Plus in der Bilanzsumme für BVT

30. November 2012, 11:07

Der Konzernperiodenüberschuss liegt bei 44,6 Millionen Euro, die Aussichten für das verbleibende Jahr 2012 sind "getrübt"

Innsbruck/Wien - Die zur Drei-Banken-Gruppe gehörende Bank für Tirol und Vorarlberg (BTV) hat das 3. Quartal im Vergleich zum Vorjahreszeitraum mit einem Plus beim EGT (Periodenüberschuss vor Steuern) als auch bei der Bilanzsumme abgeschlossen. Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit stieg bis zum 30. September 2012 um 7,8 Prozent (vier Millionen) auf 55,5 Millionen Euro. Die Bilanzsumme lag bei 9,49 Milliarden Euro und damit 3 Prozent (278 Millionen) über dem Jahresergebnis September 2011, berichtete das Institut in einer Aussendung.

Der Konzernperiodenüberschuss der BTV wurde mit 44,6 Millionen Euro (plus 6,3 Prozent) beziffert. Im Vorjahr lag dieser bei 41,9 Millionen Euro. Das Kernkapital betrug Ende September 776,3 Millionen Euro, woraus sich eine Kernkapitalquote in Höhe von 13,37 Prozent errechnet. Diese liegt mit plus 3,56 Prozentpunkte über dem Vergleichswert September 2011 und laut Bankinstitut erstmals über 13 Prozent.

Risikovorsorgen erhöht

Die Risikovorsorgen für das Kreditgeschäft erhöhten sich um neun Millionen auf 193 Millionen Euro. Die Gesamtsumme der Risikovorsorgen wurde mit 30. September mit 194 Millionen Euro beziffert (2011: 180 Millionen).

Für das verbleibende Jahr 2012 gab die BTV aber einen "getrübten" Ausblick ab. Grund dafür sei die anhaltende Verunsicherung durch die Schuldenkrise und weil der konjunkturelle Tiefpunkt noch nicht durchschritten sei. Das Bankinstitut werde weiterhin die "konsequente und gezielte Marktbearbeitung" in Tirol und Vorarlberg, Wien, der Ostschweiz, Bayern und Baden-Württemberg sowohl im Firmen- als auch im Privatkundengeschäft fortsetzen. Für das Geschäftsjahr 2012 erwartet sich die BTV, dass die im Ausblick des Geschäftsberichtes 2011 gesetzten Ziele erreicht werden. (APA, 30.11.2012)

Share if you care
1 Posting

bitte die überschrift ausbessern, die bank heißt, wie im artikel richtig genannt, BTV

Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.