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In Wien wird Taxifahren ab 1. Dezember teurer. Bei einer fünf Kilometer langen Fahrt sogar um 8,4 Prozent.
Wien - Wer gern auf Überraschungen abseits des Adventskalenders verzichtet, sei vorgewarnt: Taxifahren in Wien ist ab 1. Dezember teurer. Gleich beim Einsteigen offenbart die Digitalanzeige eine Neuerung: Statt bisher 2,50 Euro leuchten zu Fahrtantritt 3,80 Euro Grundtaxe auf. Zwischen 23 und 6 Uhr sowie an Sonn- und Feiertagen kassiert der Lenker statt 2,60 Euro sogar 4,30 Euro Grundentgelt. Wobei die zu Beginn zurückgelegte Weglänge, bis der Zähler das erste Mal weiterspringt, nun länger ist: Statt im Schnitt 160 Meter (je nach Tageszeit) sind es nun im Schnitt rund 930 Meter.
Der Obmann der Wiener Taxiinnung in der Wirtschaftskammer, Christian Gerzabek, verteidigt die Teuerung: "Soll ich Ihnen aufzählen, was in den vergangenen zwei Jahren alles teurer geworden ist?" Nicht nur Spritpreise und Gebühren fallen Gerzabek da ein. Die letzte Tarifanhebung erfolgte am 10. Februar 2011. Damals laut Innung um 2,1 Prozent - diesmal wurden für eine fünf Kilometer weite Fahrt inklusive fünf Minuten Wartezeit 8,4 Prozent Teuerung errechnet.
Bestellt ein Passagier ein Taxi telefonisch, schlagen die Fahrer dafür auf die bisher verlangten 2,50 Euro noch 30 Cent drauf. Der Taxameter springt im gewohnten 20-Cent-Abstand weiter, allerdings schon nach etwas weniger Wegstrecke als bisher. Wie lang genau diese ist, hängt von der Tageszeit und der Gesamtlänge der Strecke ab. Bei einer Fahrt zum Tagestarif mit bis zu vier Kilometern Länge erhöhte sich der Preis alle 153 Meter, ab 1. Dezember sind es alle 141 Meter.
Ein "bombensicheres Geschäft", wie es das Taxifahren früher gewesen sei, werde es auch durch die Tarifanhebung nicht wieder, meint Gerzabek. " Dazu gibt es einfach zu viele Fahrzeuge in Wien", sagt der Innungsobmann. Derzeit kurven rund 4600 Taxis durch die Straßen der Bundeshauptstadt. "Das sind um 1000 zu viele", sagt Gerzabek, dem außerdem eine automatische, jährliche Teuerung lieber wäre als eine stetig neue Ausverhandlung der Tarife. Dafür brauche es allein wegen der administrativen Aufwands mindestens ein halbes Jahr Vorlaufzeit.
Die Tariferhöhung muss immer auch der Wiener Gemeinderat absegnen. Wenn es nach Bürgermeister Michael Häupl (SP) geht, könnte sich das ruhig ändern. "Ich bin im Prinzip der Auffassung, dass ein freies Gewerbe seine Tarife selbst bestimmen soll", sagte das Stadtoberhaupt einmal bei einer Pressekonferenz. (Gudrun Springer, DER STANDARD, 1./2.12.2012)
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erste "probefahrt" nach teuerung! natürlich über taxiruf da in der pampas im westen wiens und nach 22.00 uhr.
daß ist schon heftig, vorallem überlegen sich da sich doch einige das auto nach ein paar punscherln doch nicht stehen zu lassen, ob daß wirklich sinnvoll ist...
Ich fahre prinzipiell nur rauschig Taxi, nämlich dann wenn ich mich in den Öffis schon schämen müsste.
Allerdings bin ich nie so besoffen, dass ich die Betrugsversuche, die ich mir in ca. 30% der Fälle gefallen lassen muss, nicht merke.
Schnell mal wo abgebogen, "Taxometer spinnt", "Baustelle umfahren" usw blablabla. Und die größte Sauerei ist dieses Navi, in das viele wirklich jede Adresse eingeben müssen, weil sie sich schlichtweg null auskennen. Mein Highlight: Vom MQ nicht zum Gürtel gefunden, "weil Navi kaputt".
Unter den Taxlern in Wien ist halt leider schon extrem viel Gsindel.
... wenn die Taxler bei den Preisen immer weniger verdienen.
Bei niedrigeren Preisen gäbe es wohl auch weniger Stehzeiten, mehr Nachfrage und damit auch ein besseres Einkommen für die Taxler.
Jetzt bezahlt der Kunde wohl primär die Innung und den Protektionismus.
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