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Vor dem Innenministerium wurde demonstriert.

Drinnen sah Landeshauptmann Pröll trotz Ministerin Mikl-Leitners Erfolg keinen wahren Grund zum Feiern.
Wien/Traiskirchen - Eine zufriedene Innenministerin Johanna Mikl-Leitner (ÖVP), ein mit der zustande gebrachten Lösung offenbar hadernder niederösterreichischer Landeshauptmann Erwin Pröll (ÖVP) - sowie der Bürgermeister von Traiskirchen, Fritz Knotzer (SP): So stellte sich das Politikertrio, das der Presse am Freitag die Nachricht von der überwiegend erfolgreichen Quartiersuche für Asylwerber in den Ländern überbrachte, dar.
Seit dem Asylgipfel im Bundeskanzleramt am 23. Oktober sei es gelungen, " in den meisten Ländern Verantwortungsübernahme zu erzielen", sagte Mikl-Leitner, während Pröll skeptisch den Kopf schüttelte. Konkret haben fünf der im Oktober noch quartiersäumigen Länder - Burgenland, Kärnten, Salzburg, Tirol, Vorarlberg - ausreichend neue Wohnplätze für Flüchtlinge aufgetrieben, um ihre 2004 vereinbarte Unterbringungsquote zu 88 Prozent zu erfüllen.
Nur aus Oberösterreich kam die Nachricht, dass die 88 Prozent erst bis Mitte Dezember erreicht würden. Das führte am Freitag zu einem SPÖ-internen Schlagabtausch: Der rote niederösterreichische Ortschef Knotzer legte seinem Parteikollegen und oberösterreichischen Soziallandesrat Josef Ackerl nahe, seine Asylkompetenzen zurückzulegen, " denn da gehört auch Solidarität dazu".
"Das ist ein Versuch, offene Rechnungen zu begleichen", antwortete ihm Ackerl im Standard-Gespräch. Es gehe um Kritik am Vorgehen Niederösterreichs und an dessen Landeshauptmann Pröll, der "mit dem Thema Asyl bereits Wahlkampf betreibt".
Pröll behielt sich am Freitag weiter behördliche Maßnahmen im Flüchtlingslager vor, etwa eine Sperre für Neuzugänge. Die Quartierzusagen seien nur ein erster Schritt, sagte er. Auf keinen Fall dürften im Lager wieder "unmenschliche Lebensbedingungen" durch Überfüllung einreißen, denn diese gingen mit einem "hohen Aggressionspotenzial" aufgrund "ethnischer Konflikte" einher: "Das ist eine Frage der Sicherheit für Mitarbeiterinnen und Bevölkerung."
Das Thema Asyl brauche "Fachwissen und Vernunft", hatte davor Innenministerin Mikl-Leitner betont - und sich gegen "Hetze von rechts" ebenso wie gegen "Aktionismus von links, etwa im Protestcamp" ausgesprochen. Kritik von Flüchtlingshelfern wurde an der Art der Asylwerber-Verlegung in die Bundesländer laut. Zwei junge Afghanen, die seit acht Monaten in Traiskirchen lebten, hätten erst Freitagvormittag erfahren, dass sie am Nachmittag nach Linz gebracht würden, schilderte eine Deutschkurs-Leiterin. Überhaupt müsse die Unterbringungsqualität in den Ländern mehr zum Thema gemacht werden, ergänzte Grünen-Menschenrechtssprecherin Alev Korun.
In Kärnten wurde am Freitag indes FPK-Chef Kurt Scheuch wegen Verdachts des Amtsmissbrauchs angezeigt. Auf einen Standard-Artikel bezugnehmend hatte er Pressevertretern den Namen eines im Artikel anonymisierten Asylwerbers weitergegeben - samt der falschen Behauptung, dieser sei bei einem Raufhandel straffällig geworden. (Irene Brickner, DER STANDARD, 1./2.12.2012)
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Jahrelang darauf zu warten, ob du bleiben kannst, ist schon schlimm. Wenn du 10 Jahre lang nicht arbeiten darfst, obwohl du es willst, macht dich fertig. Das gehört geändert.
Flüchtlinge haben schon genug Schlimmes in ihrer Heimat erlebt, die verlassen sie nicht aus Reiselust.
Würde empfehlen, mal zu hören/ zu lesen, was Flüchtlinge selbst über ihre Geschichte erzählen.
Beschweren tun sie sich aber nicht. Und was dieses Camp angeht, bin ich auch sehr skeptisch. Ich glaub nämlich nihct, dass es die Asylwerber selbst waren, ich glaub, dass die eher benutzt werden. Interessant zum Nachlesen:
http://mokant.at/politik/2... -wien.html
Und was ist damit:
http://www.caritas-vorarlberg.at/hilfe-ein... aftshilfe/
und was ist mit Saisonjobs welche sie machen dürfen.
Heizung, warmes Essen, Taschengeld, warme Dusche (oder sogar ein Bad?), WC, medizinische Versorgung, Kleidung etc.
Das erhalten Asylwerber bei uns und das soll auch so sein!
Was längst überfällig war: mehr Platz
Was noch fehlt: schnellere Verfahrensabläufe!
Den Asylwerbern in Österreich gehts wirklich nicht schlecht!
Und dann beschweren sich manche noch darüber?
Ehrlich gesagt, bin ich mit der Ministerin nicht ganz zufrieden. Wir sind von sicheren Drittstaaten umgeben, wann gedenkt die Ministerin endlich was gegen die illegalen Einreisen und die Schlepper zu tun? Es geht da schon auch um kriminelle Handlungen und missbräuchliche Verwendung von Steuergeldern. Ich kann durchaus verstehen, dass der eine oder andere Asylwerber zwar in irgendeinem EU Land einreist und dann halt lieber nach Österreich geht, aber dann muss der betr. EU Staat bei uns anfragen, ob wir das Verfahren übernehmen. Und das Verfahren ist raschest zu erledigen.
weshalb Menschen, die Hals über Kopf aus einem Kriegsgebiet flüchten teilweise tausende Kilometer zurücklegen um ausgerechnet in Österreich Asyl zu beantragen.
Friede herrscht meist bereits hinter der nächstgelegenen Grenze. Oder es geht doch um ganz was anderes als Frieden...
in meiner jugend wurden zeitungsartikel lektoriert, es wurde allen, die eine sprache erlernen wollten angeraten, zeitungen in der sprache zu lesen.
heutzutag wär dieser rat wohl fatal.
posten und einen artikel in einem "qualitätsmedium" = 2 paar schuhe.
der eine ist poster, das andere nennt sich qualitätsmedium. das ist der unterschied. oder finden sie es normal, dass hierorts die haarsträubendsten grammatik- und satzbaufehler von beinahe allen österreichischen tagesmedien zu finden sind? ich nicht.
da darf man eben den mund nicht zu voll nehmen.
Ich bin nicht gefragt worden, ob bei mir daheim platz ist.
Bei mir ist noch platz für eine Person.
Wieso nicht einfach rumfragen, in ganz Österreich werden sich doch sicher ein paar... vielleicht nicht genug aber doch sicher ein paar Familien die Courage haben finden lassen, um jemanden bei sich unterzubringen.
Dann kann man Deutsch gleich richtig lernen so wies gesprochen wird, und auch verstanden wird.
Und man kann die Österreichischen Sitten und Gebräuche auch gleich viel besser behandeln.
Umgekehrt werden andere kulturen besser in Österreich kommuniziert, und jeder kann vom anderen lernen...
sie werden überrascht sein wie wenige der asylwerber auf sowas lust haben. wissens die kommen hier her um unter sich zu bleiben, die haben wenig interesse - viel eher ablehnung - an ihrem lebensstil. die wollen nichts von ihnen lernen, sonder höchstens ihr steuergeld!
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