Die Wintersonnenwende naht

Ab 21. wächst der Tag endlich wieder ein wenig

Der lichte Tag verkürzt sich von 8h39' am 1. bis zur Wintersonnenwende am 21. auf 8h20' und wächst bis 31. wieder um 5'. Die Dämmerung dauert 1h16'. Am 21. tritt die Sonne um 12h12 MEZ in die kürzeste Tagesbahn am Beginn des Tierkreiszwölftels Steinbock, der astronomische Winter beginnt.

Der Mond erreicht am 6. das Letzte Viertel. Die feine Altlichtsichel steht am 12. tief in der Morgendämmerung im SO, Neumond ist am 13. Die zarte Neulichtsichel erscheint am 14. tief in der Abenddämmerung im SW. Erstes Viertel ist am 20., Vollmond am 28. Dezember.

Merkur steht bis 22. tief in der Morgendämmerung nahe SO. Günstigst zeigt er sich um den 6. um 6h45. Venus leuchtet morgens niedrig bis tief zwischen OSO und SO. Mars steht abends tief zwischen SW und WSW, und Jupiter strahlt abends tief, später aber hoch zwischen ONO und OSO. Saturn steht morgens zuerst niedrig, später aber hoch zwischen OSO und SO.

Sternenhimmel: Die Karte gilt für den 6. um 21h und am 21. um 20h MEZ. Der strichlierte Kreisbogen deutet die Milchstraße an.

Freiluftplanetarium Sterngarten Georgenberg, Wien 23, bei der Wotruba-Kirche, Sa., 1. 12., 20h: Mond, Jupiter, Herbststerne und die Andromeda-Galaxie. Näheres Tel. (01) 889 35 41 oder beim Astronomischen Büro. (Hermann Mucke/DER STANDARD, 1. 12. 2012)

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