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Wien - Auch bei einer neuen Bildungsstudie der britischen Verlagsgruppe Pearson, der "Learning Curve 2012", landet Österreich mit Rang 23 unter 50 untersuchten Ländern nur im Mittelfeld. Die Topplätze in dem Report, für den u.a. Ergebnisse internationaler Bildungsvergleichstudien analysiert wurden, gehen an Finnland und Südkorea. Schlusslichter sind Brasilien und Indonesien, Deutschland landet auf Rang 15.
Ziel der "Lernkurve"-Studie ist es laut Vorwort, von Ländern mit guten Ergebnisse bei verschiedenen Bildungsvergleichen zu lernen. Die Analysten der Economist Intelligence Unit haben dazu die Ergebnisse der PISA-Studie, bei der die Lese-, Mathematik- und Naturwissenschaftskenntnisse von 15-Jährigen untersucht werden, sowie von TIMSS und PIRLS zur Erhebung derselben Fähigkeiten bei Volksschülern untersucht und mit Daten zur Bildungsbeteiligung auf Basis von Lesefähigkeit und Hochschulabsolventenquoten kombiniert.
Als wichtigen Faktor haben die Studienautoren den Stellenwert der Lehrerausbildung sowie die wichtige Rolle, die Bildung für eine Gesellschaft spielt, identifiziert. Finnland und Südkorea steckten viel Energie in die Auswahl sowie Aus- und Fortbildung von Pädagogen, denen zusätzlich hohe Motivation und Verbindlichkeit abverlangt würden. Dazu komme der hohe Wert von Bildung in den beiden Gesellschaften, der auch moralisch begründet werde: In Südkorea, um das Land nach dem Ende der Zeit als japanische Kolonie in den 1940er Jahren wiederaufzubauen, in Finnland als "Akt sozialer Gerechtigkeit". (APA, 29.11.2012)
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Ah, da liegt der Hase im Pfeffer! Leider ist der Wert der Bildung von der moralischen Ebene in die wirtschaftliche Ebene abgesackt, ein weit verbreitetes Phaenomaen in Europa und der USA. Gut dass uns einige Laender den richtigen Weg zeigen.
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