Ein Tag am Flughafen in eineinhalb Minuten

Die Initiative "Ja zu FRA" zeigt in einem 85 Sekunden dauerndem Zeitraffer-Video auf Youtube, was am Flughafen Frankfurt an einem Tag alles passiert

Die Initiative "Ja zu FRA" will laut eigener Definition die positiven Aspekte der Luftfahrt vermitteln. Gegründet wurde sie gemeinem von Lufthansa, Fraport und Condor anlässlich der Diskussion um den Ausbau des Frankfurter Flughafens. Mit verschiedenen Aktionen hat die Initiative bisher auf sich aufmerksam gemacht, unter anderem mit Plakaten. Condor rief beispielsweise via Facebook dazu auf, sich für die Gestaltung eines "Ja zu Fra"-Fliegers zu melden. Zehn Gewinner wurden ermitteln, deren Fotos auf einer Condor-Maschine angebracht werden sollen.

Bei der Aktion 1.000 Gründe für FRA können Unterstützer ein Bild hochladen und ihre Meinung zur Initiative kundtun. Eines der Hauptargumente ist der Flughafen als Arbeitgeber. Immerhin arbeiten am Flughafen Frankfurt 75.000 Menschen, 500 Unternehmen sind ansässig.


Die Gegenbewegung richtet sich gegen den Fluglärm, den ein Ausbau des Flughafens mit sich bringt. Fluglärmgegner demonstrieren immer wieder gegen die Nordwestlandebahn, die am 21. Oktober 2011 in Betrieb genommen wurde. Im April 2012 wurde ein dauerhaftes Nachtflugverbot verhängt, das Starts und Landungen zwischen 23 Uhr und fünf Uhr morgens untersagt.

Um zu zeigen, was sich am Flughafen Frankfurt innerhalb von 24 Stunden alles tut, hat "Ja zu FRA" ein Zeitraffer-Video gedreht, das in 85 Sekunden zeigt, was sich an einem Tag am Airport Frankfort abspielt. Am größten Flughafen von Deutschland waren 2011 um die 56 Millionen Passagiere unterwegs. (red, derStandard.at, 29.11.2012)

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