicht.

wie sie richtig sagen ist der artikel leider unvollständig, aber ich denke schon das nicht jeder obdachlose (und nichts anderes ist man nach einer delogierung) 100%ig selbst schuld ist.

und ganz ehrlich, bevor ich als obdachloser lebe, hunger, durst, kälte und vielleicht auch noch übergriffen ausgesetzt bin, setze ich mich lieber ins gefängnis.

es ist auch wesentlich einfach nach einem haftaufenthalt wieder auf die beine zu kommen als den weg als obdachloser zurück in die gesellschaft zu finden.

Interessanterweise handelte es sich ja sowieso um einen Obdachlosen, da er "sein Zimmer in der Gänsbachergasse" nicht räumen wollte.

Gänsbachergasse = Obdachlosenheim.
Zimmer ist nicht gleich Wohnung.

Da relativiert sich doch so manches zum Thema Armur, Hunger, Obdachlosigkeit in Österreich.

Wie sehr soll man denn jemanden helfen, der offensichtlich nicht nur die Hand beisst, die ihn füttert sondern ihr auch noch permanent einen Haufen nach den anderen vor die Tür setzt?

In Ihre Hand

beißt man nicht, man beißt sie am besten gleich ab. Jedenfalls jeder, der Neonazis berechtigterweise gerne aus der Politik verbannt sähe. Every self-respecting & halfway intelligent person.

Jeder, der Neonazis berechtigterweise gerne aus der Politik verbannt sähe, beißt Wulzendorfer eine Hand ab ???
Verwirrend...

ich nehme mal an, dass er meint, ich wäre ein Neonazi und mir gehörte die Hand abgebissen, weil ich es interessant gefunden habe, dass man aus einem Obdachlosenasyl

delogiert wird.

Für manche Leute ist halt alles und jedes nazistisch und faschistoid, was nicht in ihr Weltbild passt.

Wenn sie es nur verstehen würden, dass diese Denkart genau das ist, was sie vorgeben zu kritisieren.

Möglicherweise wird er das gemeint haben, geschrieben hat er allerdings leider etwas völlig anderes (was die Notwendigkeit zum weiter unten geforderten Drücken der Schulbank eindeitig in Richtung Harry y. verschiebt...)
;o)

Muss ich das jetzt verstehen?

Wenn Sie das nicht verstehen, sollten Sie wieder eine Zeitlang die Schulbank drücken

Sorry Harry, aber ich verstehs auch nicht. Was haben irgendwelche Neonazis in der Politik mit der Hand des Posters Wulzendorfer zu tun?

Warum müssen die Bewohner untertags ihre Zimmer verlassen?

waere es besser in der nacht?

wir können uns diesen Staat nicht mehr leisten

und haben auch nichts von seinem Produktionsregime.

Eigentum / Geld abschaffen.

Genau! gib Deinen Computer her...

die Schuach und die Unterhosn auch.

Den meint der Poster nicht.

nein? ja was meint er denn?

das eigentum/geld der anderen

es geht auch anders: kollektiver widerstand ist oft effektiver...

http://zwangsraeumungverhindern.blogsport.de/

http://pizza.noblogs.org/post/2012... erhindert/

in dem aktuellen fall hatte eine familie vor jahren bei einer mieterhöhung vorerst die alte miete weitergezahlt, um die erhöhung anzufechten, als sie damit erfolglos war wurde alles nachgezahlt, und trotzdem soll sie nun delogiert werden. einmal wurde die delogierung schon verhindert.

kann ich das nächste mal auch um kollektive hilfe bitten, wenn sie mich beim billa rausschmeissen wollen weil ich fürs klopapier nur den alten preis aus 2010 zahlen will?
diese abkassierer wollen mir ansonsten tatsächlich den aktuellen preis abknöpfen, diese kapaitalistenschweine, kollektiv hilf mir!

- sehr brav ist ein konsument abgerichtet, der den Höheren preis aus dem jahre 2010 unbedingt zahlen will - der braucht wirklich kein kollektiv...

Das Kollektiv hilft Ihnen, indem die Löhne inflationsentsprechend angehoben werden - wenn es sich ausgeht.
Wohnen ist unserer Ansicht nach ein Menschenrecht.
Ob ich mir den Hintern in Zukunft mit der Kronenzeitung abwischen muß oder nicht, oder sich das Rauchen noch ausgeht oder nicht (wofür man als Raucher übrigens nicht wenig an Tabaksteuer zahlt (wird nicht ausgeglichen), ist unseres Erachtens nicht ganz so wesentlich, wie dass man mehr als nur einen Dach über dem Kopf hat, nämlich Privatsphäre, anständige Heizmöglichkeiten und wos zum Fressen.

diese rabauken, ab auf die strasse mit diesen subjekten.

sowas unmenschliches habe ich ja noch nie gelesen, verweigern die doch glatt, die mieterhöhung zu bezahlen und dann auch noch die delogierung.

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