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Der menschliche Geist ist zu erstaunlichen Dingen fähig, aber mit gewissen Konzepten hat er so seine Schwierigkeiten. Dazu gehört auch die Vorstellung von Unendlichkeit. Trotzdem - oder gerade weil wir damit unsere Probleme haben - taucht immer wieder die Frage auf: Ist das Weltall unendlich? Eine einfaches "Ja" reicht als Antwort darauf nicht aus, auch wenn sie in gewissem Sinne stimmen mag: Bewegt man sich durch das Universum, so könnte man endlos weiter fliegen und doch nie an eine Grenze stoßen. Dennoch ist das All nicht unendlich groß, so wie man auch auf der Erdoberfläche immer weiter reisen kann ohne zu einem Rand zu gelangen.
Eine informative Animation auf "New Scientist" versucht die Unendlichkeit des Universums auf ein verständliches Maß zu bringen. Darüber hinaus geht der Film der Frage nach, ob es neben der Obergrenze für die Dimension des Alls auch am anderen Ende der Skala ein Limit gibt: Wie klein kann die kleinste mögliche Einheit sein? Oder lässt sich jede auch noch so winzige Strecke noch weiter teilen? (red, derStandard.at, 29.11.2012)
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Ein weitere gedanke: das licht hat keine zeit.[Einstein]. Ein photon, von billionen lichtjahren entfernter quelle unterwegs, kommt in seiner zeitrechnung gleichzeitig mit seinem abflug an! Da laeuft mir manchmal gaensehaut an. Fuer das licht aus unendlicher entfernung gilt das gleichermassen! Ein photon sagt sich, ich fliege nach unendlich und bin schon dort.
Im Prinzip hängt Raum mit Zeit zusammen. zeit kann man als "veränderung" definieren. Wenn sich nichts ändert gibt es keine Zeit und daher keinen Raum. Der Urknall war das Maß höchster Ordnung (Stichwort Entropie) seit damals verändert sich das Universum zur Unordnung hin. Wenn es dann eines Tages keine Veränderung, Bewegung mehr gibt wird es keine Zeit und daher auch keinen Raum mehr geben. maximale unordnung in kombination mit keiner Veränderung wird die Illusion von Zeit und Raum beenden, oder vielleicht ist es auch ganz anders ;-)
dass im Laufe der Entwicklung der Wissenschaft (Physik in erster Linie) die grössten Meilensteine waren eben immer diejenigen Entdeckungen, wo es sich herausgestellt hat, das die Welt aus doch noch aus weniger und kleineren Basis-Komponenten besteht als man früher gedacht hatte. (Elemente --> Atome --> Teilchen --> Quarks --> Strings --> ..... ?)
sowohl in unendlich kleinen als auch in unendlich grossen. Jeder Stück der Wirklichkeit, der eine "Funktion" (in breitestem Sinne) hat, muss auch eine "Struktur" haben (auch in breitestem Sinne). Alles was Struktur hat, hat aber auch "Teile" und diese Teile müssen auch Struktur haben usw. Ich glaube, da kann keine Ende geben. Ich weiss, dass dieser Gedanke nicht mit dem heutigen Stand der Physich im Einklang ist, aber die Physik geht schon auf diesem Weg, immer kleinere Teilchen werden bekannt.
Ich kann nicht vorstellen, dass es ein Teilchen
geben kann, das zwar eine "Funktion"/"Wirkung" oder dgl. hat, ohne eine "Struktur" zu haben. Und "Struktur" besteht wiederum aus Teilen, die auch irgendwelche Funktion haben müssen usw...usw
Es ist schwer zu fassen, aber das NICHTS ist unmöglich. Unser Begriff "Nichts" ist etwas primitiv.
Das "echte" NICHTS ist aber ein ganz, ganz tiefer Begriff. Das ist etwas, was wirklich nicht geben kann. Demgegenüber, existiert aber die "echte",
reale Unendlichkeit, was für uns auch unbegreiflich ist. Wir sind ein Produkt dieser Welt. Wie kommen wir dazu, uns anzumaßen, dass wir diese Welt unbedingt verstehen können sollen. Anstreben kann man, soll man, weil das für uns gut und notwendig ist, aber bescheiden und rspektvoll gegenüber dieser magischen Wirklichkeit müssen wir auch sein.
Es geht darum, dass wir als Menschen glücklich sein sollen, dass wir dazu "auserwälten" sind, dass wir diese Welt immer mehr kennenlernen können und zwar für unseren Vorteil. Wir sollen aber nicht übermütig werden und glauben, dass wir das "besser wissen" als die Natur und unser Wissen mißbrauchen oder verantwortungslos einsetzen. Das meine ich unter "Respekt"
nette einführung für nicht-auskenner wie mich:
http://www.khanacademy.org/science/c... troduction
Für ein Dopplereffekt braucht man keine Expansion. Es reicht dass sich diese Lichtquelle von uns entfernt.
Noch andere Frage. Wenn sich zwei Autos auf einer Autobahn voneinander entfernen. Was ist für dich logischer, die zwei Autos nutzen eigene Energie um sich zu bewegen oder wird die Autobahn zwischen den beiden Fahrzeugen immer länger? (Auch im diesen Fall entsteht zwischen beiden Fahrzeugen eine Rotverschiebung)
Großartig, und woher kommt Ihrer Meinung nach diese ominöse "eigene Energie" und warum expandiert das Universum, nein, Verzeihung, warum entfernen sich Galaxien, wenn man deren Pekuliarbewegungen außer Acht lässt, in jede Richtung gleich schnell vom Beobachter? Warum fällt das Universum ohne dunkle Energie nicht in sich zusammen, wenn Gravitation doch immer anziehend wirkt?
Außerdem entfernen sich Objekte außerhalb der Hubble-Sphäre scheinbar mit Lichtgeschwindigkeit von uns. Wie ist das möglich, wenn sich die Objekte entfernen, ohne dass sich der Raum ausdehnt?
Ich hab ja nix dagegen, wenn man sich zu Themen eigene Meinungen bildet, aber durch reine Spekulation Nobelpreisträger widerlegen zu wollen halte ich schon für ein starkes Stück.
Schon einmal was davon gehört, dass sich alle Massen anziehen? Wie sollen sich Objekte dann von anderen Objekten wegbewegen können ohne zusätzliche Energie? Entschuldigung, aber das ist Unterstufen-Physik, damit werden Sie keine Nobelpreisträger widerlegen.
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