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Vorzeigefrau mit festem Griff und klarem Blick: Eva Berginc ist eine von zwei Hubschrauberpilotinnen im heimischen Bundesheer.
Mit Frauen beim Bundesheer sei es im Grunde wie mit Bohrmaschinen, erklärt Silvia Angerbauer, Gleichbehandlungsbeauftragte des Verteidigungsministeriums und Leutnant der Miliz, auf einer Podiumsdiskussion der SPÖ am Mittwochabend: Werkzeughersteller seien irgendwann draufgekommen, dass 30 Prozent ihrer Kunden Frauen sind und andere Bedürfnisse haben. "Um konkurrenzfähig zu bleiben, mussten also Frauen eingestellt werden, weil die wissen, wie man die Zielgruppe anspricht", sagt Angerbauer.
Das Bundesheer erbringe die "Dienstleistung Sicherheit" zur Hälfte an Frauen. Die Forderung: dieselbe. Konkrete Pläne, um weitere Frauen anzuwerben, gebe es zwar noch keine, aber Frauen, die bereits Karriere im Heer gemacht haben, werden vom Bundesheer gerne als Sympathieträgerinnen mit Vorbildfunktion eingesetzt. Denn sollte die Volksbefragung am 20. Jänner für ein Berufsheer ausgehen, "brauchen wir dafür Frauen", sagt Angerbauer.
In einem Bereich kann das Heer schon jetzt mit einer hohen Frauenquote aufwarten: in der Verwaltung. Rund ein Viertel dieser Jobs sind weiblich besetzt. Frauen sind Sekretärinnen, organisieren das Leben der männlichen Offiziere.
Soldatinnen in Uniform gibt es derzeit insgesamt 375 - den höchsten Dienstgrad Oberstarzt haben zehn Frauen erreicht, zudem gibt es einen weiblichen Oberstleutnant des militärfachlichen Dienstes und bei der Truppe eine Soldatin im Rang eines Majors. Die meisten Frauen - 185 - bekleiden Mannschaftsdienstgrade vom Rekruten bis zum Zugsführer.
Dazu kommt: 70 der in der Statistik als Soldatinnen geführten Frauen machen streng genommen keinen militärspezifischen Dienst. Es handelt sich um Sportlerinnen, die beim Bundesheer ein Dienstverhältnis auf Zeit eingehen, um am Heeressportzentrum trainieren zu können.
Das von der SPÖ favorisierte "Profiheer" bringe "reelle Chancen auf einen höheren Frauenanteil", heißt es auf Standard-Anfrage aus dem Büro von Verteidigungsminister Norbert Darabos. Er stützt sich dabei auf Zahlen aus Schweden und Deutschland, wo der Frauenanteil nach Abschaffung der Wehrpflicht gestiegen ist. Allerdings erwartete die deutsche Bundeswehr ursprünglich einen Frauenanteil von 15 Prozent unter den Freiwilligen, erreicht wurden in den ersten eineinhalb Jahren bloß sechs Prozent.
In Österreich steht der Wehrdienst seit dem 1. Jänner 1998 Frauen offen - und zwar prinzipiell für alle Funktionen. Die Erfahrungen werden als positiv beschrieben: "Wir haben festgestellt, dass die Motivation etwa bei einem Marsch höher ist, wenn eine Soldatin dabei ist - da will ein Mann nicht aufgeben, wenn die Frau durchhält", schildert ein Offizier die Praxis. Vor allem aber habe er beobachtet, dass die Soldatinnen selber vor allem eines wollen: als normale Soldaten gesehen werden. (Katharina Mittelstaedt, Conrad Seidl, DER STANDARD, 30.11.2012)
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Ich halte fest:
Die starken Superfrauen kommen aus dem Pool jener, denen man eine Stellungspflicht nach norwegischen Vorbild nicht zumuten kann, weil sie so arme Hascherln sind.
Das norwegische Modell hat den Frauenanteil stark angehoben.
Was haben norwegische Frauen den österreichischen voraus?
Den Frauenanteil heben, nichts leichter als das.
4 Wochen Wehrdienst für Männer, 8 Wochen Wehrdienst für Frauen.
Alternativ die jeweils dreifache Dienstdauer Zivildienst.
Somit würden sich künftige Berufssoldaten großteils aus dem Pool der Frauen speisen.
Und natürlich brauchen wir einen Männerbeauftragten, der sich darum kümmert, dass Männer trotzdem die gleichen Karrierechancen haben.
Es sollte auch erleichterte Leistungstests für Männer geben, damit der Frauenüberhang nicht zu groß wird.
wenn frauen gleich viel bezahlt bekommen
aber ein geringeres leistungsniveau erfüllen müssen
oder bekommen die frauen beim heer eh weniger als die männer
weil ich in den kommentaren gelesen hab dass für frauen andere kriterien gelten sollen
Die Kosten für die Frauen dürfen aber nicht zu Lasten des Heeresbudgets sein.
Es gibt keinen militärischen Nutzen, nur einen kurios-ideologischen Auftrag.
Die Kosten für die Frauen müssen aus vom Frauenministerium ersetzt werden, die Kosten für die Sportler vom Sportministerium.
Es kann nicht sein das Planposten für echte Soldaten, die ja auch im Ernstfall zur Verfügung stehen, wegfallen damit sich Frauen als Männer verkleiden. Ganzjahresfasching also.
375 Frauen, davon 185 Mannschaftsdienstgrade, davon 70 Sportlerinnen.
Von den echten Soldatinnen sind also nur 30% (115/375) in Mannschaftsdienstgraden...
Soviel zur tendenziösen Ausdrucksweise "Die meisten Frauen bekleiden Mannschaftsdienstgrade"
Meinungsbild zur Wehrpflicht
Hallo,
Ich führe gerade im Zuge meiner Abschlussarbeit an der Uni Wien eine Umfrage zum Meinungsbild der Wehrpflicht durch. Bitte teilnehmen.
Ich bedanke mich ganz herzlich für eure Unterstützung!
http://survey.soz.univie.ac.at:8080/AskMeOnli... licht.html
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