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vergrößern 959x626Jubel in Ramallah.

Palästina wurde bei der Vollversammlung der Vereinten Nationen der der Beobachterstatus zuerkannt.

Bisher sind 193 Staaten in den UN zusammengefasst. Die Bürger in Gaza-Stadt hätten gern, dass Palästina der 194. wird.
Video: Jubel in Palästina.
New York / Jerusalem / Ramallah - Nach der von Israel und den USA_abgelehnten Anerkennung Palästinas in der Uno-Vollversammlung herrschte Freude bei der einen und Katerstimmung bei der anderen Seite. Eine Mehrheit von 138 Ja-Stimmen bei nur neun Gegenstimmen und 41 Enthaltungen hatte am Donnerstag für die Aufnahme Palästinas als Beobachterland gestimmt.
Auf Meldungen aus Israel am Freitag, dass Israel neue Wohnungen in Siedlungen und in Ostjerusalem plane, reagierten das Weiße Haus irritiert und betonte seine „anhaltende Ablehnung von Siedlungen und Bautätigkeit in Ostjerusalem." Der israelische Schritt sei kontraproduktiv. So hatte US-Außenministerin Hillary Clinton auch die Uno-Resolution zur Aufwertung Palästinas genannt.
Laut Haaretz könnte die israelische Regierung auch Baupläne für das sogenannte E1-Gebiet wiederbeleben, wodurch Jerusalem mit der Siedlung Ma'aleh Adumim im Westjordanland baulich verbunden würde. Die Anerkennung der Uno gilt für einen Palästinenserstaat in den Grenzen von 1967.
Israelische Medien sprachen in Kommentaren von einer diplomatischen Niederlage für den jüdischen Staat. In den Palästinensergebieten wurde der neue UN-Status frenetisch gefeiert. In Ramallah und anderen Städten im Westjordanland versammelten sich tausende Menschen, aber auch im Gazastreifen wurde gejubelt. In Bethlehem läuteten um Mitternacht die Glocken.
Abstimmungsverhalten auf der Weltkarte. Weiter unten finden Sie die Länder aufgelistet.
Die Aufwertung Palästinas müsse zum Anlass genommen werden, „so schnell wie möglich" an den Verhandlungstisch zurückzukehren, sagte Deutschlands Außenminister Guido Westerwelle am Freitag in Berlin. Deutschland hatte sich wie Großbritannien der Stimme enthalten. Frankreich, Österreich und andere EU-Staaten hatten hingegen mit Ja gestimmt. Nur Tschechien stimmte mit Nein. „Wir haben Europa verloren", zitierte Haaretz einen israelischen Beamten.
In den USA wird über Strafaktionen gegen die Palästinenser nachgedacht. Noch in der Nacht zum Freitag verbündeten sich die Demokraten Chuck Schumer und Robert Menendez mit den Republikanern John Barrasso und Lindsey Graham, um ein neues Gesetz einzubringen: Demnach soll das Washingtoner Büro der PLO geschlossen werden, falls sich die Palästinenser nicht bald auf „sinnvolle" Verhandlungen mit Israel einlassen. Wenn die Autonomiebehörde in Ramallah den Internationalen Strafgerichtshof in Den Haag anrufe, um Israelis auf die Anklagebank zu setzen, sollen die USA ihre Finanzhilfe für Palästina streichen, rund 600 Millionen Dollar pro Jahr.
Den Kontrapunkt setzte, wie so oft, wenn es um den Nahen Osten geht, Jimmy Carter, der 1978/79 einen Friedensvertrag zwischen Israel und Ägypten vermittelte. Noch vor der Abstimmung hatte der Altpräsident die Hochstufung Palästinas in einem gemeinsamen Essay mit Gro Harlem Brundtland, der norwegischen Exministerpräsidentin, ohne Abstriche begrüßt. (dpa, AFP, fh, DER STANDARD, 1.12.2012)
Download: Abstimmungsverhalten als CSV-Datei.
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Brzezinski : Israel,‘you’re not going to be making national decision for us.’
“I don’t think there is an implicit obligation for the United States to follow like a stupid mule whatever the Israelis do. If they decide to start a war, simply on the assumption that we’ll automatically be drawn into it, I think it is the obligation of friendship to say, ‘you’re not going to be making national decisions for us.’ I think that the United States has the right to have its own national security policy.”
http://mycatbirdseat.com/2012/12/b... on-for-us/
Carters Position ist seit Jahren glasklar, spätestens nach diesem sehr guten Buch, das aber - vor allem im deutschsprachigen Raum - weitgehend unbeachtet blieb:
http://www.amazon.de/Palestine... -1-catcorr
Was Israel in der Frage Palästinas treibt, ist einfach verbrecherisch, ohne Wenn und Aber. Es ist traurig, dass Menschen, deren Vorfahren derart Schreckliches und Veurteilenswertes erlebt haben, nunmehr sich so gegenüber anderen Menschen verhalten.
April 1943 bis Ende Juni 1943 Konzentrationslager Poniatowo (Polen) und Versteck in Warschau.
Ende Juni 1943 bis April 1945 Konzentrationslager Bergen-Belsen (in Deutschland).
8. September 1945: Ankunft in Palästina.
1945 - 1947: Internat Kefar Hanoar Hadati (in der Nähe von Haifa).
1947 - 1951: Gymnasium Herzliya, Tel Aviv.
1951 - 1953: Dienst in der israelischen Armee.
1953 - 1961: Studium an der Hebräischen Universität Jerusalem, Abschluß als Ph.D. [Dr.rer.nat.] in Organischer Chemie.
1961 - 1963: Studium der Organischen Chemie nach dem Doktorexamen an der University of Stanford, Kalifornien, USA.
1963 - 1971: Hebräische Universität in Jerusalem, Dozent, Senior Lecturer und Außerordentlicher Professor der Anorganischen Chemie
@ "Während die Palästinenser noch die Anerkennung ihres Staates in der Uno feierten, wurden neue Siedlungsbaupläne Israels im Westjordanland bekannt.":
Es muss ja schnell noch Landraub betrieben werden, bevor Palästina seine endgültigen Grenzen erhält.
diese Siedlungen werden noch immer am alten osman. Kronland gebaut. Das Gesetz gilt noch immer in der WB und stellt somit (noch) keinen Annexionsanspruch dar - manche Gebiete in der WB (nicht einmal 10%) sollen kompensiert durch Arrondierungen an I. fallen, einfach damit I. seine Wespentaille verliert.
Angesichts herrschender Machtverhältnisse: Der israelische Historiker Ilan Pappe kann dem UNO-Votum zugunsten der Palästinenser nur symbolischen Wert abgewinnen.
http://www.tagesanzeiger.ch/ausland/n... y/22045986
Es war einmal ein Land in Europa, dass hatte wohl die liberalste Verfassung seiner Zeit. In diesem Land lebte eine Minderheit, die sich unterdrückt fühlte, weil diese Verfassung dem eigenen Empfinden nach ihrer Kultur nicht entsprach und für die Forderung nach Autonomie nahm diese Minderheit auch wirtschaftliche Nachteile in Kauf, um vor der Welt als großes Opfer dazustehen. Sie sahen sich als Opfer einer Kolonisierung. Die Rede ist von den Sudetendeutschen, die größtenteils den Heinlein-Faschisten anhingen (Wahrscheinlich von der Politik der Tschechoslowakei provoziert, Achtung Sarkasmus!), die nach 1945 ein Rückkehrrecht einforderten. Und diese historische Erfahrung ist es, was Tschechien zum Nein bewegt haben könnte.
Der Unterschied liegt darin, dass die Deutschen und Österreicher ihren Brüdern aus dem Sudetenland eine Perspektive geboten haben, währen die Araber ihre palästinensischen Brüder seit 70 Jahren jegliche Perspektive verweigern um sie auf die Rückeroberung einzustimmen. Ausgenommen davon ist lediglich Jordanien.
M.W. war es n.s. Propaganda, dass die "Sudetendeutschen" grösstenteils Henlein-Anhänger gewesen sein, um den ns. Angriff zu "rechtfertigen". Soviel ich weiss war tatsächlich ein nicht unwesentlicher Teil dieser Leute sozialdemokratisch und gegen Henlein. -
Aber korrigieren Sie mich bitte wenn ich da falsch liege.
sehr lustig seids ihr...
die Stricherlbewertungen sollte man echt abschaffen. Kann doch jeder sagen, was er sich denkt, sollte er des Denkens mächtig sein.
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