Cook, Ballmer, Zuckerberg: Drei IT-Kapitäne mit hartem Jahr 2013

30. November 2012, 08:46
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Auf drei führende Köpfe der Branche warten große Herausforderungen

Mit der wachsenden Bedeutung der IT-Industrie stehen auch ihre Stars stärker im Mittelpunkt. Drei führende Köpfe aus der Branche, auf die 2013 große Herausforderungen warten: 

Tim Cook

In seinem zweiten Jahr als Apple-Chef stehen dem 52-Jährigen wichtige Entscheidungen bevor. Wird er wie von einigen Analysten erwartet den Sprung ins Geschäft mit Fernsehgeräten wagen? Wie weit wird er den vom legendären Mitgründer Steve Jobs geerbten Patentkrieg mit Samsung treiben? Was setzt er dem explosiven Wachstum des Google-Betriebssystems Android im Smartphone-Markt entgegen? Cook war mehr als ein Jahrzehnt Jobs' rechte Hand. Jetzt dürfte die Pipeline der noch mit Jobs getroffenen Entscheidungen zur Neige gehen. Das Apple von 2013 wird Tim Cooks Apple sein - und das von Designchef Jony Ive, dem Cook eine kreative Schlüsselposition gab. 

Steve Ballmer

Der langjährige Vertraute von Microsoft-Mitgründer Bill Gates sitzt schon seit fast 13 Jahren im Chefsessel des weltgrößten Software-Konzerns, aber so einem Druck wie jetzt war er noch nie ausgesetzt. Die Popularität von Smartphones und Tablets lässt den PC-Absatz schrumpfen. Und mit weniger Notebooks und Desktop-Rechnern wird auch Microsoft weniger von seinen Programmen los. Der 56-Jährige Verkaufsexperte Ballmer wagte einen Bruch mit der Tradition und ließ Microsoft zur neuen Windows-Software das erste eigene Tablet Surface bauen. Im Jahr 2013 muss er es schaffen, Microsoft im mobilen Geschäft zu verankern. Der Verwaltungsrat zahlte ihm zuletzt demonstrativ nicht den vollen möglichen Bonus aus. 

Mark Zuckerberg

Der 28-jährige Facebook-Gründer muss beweisen, dass er einen börsennotieren Milliarden-Konzern auch bei starkem Gegenwind auf Kurs halten kann. Der Start in die neue Ära geriet denkbar schlecht: Die Aktie steht ein halbes Jahr nach dem mit Spannung erwarteten Börsengang tief im Keller, der Boom der Smartphones und Tablets drückt auf die Werbeerlöse. Zuckerberg, der noch kurz vor dem Börsengang Wall-Street-Analysten mit Kapuzenpulli statt Anzug brüskierte, muss das Vertrauen der Investoren wiedergewinnen und das Geschäft wieder in Schwung bringen. Das weltgrößte Online-Netzwerk zu erfinden, war vielleicht einfacher. (APA, 30.11.2012)

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    2013 wird Mark Zuckerberg das Geschäft wieder in Schwung bringen müssen

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