ISS-Crew will mit Mundharmonika und Gitarre den Weltraum-Blues bekämpfen

29. November 2012, 21:09

Raumfahrer wollen an Bord der Internationalen Raumstation künftig gemeinsam musizieren

Moskau/Washington - Auch wenn der Ausblick noch so beeindruckend ist: Monatelanges Kreisen in der Schwerelosigkeit der Erdumlaufbahn kann sich selbst beim erfahrensten Raumfahrer aufs Gemüt schlagen. Daher wollen die Besatzungsmitglieder der Internationalen Raumstation ISS dem Weltraum-Blues künftig durch gemeinsames Musizieren begegnen. Beim Abflug der nächsten ISS-Besatzung in den Orbit am 19. Dezember will der russische Astronaut Roman Romanenko jedenfalls eine Mundharmonika einpacken, wie die Nachrichtenagentur Interfax am Donnerstag berichtete. Eine Gitarre sei auch schon an Bord, deshalb habe Romanenko angekündigt: "Wir sind alle Musiker und wissen schon, womit wir uns die Zeit vertreiben werden."

Zur neuen Mission gehören auch der Kanadier Chris Hadfield und der US-Astronaut Thomas Marshburn. Hadfield hat laut Interfax schon einige Lieder in Teilen vorkomponiert und sagte vor Journalisten, er wolle sie nun unbedingt "im Orbit vollenden". Romanenko wiederum will dem Bericht zufolge an Bord der ISS endlich den Umgang mit der Mundharmonika lernen, "um unsere Band zu ergänzen".

Musik zur "psychologischen Beruhigung"

Über die musikalische Verstärkung dürften sich auch die Russen Oleg Nowizki und Jewgeni Tarelkin sowie der US-Raumfahrer Kevin Ford freuen, die seit dem 25. Oktober auf der ISS ausharren. Der Direktor des Astronauten-Trainingszentrums, Sergej Krikaljow, hält Instrumente im All jedenfalls für durchaus sinnvoll: Schon an Bord der sowjetischen Raumstation Mir habe es 1987 bei einer elf Monate währenden Mission eine Gitarre zur "psychologischen Beruhigung" gegeben. (APA/red, derStandard.at, 29.11.2012)

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12 Postings

didn't know what time it was, the lights were low-o-ow, i leaned back on my radio-o-o, some cat was laying down some rock'n roll lotta soul he said ...

so klein ist die Welt?

but sir,

life is not a dream...

Und jetzt die Analyse

Ja...

á la long ist man mit dem Instrumenten auf einen gutem Weg dem Weltraum-Blues zu bekämpfen.

Aber man weiß, ich bin ein Fan, also glaube ich vor allem, dass es dem italienischen Astronauten eher gelingen wird als den Astronautovic.

ISS-Crew will mit Mundharmonika und Gitarre dem ? Weltraum-Blues bekämpfen

Ich empfehle David Bowie "Space Oddity":
Planet Earth is blue and there's nothing I can do

:-)

die Glasflaschenorgel

ist aber auch nicht schlecht. Hab's auf die Schnelle nicht gefunden.

Hadfield schreibt The Unforgiven IV :)

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