Strauss-Kahn einigt sich außergerichtlich mit Zimmermädchen

Stefan Brändle aus Paris, 30. November 2012, 18:43
  • Schlossen eine außergericht liche Einigung aus und erzielten sie nun doch: Dominique Strauss-Kahn und Nafissatou Diallo.
    foto: dapd

    Schlossen eine außergericht liche Einigung aus und erzielten sie nun doch: Dominique Strauss-Kahn und Nafissatou Diallo.

Ex-IWF-Chef soll seinem angeblichen Opfer sechs Millionen Dollar zahlen

Sie verlangten beide restlose Aufklärung und schworen, sicher keinem Deal zuzustimmen. Jetzt haben sich die beiden Protagonisten der sogenannten Sofitel-Affäre laut Pressemeldungen aber auf einen außergerichtlichen Vergleich geeinigt. Die New York Times berichtete, die Anwälte von Dominique Strauss-Kahn und Nafissatou Diallo hätten sich eine Woche vor einem Gerichtstermin auf die Beilegung der Klage verständigt. Stunden später lieferte Le Monde den Betrag nach: Sechs Millionen Dollar sei Strauss-Kahn das Schweigen der 33-jährigen Hotelangestellten wert.

Der Vergewaltigung bezichtigt

Strauss-Kahn war im Mai 2011 auf den New Yorker Flughafen verhaftet worden, kurz nachdem ihn Diallo der Vergewaltigung bezichtigt hatte. Nach monatelangen Ermittlungen stellte die Staatsanwaltschaft das Verfahren ein. Das planetare Medienecho erstarb nicht so schnell; auch in Paris mehrten sich Klagen gegen den "Frauenbelästiger" Strauss-Kahn. In New York verlangte Diallo noch eine zivilrechtliche Entschädigung wegen "gewalttätiger und sadistischer Attacken, erniedrigenden Verhaltens und Angriff auf ihre Frauenwürde".

"Moralischer Fehler" eingeräumt

Strauss-Kahn erklärte mehrfach, er lehne jedes finanzielle Arrangement ab, da er gegen kein Gesetz verstoßen habe. Bei einem Fernsehauftritt räumte er nur einen "moralischen Fehler" ein; auch Diallo ließ verlauten, sie werde kein Geld akzeptieren, da es ihr nicht darum gehe.

Die - unbestätigten - Meldungen über die Einigung erfolgen nicht ganz unerwartet. Diallo, die nach der Affäre ihren Arbeitsplatz aufgegeben hatte, soll auf finanzielle Hilfe angewiesen sein. Strauss-Kahn kam wohl zur Einsicht, dass eine Einigung, die viele Fragen offen lässt, einem jahrelangen Verfahren vorzuziehen sei.

"Strauss-Kahn kann nun sagen, dass Nafissatou Diallo den Prozess nur des Geldes wegen angestrengt habe", meint der bekannte US-Anwalt Alan Dershowitz. "Das Zimmermädchen kann seinerseits erklären, die erhaltene ‚Entschädigung‘ sei der Beweis, dass sich Strauss-Kahn wirklich etwas vorzuwerfen hatte."

Die häufigen Entschädigungsabkommen vor amerikanischen Zivilgerichten schließen meist eine absolute Schweigepflicht ein. Laut Le Monde soll das Abkommen aber kommenden Freitag unterzeichnet werden.

Geld von Ehefrau geborgt

Laut Le Monde kann Strauss-Kahn die Summe nicht aus eigener Tasche zahlen; der 63-Jährige werde drei Millionen Dollar als Bankkredit aufnehmen und drei Millionen von seiner wohlhabenden Frau "geliehen" bekommen. Sinclair hatte schon seine Kaution und die Miete einer Luxuswohnung in New York zu Beginn der Sofitel-Affäre bezahlt.

Am 19. Dezember muss ein Gericht im französischen Lille entscheiden, ob die Ermittlungen gegen Strauss-Kahn wegen "organisierter Zuhälterei" ebenfalls eingestellt werden sollen. Strauss-Kahn gibt die Beteiligung an Sexorgien "im Freundeskreise" zu, will aber nicht gewusst haben, dass es sich bei den Frauen um bezahlte Prostituierte handelte.

Sollte auch der Zuhälterei-Vorwurf fallen gelassen werden, könnte Strauss-Kahn eine Rückkehr in die französische Politik anstreben. Laut Le Figaro plant er für die Gemeindewahlen 2014 eine Kandidatur in Sarcelles bei Paris. (Stefan Brändle aus Paris, DER STANDARD, 1./2.12.2012)

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Vergesst die Rechtsanwälte nicht!

Die Rechtsvertreter wollen Geld für ihre Leistung sehen, deshalb raten sie wohl zu einem Vergleich bei dem Geld fließt.
DSK wollte sicher nicht, dass bei einem weiteren Verfahren Details ausgeschlachtet werden. Angefangen mit Sex hat sicher er und ist nicht der Vergewaltigte.
Damit er wieder in die Politik kann, war es ihm und seiner Frau sicher wert.

Es war sicher ...

... stockdunkel und er hat sicher eine andere erwartet, aber diese Dame nicht.

mM

ein schuft der dabei schlechtes denkt.

der typ ist unsympathisch und sexist und sieht frauen als freiwild ABER ganz koscher war diese sache wirklich nicht. fraglich bleibt wer in diesem fall opfer und wer täter war.....

Aber er lässt sich gern von Frauen aushalten,
und verwendet das Geld seiner reichen Gattin um das Schicksal armer Frauen für seinen persönlichen Lustgewinn auszunutzen. Nach oben Buckeln, nach unten treten.

6Mio uSD

in den Wind Geblasen :-)

6 mille???? die alte ist doch voll hässlich :-D

Ich wurd 6 Mille verlangen wenn cih die ran alss

Also die Frau vom SK ist einiges fescher obwohl schon älter !

schade,

daß er nicht schwul ist, und ich ein stubenbursch war damals; so gehen die besten chancen im leben an mir vorbei.

der mann wurde gelinkt. nicht, dass er es nicht verdient hätte. aber 6 mille (nicht 1000er :) für diese qualität sollte man nicht zahlen, auch nicht als geschmacksverwirrter, alternder franzos :)

Um diesen Betrag würde sogar ich ihm einen blxxxxen und dann gefällig schweigen.

Lewinsky kann sich hier ein Beispiel nehmen...

lt. ORF.at 6 Millionen US-Dollar...

Ich hoff für sie. Sie macht sich jetzt mit der Kohle a schönes Leben. Männer sind so durchschaubar

Sie hat ihn gelinkt,

das ist für mich klar. Aber das hätte er voraussehen können, daher freue ich mich für jede Million für sie, die sie aus ihn rausgeholt hat. Wenn er so ein Trottel ist ..

Er freute sich damals sicher auch über jede Million, die sie aus ihm rausgeholt hat.

Strauss-Kahn,

galt bis ... als DER französische Präsidentschaftskandidaten der Socialisten;

Garf Gudenus

und? hollande hats auch gemacht. sogar der karawanken-bär hätte mehr stimme geholt als sarKOTZy

...und braucht eine außergerichtliche Einigung weil er gar nix angestellt hat?

Bei Gericht anfragen

Wurde sauber abserviert

http://www.youtube.com/watch?v=R40CQaLfAeg

Interessant ab 1:55

Verfahren wurde abgeblasen,

man traf sich in der Mitte, und nach langem Hin und Her unter großem Druck kam man... zu einer Einigung.

Dirty Sanchez, esq.
Prozeßbeobachter

Na, er wird halt was blechen, arm is er eh net. Die Frau wird sich über den Geldregen freuen, und in ein paar Jährchen genauso geldlos dastehen wie vorher. Fertig die GEschicht.

Ich kann nur jeder Frau raten

wenn sich die Gelegenheit ergibt, einem potentiellen Zahler (reich & berühmt) aller möglichen Handlungen zu beschuldigen. Es könnte sich auszahlen. Und wenn es nicht klappt dann gibt´s nur eine Verläumdungsklage, die dem anderen noch unangenehm ist und sie zahlt eine Ministrafe weil eh nix zum Holen ist bei der Lady....

Sie kann also nur gewinnen und hat nix zu verlieren.

DSK ist ja sooooo ein Unschuldslamm. Die bösen sind die Frauen, eh klar.

Das ist Diskriminierung! Wo sind die reichen & berühmten Frauen?

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