DAX schließt gut behauptet

30. November 2012, 19:05
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Frankfurt am Main - Der deutsche Aktienmarkt hat am Freitag uneinheitlich geschlossen. Der DAX hielt sich mit einem hauchdünnen Plus von 0,06 Prozent auf 7.405,50 Punkte knapp über der am Vortag zurückeroberten 7.400-Punkte-Marke. Für den MDAX ging es um 0,38 Prozent auf 11.612,92 Punkte nach oben. Der TecDAX schloss jedoch mit einem Minus von 0,39 Prozent auf 840,79 Punkte.

Im November beläuft sich das Kursplus beim DAX auf rund 2 Prozent. Die Woche beendete der Index 1,32 Prozent höher. Nachdem nun auch der Deutsche Bundestag seinen Segen zur Freigabe der nächsten Finanzspritze für Griechenland gegeben habe, könnten Anleger erst einmal durchatmen, kommentierte Experte Gregor Kuhn vom Broker IG. Zum US-Haushaltsstreit sagte Kuhn, es sei kaum vorstellbar, dass sich Republikaner und Demokraten bis Jahresende nicht einigen würden.

HeidelbergCement verteuert

Die Aktien von HeidelbergCement verteuerten sich nach einem positiven Analystenkommentar als zweitbester DAX-Wert um 2,25 Prozent. Bester Wert waren Continental mit plus 2,58 Prozent. Die ThyssenKrupp-Papiere verloren nach einem Bericht über eine Prüfung zweifelhafter Zahlungen in Asien und Osteuropa durch die Konzernrevision 1,70 Prozent und waren damit Dax-Schlusslicht.

Im MDAX reagierten die Metro-Aktien nur vorübergehend mit einem Kurssprung auf den angekündigten Verkauf des Real-Osteuropageschäfts. Nach der Mitteilung war es für die Papiere von Deutschlands größtem Handelskonzern bis auf 22,20 Euro nach oben gegangen. Zum Handelsende verbuchten sie jedoch ein Minus von 0,28 Prozent. Die Hugo-Boss-Titel gerieten nach einem negativen Analystenkommentar unter Druck und fielen um 0,63 Prozent.

Die Aktien von SAF Holland präsentierten sich nach einer Kapitalerhöhung äußerst schwach. Das im SDAX gelistete Papier des Herstellers von Lkw-Komponenten sackte um mehr als 7 Prozent ab. Entweder bahne sich ein weiterer Zukauf an, oder SAF-Holland wolle sich für größere Herausforderungen der kommenden Jahre wappnen, schlussfolgerte ein Analyst. (APA, 30.11.2012)

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