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Madrid - Ein kostbarer Münzfund aus einem 1804 versenkten Schiff wird demnächst in einem Museum in der südspanischen Küstenstadt Cartagena ausgestellt. Wie das Kulturministerium in Madrid mitteilte, sollen die mehr als 500.000 alten Gold- und Silbermünzen im Museum für Unterwasserarchäologie noch in diesem Jahr zu sehen sein. In der zweiten Jahreshälfte 2013 soll ein Teil des Schatzes bei Wanderausstellungen in anderen spanischen Städten gezeigt werden.

Die Ende des 18. und Anfang des 19. Jahrhunderts in Lateinamerika geprägten Gold- und Silbermünzen haben einen geschätzten Wert von mehr als 350 Millionen Euro. Zwei Transportflugzeuge der spanischen Luftwaffe hatten die 14,5 Tonnen schwere Ladung im Februar aus den USA nach Madrid gebracht.

Die Münzen waren 2007 von einer US-Spezialfirma in einem gesunkenen Schiff im Atlantik entdeckt und geborgen worden. Die spanische Regierung hatte in den USA durchgesetzt, dass die US-Spezialfirma Odyssey Marine Exploration mit Sitz in Tampa den Schatz an Spanien zurückgeben musste.

Im Rechtsstreit mit dem Unternehmen verwies Spanien auf Gutachten, wonach die Münzen aus der 1804 vor Portugal gesunkenen spanischen Galeone "Nuestra Senora de las Mercedes" stammten. Die britische Kriegsmarine hatte das Schiff in einem Gefecht versenkt. (APA/red, derStandard.at, 30. 11. 2012)
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Hätte aber wenig Sinn. Der Materialwert er Münzen ist hier unwichtig, zumindest wenn man sie nicht einschmelzen will, was ja auf keinen Fall passieren soll. Ihr Wert liegt mehr in dem eines historischen Dokuments, das in diesem Fall eines der spanischen Kultur ist. Geraubt hat man das Gold, aber das stellt man ja nicht aus. Man stellt explizit die Münzen aus und die haben mit dem Ursprungsland keine Relation.
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