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Tabellenführer Austria Lustenau geht nach dem vierten Sieg in Folge mit einem komfortablen Punktepolster in die Winterpause der Fußball-Erste-Liga. Die Vorarlberger gewannen am Freitag in der 19. Runde das letzte Match des Jahres daheim gegen den Kapfenberger SV 2:0 (1:0). Der Vorsprung auf den ersten Verfolger beträgt nach dem Heimremis von St. Pölten gegen die Vienna (2:2) acht Zähler.
Vor dem Anpfiff überreichte Bundesliga-Vorstand Gerhard Stocker Lustenau-Captain Dürr den Pokal für den Herbstmeistertitel. Wirklich beflügelnd wirkte sich die Trophäe auf die Anfangsbemühungen der Hausherren nicht aus. Mit der ersten größeren Chance gelang Lustenau aber der befreiende Führungstreffer. Nach Freistoß von Boller stellte Thiago per Kopf mit seinem 13. Saisontor auf 1:0 (25.).
Der Austria reichte ein gemächlicher Auftritt, um die Partie unter Kontrolle zu halten. Mit dem 2:0 machten die Grün-Weißen dann alles klar. Nach Vorarbeit von Dürr und Thiago schoss Kampel aus 15 Metern flach ins linke Eck (63.). Die Lustenauer sind damit in dieser Saison im heimischen Reichshofstadion weiter ungeschlagen (9 Siege, 2 Unentschieden), Kapfenberg wartet weiter auf den ersten Auswärtserfolg gegen die Austrianer (6 Unentschieden, 7 Niederlagen).
Der TSV Hartberg hat das Debüt von Trainer Edi Stöhr bei Blau Weiß Linz verpatzt. Der Tabellensechste aus der Steiermark setzte sich beim Schlusslicht dank eines Tores von Thomas Helly in der 73. Minute mit 1:0 (0:0) durch. Hartberg gelang vor der Linzer Saisonminuskulisse von nur 1.000 Fans im siebenten Anlauf der erste Dreier gegen die Stahlstädter.
Helly schaffte es nach einem präzisen Pass des eingewechselten Rossmann im vierten Anlauf zum Torerfolg. Bereits vor der Pause fand der Stürmer die größte Torchance für die Elf von Trainer Paul Gludovatz vor. Der 22-Jährige lief nach einem Fauxpas von Coralic allein auf das Linzer Tor zu und schlenzte den Ball überhastet und verfrüht von der Strafraumgrenze knapp daneben (31.).
Auch nach dem Seitenwechsel vergab Helly eine Topchance, als die Leihgabe von Wr. Neustadt aus acht Metern frei stehend vorbei köpfte (54.). Bei seiner dritten Gelegenheit scheiterte Helly am reaktionsschnellen Blau-Weiß-Schlussmann Wimleitner (72.), ehe er doch noch zuschlug. Fast hätte Huspek auf der Gegenseite noch mit einem spektakulären Freistoß TSV-Keeper Rindler düpiert, doch der bis dato kaum geprüfte Hartberger konnte sich gerade noch lang machen (85.). Lange Gesichter am Ende beim Vorjahresfünften aus Linz, der nach der siebenten Heimniederlage vier Zähler hinter Kapfenberg am letzten Platz überwintert.
Vor dem letzten Spiel des Jahres gegen die Vienna hat der St. Pöltner Vorstandsvorsitzende Gottfried Tröstl verkündet, dass man auch in Zukunft mit Trainer Martin Scherb arbeiten und seinen im Sommer auslaufenden Vertrag demnächst verlängern wird. Nicht verlängern konnte der Tabellen-Zweite danach die Heimsiegserie in der NV Arena. Nach fünf Erfolgen en suite kam man egen die Blau-Gelben aus Wien vor 2.550 Zuschauern nur zu einem 2:2 (1:1). Damit ist der Rückstand auf Tabellenführer Austria Lustenau auf acht Punkte angewachsen.
Dabei hatte die flotte Partie sehr gut für die Hausherren begonnen. Schon in Minute neun ging man durch ein Eigentor von Speiser - der Ex-St. Pöltner hatte einen Zwierschitz-Schuss unhaltbar abgefälscht - in Führung. Aber die Wiener schlugen prompt zurück. Slawow traf nach einem Fallmann-Freistoß per Kopf (12.).
Ex-St. Pölten-Kapitän Fallmann lupfte nach der Pause nach Slawow-Vorlage den Ball sehenswert über Riegler zum 2:1 für die Gäste in die Maschen. St. Pölten musste sich einmal mehr bei Goalgetter Segovia bedanken, dass es am Ende zumindest für einen Punkt reichte. Bei seinem Comeback nach vierwöchiger Verletzungspause war der Spanier nach Ambichl-Flanke per Kopf zur Stelle und erzielte sein zwölftes Saisontor (85.).
Der SCR Altach hat beim Aufsteiger aus Horn einen 1:0-Sieg gefeiert. Die Waldviertler bleiben somit der Lieblingsgegner der Altacher, denn in den bisherigen 3 Saisonduellen gingen die vor der Winterpause viertplatzierten Vorarlberger immer als Sieger vom Platz. Das Goldtor erzielte Daniel Prskalo in der 35. Minute.
Vor 1.040 Zuschauern hatte Horn in der 1. Hälfte etwas mehr vom Spiel. Bei einem Milosevic-Kopfball konnte Altach-Schlussmann Kobras gerade noch zur Ecke klären (26.). Einen Schuss von Schöpf (21.) parierte Horn-Goalie Prögelhof sicher. Noch vor dem Wechsel gelang den Gästen aber der schließlich entscheidende Treffer: Nach einem Einwurf verlängerte Schösswendter den Ball in den Strafraum zu Prskalo, der sich die Chance nicht entgehen ließ.
Horn hatte bei zwei guten Aktionen nach dem Wechsel Pech. Milosevic traf mit einem Freistoß die Außenstange und im Finish prallte sein Kopfball nach Flanke von Zulechner von der Querlatte zurück (87.).
Der SV Grödig hat sich mit einem 4:1 (2:1)-Heimerfolg gegen FC Lustenau in die Winterpause verabschiedet. Nach dem letzten Erste-Liga-Match des Jahres weisen die Salzburger als Tabellendritter neun Punkte Rückstand auf den überlegenen Tabellenführer Austria Lustenau auf. Der FCL überwintert trotz der Niederlage als Fünfter im gesicherten Mittelfeld.
Grödigs verdiente Führung kündigte sich mit einem Latten-Kracher von Lexa an (20.). Zwei Minuten später bediente Salamon mit viel Übersicht Nutz und dieser schoss zum 1:0 ein (22.). Die Gäste zeigten sich enorm effizient, mit dem ersten Torschuss gelang das 1:1 (25.). Nach Zellhofer-Vorarbeit traf Aydogdu zum Ausgleich.
Das bessere Ende der aktionsgeladenen neun Minuten hatten aber die Grödiger, nach Witteveen-Kopfballvorlage sorgte Salamon für die neuerliche Führung (31.). Als die Gäste auf den Ausgleich drängten, markierte Routinier Lexa nach Handle-Pass das entscheidende 3:1 (78.). Für den Schlusspunkt des Jahres sorgte Salamon nach Jukic-Querpass aus kurzer Distanz (92.). Damit sind die Salzburger mittlerweile sieben Partien gegen den FCL ungeschlagen (5 Siege, 2 Unentschieden). (APA/red, 30.11.2012)
Fußball-Ergebnisse der Ersten Liga, 19. Runde, Freitag, 30.11.201:
A. Lustenau: Kofler - Dunst, Stückler, Patocka, Soares -
Dürr, Kampel - Boller (86. Krajic), Zwischenbrugger (55. Salomon), Roth - Thiago
Kapfenberg: Nicht - Antonitsch, Welnicki, Gollner (84. Graf), Pürcher - Sencar - Wolf, Micic, Grgic (78. Masovic), Felfernig (67. Weinberger) -
Wendler
Gelbe Karten: Dunst bzw. Sencar
Linz: Wimleitner -
Arapovic (74. Koll), Coralic, Knabel, M. Guselbauer - Bubenik - Hartl, Nikolov
(83. Miksits), Höltschl, Huspek - Sulimani (60. Lindner)
Hartberg: Rindler -
Vukajlovic, Stornig, Miljatovic, Huber - Kozissnik (37. Rossmann), Hopfer, Foda
(88. Goller), Gremsl - Parapatits (81. Adilovic) - Helly
Gelbe Karten: Keine bzw. Huber, Adilovic
St. Pölten: Riegler - Zwierschitz, Popp (81. Schibany),
Rödl, Peinsipp (64. Gruberbauer) - Ambichl, Brandl (73. Kerschbaumer), Jano,
Holzmann - Sadovic, Segovia
Vienna: Mandl - Dober, Lebedew, Speiser, Czar -
Berisa (57. Strohmayer), Fallmann, Becirovic, Hinterseer, Rotter - Slawow
Gelbe Karten: Rödl, Ambichl bzw. Becirovic, Berisha, Dober
Horn: Prögelhof - Friess, Sedivy, Djordjevic, Stangl - Dilic (63. Jelenko),
Toth, Milosevic, Wunderbaldinger (74. Cetinkaya) - Zulechner, Mineiro (56.
Gotal)
Altach: Kobras - Jäger, Schösswendter, Sulu, Erbek - Schöpf, Cuntz (69.
Domig), Netzer, Erhart (81. Scherrer) - Ngwat Mahop, Prskalo (93. Sereinig)
Gelbe Karten: Toth bzw. Prskalo
Grödig: Fend - Schubert, Cabrera, Taboga, Zündel - Leitgeb,
Nutz (85. Tschernegg) - Lexa, Öbster (46. Jukic), Salamon - Witteveen (73.
Handle)
FC Lustenau: Durakovic - Simma (81. Zengin), Vucur, Haselberger, Jakara
- Kloser (58. Umjenovic) - Luxbacher, Aydogdu, Felix (66. Rupp), Terzic -
Zellhofer
Gelbe Karten: Cabrera bzw. Aydogdu, Umjenovic
Großteil der Mannschaft konnte gehalten werden, junge Spieler sollen das Sprungbrett auf der Hohen Warte nutzen
Altach verpflichtet Innenverteidiger aus dem Burgenland und verlängert mit Stürmer Louis Ngwat-Mahop
Der 31-jährige Tiroler spielte zehn Jahre für Wacker
Franz Lederer wechselt auf neuen Sportdirektor-Posten, zumindest drei weitere Spieler werden sich neuen Verein suchen müssen
Döblingern werden in kommender Saison nur drei statt fünf Zählern abgezogen
32-Jähriger Ex-Sturm-Kicker unterzeichnet Einjahresvertrag
Burgstaller und Weinberger unterschrieben beim Absteiger
Vertrag in Kapfenberger bis 2015 - Babangida soll gehalten werden, Lovin vor Abschied
Der Kapfenberger SV ist kaum noch zu retten. Thomas von Heesen verordnet der Mannschaft trotzdem attraktiven Fußball. Denn Scheitern hat mit Würde zu tun
Zusammenarbeit mit Trainer "in gutem Einvernehmen" beendet
Trennung in beiderseitigem Einvernehmen
Kantersieg des Meisters in letzter Runde über BW-Linz - St.Pölten überholt mit Erfolg gegen Hartberg noch Kapfenberg und wird Vierter
Bruder Günter Friesenbichler kehrt als Stürmer zurück
Bundesliga-Aufsteiger Grödig kämpft aber mit der Infrastruktur
Salzburger bezwingen Austria Lustenau mit 2:1 und fixieren den ersten Bundesliga-Aufstieg der Vereinsgeschichte
Der Kärntner David Witteveen ist Topstürmer des Aufstiegsaspiranten SV Grödig. Einst traf er für Heart of Midlothian gegen die Glasgow Rangers. Doch der Traum von der großen Karriere auf der Insel realisierte sich nicht
austria lustenau ist glaub ich der einzige verein der in den letzten ca. 10 jahren durchgehend in der zweiten liga spielte, ohne abstieg, aufstieg oder konkurs. bringen durchschnittlich 2.000-4.000 leute ins stadion. bei einem aufstieg wird das reichshofstadion (8.700 plätze) oft ausverkauft sein. wenn schon ein weiterer verein aus der provinz, dann ist die bundesliga mit lustenau sehr gut bedient.
...in Ö sein. Keine Schulden, immer viel Leute, Super Stimmung und Sie bieten auch im Umfeld immer einige Attraktivitäten für das Publikum. Da ist es Wurscht ob die in der Ersten oder in i. d. Bundeliga spielen.
@phileit
keine Verarsche, im Online-Spielbericht, sind 360 Zuschauer angegeben und die dürften wohl stimmen, denn auf der Terrasse und im Bereich der VIP-Area und der Sportkantine, von wo aus man einen guten Blick auf das Spielfeld hat, war diese Anzahl von Leuten mit Sicherheit dabei. Auch auf der Homepage des SVG ist von etwa 400 Zusehern die Rede. 600 meldet eigentlich nur der ORF, und von wem der das hat, weiß der Teufel.
schade drei punkte wären noch schöner gewesen,
aber auch der eine ist ein ganz wichtiger im abstiegskampf! ganz grosses kino wie diese mannschaft sich immer wieder aufrappelt.
gratulation ans ganze team und dem fredl tatar,
hoffentlich gehts im frühjahr weiter bergauf!
die st.pöltner brauchen auch nicht traurig sein, von nun an könnts ja wieder gewinnen! (ausnahme die spiele gegen die vienna!)
glaub viele würden sich freuen wenn ihr aufsteigt,
muss aber wahrscheinlich noch eine saison gewartet werden.
Da hast Du recht. Aufstieg in die Bundesliga wäre natürlich ein Hit. Aber wenn ich mir das gestrige Spiel hernehme (war im Stadion) wären wir (SKN) wohl derzeit massivst in den Abstiegskampf involviert. Da ist spielerisch noch vieles zu verbessern. Schade dass wir im Cup so früh rausgeflogen sind. Das wäre interessant geworden.
Aber Respekt vor der Vienna. Ihr ward gestern sicher die bessere Mannschaft. Kein Vergleich zum 5:2 beim Saisonauftakt.
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