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Wien/Linz - Die zur 3-Banken-Gruppe gehörende börsenotierte Oberbank weist für die ersten drei Quartale 2012 einen Rückgang des Konzernperiodenüberschusses um 2,8 Prozent auf 89 Mio. Euro aus. Der Überschuss vor Steuern stieg um 3,4 Prozent auf 107,1 Millionen Euro. Das Betriebsergebnis fiel um 15,5 Prozent auf 151,0 Mio. Euro, geht aus dem heute, Freitag, veröffentlichten Zwischenbericht zum dritten Quartal hervor.
Das Kreditrisiko werde 2012 "voraussichtlich besonders günstig sein, die Risikovorsorgen sollten trotz des höheren Kreditvolumens und der vorsichtigen Risikopolitik deutlich geringer ausfallen als im Vorjahr." Für die ersten neun Monate werden die Risikovorsorgen mit 43,9 Millionen Euro ausgewiesen, um 41,6 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum.
Beim Überschuss vor Steuern sei zu erwarten, dass das Vorjahresergebnis leicht übertroffen werde. Beim Nachsteuerergebnis dürfte das "hervorragende Ergebnisniveau des Vorjahres annähernd erreicht werden, obwohl mit einer Verdopplung des Steueraufwandes gerechnet werden muss", schreibt die Oberbank in ihrem Zwischenbericht.
In den ersten drei Quartalen sank das Zinsergebnis um 10,4 Prozent auf 230,1 Millionen Euro. Das Provisionsergebnis stieg um 2 Prozent auf 81,6 Millionen Euro.
Die Bilanzsumme stieg leicht um 0,9 Prozent auf 17,6 Milliarden Euro. Die Kernkapitalquote betrug 11,1 Prozent, Ende September 2011 waren es 10,13 Prozent und zum Jahresende 2011 11,51 Prozent. Die Cost-Income-Ratio verschlechterte sich auf 54,04 Prozent (48,75 Prozent im Vorjahreszeitraum).
Die 3-Banken-Gruppe, zu der die Oberbank, die BTV und die BKS gehören, steigerte in den ersten drei Quartalen den gemeinsamen Periodenüberschuss nach Steuern um 2,9 Prozent auf 164,0 Mio. Euro, geht aus dem Oberbank-Bericht weiter hervor. Die gemeinsame Bilanzsumme erhöhte sich um 3,2 Prozent auf 33,8 Milliarden Euro. (APA, 30.11.2012)
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