Post von Konrad an Dichand wegen Jeannée: "Einmaliger Tiefpunkt"

30. November 2012, 13:18
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"Kurier"-Aufsichtsratsvorsitzender Christian Konrad fordert öffentliche Entschuldigung - Anwälte prüfen, wie gegen Herrn Jeannee vorgegangen werden könne

Wien - "Kurier"-Aufsichtsratsvorsitzender Christian Konrad hat am Freitag die beiden Chefredakteure der "Kronen Zeitung", Christoph Dichand und Georg Wailand, zu einer öffentlichen Entschuldigung aufgefordert.

In einer Aussendung heißt es: "In der "Kronen Zeitung vom Freitag, 30.11.2012 hatte Redakteur Michael Jeannee in einem Brief an Konrad zunächst die unwahre Behauptung aufgestellt, Kurier Chefredakteur Helmut Brandstätter hätte einen Krone Journalisten bei der Polizei "vernadert." Brandstätter hatte aber in dieser Frage nie Kontakt zu Polizei oder Staatsanwaltschaft. Im letzten Satz heißt es bei Jeannee: "Unter uns Jägern, lieber Herr Konrad: Hegeabschuss (Brandstätter) überfällig."

"Die öffentliche Aufforderung, mit einem Schuss gegen einen Menschen vorzugehen, ist ein einmaliger Tiefpunkt im österreichischen Journalismus", sagt Christian Konrad. Die "Kurier"-Anwälte würden klären, wie gegen Herrn Jeannee vorgegangen werden könne. Konrad: "Vor allem aber erwarte ich eine Entschuldigung der beiden 'Krone'-Chefredakteure und entsprechende Konsequenzen". (red, derStandard.at. 30.11.2012)

  • Links: Post von Jeannée an Konrad. Die Geschichte vom frustrierten Weidmann, der zum Wilderer wurde, steht nur zufällig neben der Hegeabschuss-Aufforderung von Jeannée.
    foto: derstandard.at

    Links: Post von Jeannée an Konrad. Die Geschichte vom frustrierten Weidmann, der zum Wilderer wurde, steht nur zufällig neben der Hegeabschuss-Aufforderung von Jeannée.

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