London friert Entwicklungshilfe für Ruanda ein

30. November 2012, 15:26
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Wegen Rebellen-Unterstützung im Kongo

London/Kigali/Kinshasa - Großbritannien hat am Freitag 21 Millionen Pfund (rund 26 Millionen Euro) Entwicklungshilfe für Ruanda eingefroren. Grund seien neuen Erkenntnisse, dass der ostafrikanische Staat die Rebellen im benachbarten Kongo unterstütze. Ruandas Staatschef Paul Kagame habe Abmachungen gebrochen, sagte Entwicklungsministerin Justine Greening in London.

Das Geld hätte im Dezember ausgezahlt werden sollen. Im Osten des Kongos droht ein Krieg zwischen Regierungstruppen und der Rebellenbewegung M23. Die Rebellen hatten in der vergangenen Woche unter anderem die Städte Goma und Sake besetzt. Ein angekündigter Abzug ist weiter unklar. UN-Berichten zufolge wird der Konflikt mit Geld aus Ruanda geschürt. (APA, 30.11.2012)

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