Angela Schneider, neue Öffi-Stimme

Kolumne29. November 2012, 17:19
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Die Schauspielerin steht bei der Wahl des Fahrzeugs vor einfachen Entscheidungen

Die jährliche Kundenzufriedenheitsbefragung der Wiener Linien sprach Klartext: Die Mehrheit der Befragten wünschte sich eine weibliche Durchsagestimme für "ihre" Öffis, Angela Schneider ging beim anschließenden Internet-Voting als klare Siegerin hervor. Im Dezember wird die Stimme von Franz Kaida nach 40 Jahren in "Pension" geschickt, und die Schauspielerin wird erstmals in allen Stationen und Öffis zu hören sein. "Für mich ist die Straßenbahn ein Rückzugsort, eine Auszeit zum Lesen, zum Schauen. Und sie bietet auch Entspannung."

Das Aha-Erlebnis, die eigene Stimme beim Mitfahren zu hören, "ist sicher eigenartig und speziell" für die Schauspielerin. Sie hat "momentan kein eigenes Fahrzeug", aber: "Ich fahre schon seit 25 Jahren - Gott sei Dank unfallfrei." Sie fährt "sehr gerne", ausgenommen in der Stadt. Die Wahl der Autos war immer sehr einfach: "Ich habe ausschließlich VW Golfs gekauft. Auch mein nächstes Auto wird wieder ein Golfie, ich kann nicht anders."

Ohne Automatik, "ich schalte nämlich gerne, Automatikschnickschnack kommt nicht infrage." Eine Inspektion des Innenraumes auch nicht. "Meine Autos sollte man nicht herzeigen. Meine Hündin hat einmal den Schaumstoff der Rückbank her ausgebissen, es hat ausgesehen wie bei Frau Holle - der Wagen war damals neu. Ich ließ das Kunstwerk, damit wenigstens sie sich freuen konnte." (Jutta Kroisleitner, DER STANDARD, 30.11.2012)

  • "Meine Autos sollte man nicht herzeigen."
    foto: privat

    "Meine Autos sollte man nicht herzeigen."

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