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Im Kaufgeschäft Elfriede in Linz...

...gibt es eine große Auswahl an traditionellem...

...und schrägem Weihnachtsschmuck.

Auch bei Butlers ist Ausgefallenes zum Baumschmücken zu finden.
Das Kaufgeschäft Elfriede in Linz ist ein echter Geheimtipp: Hinter einem unscheinbar wirkenden kleinen Eingang verbergen sich 14 labyrinthartige Räume, die jedes Jahr ab Oktober mit einer großen Auswahl an Christbaumschmuck und Weihnachtsdekoration die Herzen von Weihnachtsfans höher schlagen lassen. Auch im Möbel- und Dekorationsgeschäft Butlers herrscht seit Wochen Weihnachtsstimmung. Egal ob Geheimtipp oder Ladenkette, die Weihnachtsdekorationstrends für heuer sind klar: Es wird pompös und - je nach Geschmack - skurril oder klassisch.
Seit 20 Jahren versorgt das Linzer Kaufgeschäft Elfriede Weihnachtsfans mit Christbaumschmuck. Die Trends würden sich dabei zwar verändern, die Faszination an Weihnachten bleibe bei den Menschen aber immer die gleiche, ist Besitzer Harald Gerstorfer überzeugt. Die Weihnachtszeit sei nach wie vor die wichtigste Zeit im Jahr: "Da will man sich selbst und anderen etwas Gutes tun."
Von bunten Christbaumkugeln bis zu edlem Inge Glas-Schmuck aus Thüringen ist in der Bischofstraße in Linz alles zu finden. "Besonders das Klassische gefällt den Leuten", weiß Gerstorfer. Kunden hätten Christbaumschmucksammlungen und würden diese Jahr für Jahr erweitern. Einige Großmütter würden bis zur Volljährigkeit der Enkel jedes Jahr für deren Sammlung bei ihm einkaufen.
Heuer werde besonders Christbaumschmuck in Eiszapfen-Optik und die klassischen Kugelornamente nachgefragt. Diese würden wie jedes Jahr am liebsten in Gold und Silber gekauft. Der Trend gehe in Richtung pompös, erzählt Gerstorfer. Neben den klassischen Christbaumkugeln kaufen die Leute heuer auch Märchenfiguren oder skurrile Objekte, wie bunte Autos, als Christbaumschmuck.
Märchenhaften Christbaumschmuck gibt es auch in den Filialen der Möbel- und Dekorationskette Butlers: "Wir haben das Angebot an skurrilem Christbaumschmuck erweitert. Es darf ruhig einmal etwas verrückt sein", meint Bianca Kaufmann von Butlers. Auch Tier-Christbaumschmuck komme bei den Kunden gut an.
Auf der Homepage des Möbelgeschäfts kann man sich seit kurzem mit dem Christbaum-Konfigurator seinen individuellen Christbaum virtuell schmücken. "Das ganze ist ein Spielzeug", sagt Kaufmann. Es gebe zwar Anfragen, ob man sich den online zusammengestellten Christbaum auch nach Hause liefern lassen könne, aber für die meisten diene der Konfigurator lediglich als Inspiration.
"Das Dekorieren des Christbaums wollen sich die Kunden nicht nehmen lassen", so Kaufmann. Auch heuer habe Butlers aber wieder fertige Christbaumschmuck-Sets für jene Kunden im Angebot, die nicht viel Zeit haben.
Eine möglichst lange Weihnachtszeit wünschen sich die Kunden des Kaufgeschäfts Elfriede laut Gerstorfer. "Der Christbaum wird immer öfter sehr früh geschmückt, und dann ganz traditionell bis Lichtmess am 2. Februar stehen gelassen." Die Plastikbäume, die er im Angebot hat, eignen sich für eine lange Weihnachtssaison wohl am besten: Sie sind in den verschiedensten Größen zu haben und können nach Weihnachten einfach zusammengeklappt werden. Trotzdem würden die meisten Kunden nach wie vor echte Nadelbäume aufstellen.
Auch das Thema Kunstkerzen scheidet die Geister: Harald Gerstorfer hat sie zwar im Angebot, die meisten Menschen bevorzugen aber trotzdem echte Kerzen. Lametta hingegen verkauft der Linzer nicht mehr: "Das wird überhaupt nicht mehr nachgefragt."
Der einzige Bestandteil des Christbaumschmucks, der laut Harald Gerstorfer keinem Trend unterworfen ist, ist die Christbaumspitze: "Die ist immer klassisch gold oder silber", so Gerstorfer, der es bedauert, dass es dabei keine größere Auswahl gibt.
Für die Weihnachtstafel gibt es im Linzer Geschäft Dekoration in Rentier- und Hirschoptik. Bei Butlers greifen Kunden laut Bianca Kaufmann auch zu Dekorationsmaterialien aus der Natur, wie zum Beispiel Kiefernzapfen. Farblich werde die Weihnachtstafel klassisch in rot, weiß und grün gehalten. "Das wollen die Leute jedes Jahr, weil es Tradition ist", so Kaufmann.

Dass Weihnachtsschmuck auch in wirtschaftlich schlechten Zeiten gekauft wird, weiß Harald Gerstorfer aus Erfahrung: "Je kälter es draußen wird, desto mehr kaufen die Leute etwas Gutes für sich." So sei das von der Wirtschaftskrise gebeutetelte Jahr 2009 eines der umsatzstärksten Jahre für das Kaufgeschäft Elfriede gewesen. Wenn auf den Menschen viel Druck laste, dann wollen Sie es zumindest zuhause gemütlich haben. Alleine ein Besuch in seinem Geschäft habe für manche eine beinahe therapeutische Wirkung: "Manchmal braucht man einfach ein paar Minuten entstresste Märchenwelt."
Märchenfiguren am gold-silbernen Weihnachtsbaum, Rentiere und Kiefernzapfen auf der Weihnachtstafel. Ist das Kitsch? Manches sei vielleicht hart am Kitsch, meint Harald Gerstorfer. "Aber Weihnachtsdekoration ist für das Herz da. Wenn man dazu Kitsch sagen will und sich damit wohlfühlt, dann ist das okay." (Franziska Zoidl, derStandard.at, 4.12.2012)
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Ich bin als Kind im Sommer beim Schnorcheln immer nach See- und Schlangensternen getaucht (Schlangensterne sind besser geeignet!). Ein paar Sekunden ins Süßwasser und dann zum Trocknen in die Sonne oder noch besser in die Sonne und in die Nähe eines Ameisenbaues, einen der Arme bereits in Position eines Aufhängers gebogen (das geht leichter beim Schlangenstern) - fertig war nach ein paar Tagen der perfekte Weihnachtsbaumschmuck, der noch einige Jahre einen sehr speziellen heiligen Geruch verströmte... tolerante Eltern vorausgesetzt.
Herzeleichst
Ihr Lappe
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