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Neue Laufschuhe lohnt es sich vor dem Kauf zu testen.
Bad Abbach - Die falschen Schuhe sind ein häufiger Auslöser für Knöchelverletzungen. Vor allem stark gedämpftes Laufschuhwerk erhöht das Risiko für Supinationstraumen im Sprunggelenk und kann Überlastungsschäden verursachen. Ärzte und Physiotherapeuten sind sich beim Fuß-Symposium 2012 in Bad Abbach darüber einig. Als echten Fortschritt bezeichnen die Sportmediziner den Trend weg vom Laufschuh von der Stange, hin zu individualisiert, aus Modulen gefertigten Laufschuhmodellen.
Zwar bewegen sich Österreicher, wie auch Deutsche, mehr als in vergangenen Zeiten. Die zunehmenden sportlichen Aktivitäten insbesondere älterer Menschen erhöhen jedoch auch das Risiko für Überlastungsschäden und Verletzungen an Sehnen, Gelenken und Muskeln, vor allem im Bereich der unteren Extremitäten.
Moderne apparative Techniken wie zweidimensionale Ganganalyse und Pedobarografie (Fußdruckmessung) bieten heute jedoch die Möglichkeit, Fehlbelastungen bei Hobby- und Profisportlern rechtzeitig zu erkennen und durch individualisierte, computerunterstützte Einlagenanfertigung zu korrigieren. "Auch die häufigen Überlastungsprobleme beim Nichtsportler im Alltag können durch diese Methodik gut behandelt werden", sagte Sven Anders, Oberarzt und einer der Spezialisten für die Behandlung von Fußerkrankungen im Klinikum Bad Abbach.
Der wichtigste Faktor für ungetrübten Laufspaß bleibt die gute Passform der Laufschuhe. Experten raten dazu, neue Laufschuhe vor dem Kauf unter verschiedenen Bedingungen zu testen. Ambitionierte Läufer sollten mehrere Paare ihres Laufschuhs abwechselnd benutzen und die Schuhe nach ca. 1000 km Laufstrecke ausmustern.
Sind Operationen am Fuß- und Sprunggelenk nicht mehr zu vermeiden, profitieren die Patienten von neuen Operationsmethoden. So können zum Beispiel die Wiederherstellung gerissener Achillessehnen oder Knorpelrekonstruktionen des Sprungbeines häufig bereits minimalinvasiv durchgeführt werden. "Für den Patienten bringt das Vorteile bei der Wundheilung und eine schnellere Wiederherstellung der Beweglichkeit", so Anders. (red, derStandard.at, 30.11.2012)
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Meine Erfahrungen sind hier zu finden: http://wozulaufschuhe.wordpress.com - falls wer Interesse hat..
Im Rahmen einer Studie wurden Läufer über ihre Schuhe und ihre Verletzungs-Frequenz befragt...
- je älter (und abgelaufener) die Schuhe, desto weniger häufiger gab es Verletzungen.
- noch heftiger: je BILLIGER die Schuhe (und demzufolge unausgeklügelter die Dämpfung und die Stützkraft), desto seltener waren die Läufer verletzt!
...Fazit:
1) Je mehr Dämpfung, desto schlechter. Wird bewiesen über Messungen, die belegen, dass ein Fuß, der auf weichen Untergrund trifft, umso härter "reinsteigt"... außerdem fördert eine dicke Sohle den Fersenlauf.
2) Je mehr Stabilisierung, desto schwächer und anfälliger wird der Fuß auf Dauer.
...spart euch euer Geld. ;-)
Es setzt sich langsam durch, dass der menschliche Fuß nicht mehr "verbessert" werden muss...
Ich selbst laufe seit längerem nur noch mit Fivefingers - ca. 3mm Sohlendicke.
Oder barfuß.
...allerdings waren meine Füße durch ein "Leben in Gefangenschaft" stark geschwächt. Da muss man sich vorsichtig an die Normalform ran tasten, sonst regt sich die Achillessehne gehörig auf...
"Ich hab noch nie arbeiten müssen, jetzt will ich auch nicht mehr damit anfangen müssen!"
;-)
Sie meinen einen sog. "Vorfußlauf". Dabei besteht die Gefahr einer Achillessehnenüberlastung oder eines Fersensporns. Auch die Bänder werden wesentlich stärker belastet. Mit dieser Technik sollte nur jemand laufen, der sie beherrscht und bei dem die Muskulatur ausreichend trainiert ist.
Martahonläufer laufen fast nie mit Vorfußlauf.
Weder noch, würde ich sagen:
http://www.youtube.com/watch?v=kxtvN0GxPtA
Der typische Vorfußlauf ist meiner Erfahrung nach sowieso nur bei überdurchschnittlicher Kondition sinnvoll.
Als untrainierter Läufer quasi-stehend auf der Achillesferse herumzufedern macht wenig Sinn, wenn man dabei die Energie nicht entsprechend in Geschwindigkeit umsetzen kann.
Wahrscheinlich wäre am Besten, verschiedene Laufstile zu variieren...
Darum sind "Anfänger" üblicherweise im Fersenlauf unterwegs. Doppelt problematisch, wenn durch das Laufen Übergewicht reduziert werden soll.
Für nur fünf schnelle Kilometer im klassischen Vorfußlauf braucht man schon eine verdammt gute Kondition.
Ich glaube daher nicht, dass man einen Laufstil so einfach umstellen kann. Das muss sich entwickeln.
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