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Wien - Vor dem Welt-Aids-Tag am 1. Dezember ruft Unicef dazu auf, alle Kräfte zu bündeln, um eine Generation ohne Aids zu ermöglichen. Vor allem die Therapie von Schwangeren und Kindern sollte verbessert werden, verlangte Unicef Austria in einer Aussendung. Doch immer noch erhalte nicht einmal ein Drittel aller HIV-infizierten Kinder und schwangeren Frauen die Behandlung, die sie benötigen.
Das sei deutlich weniger als beim Durchschnitt der erwachsenen Patienten, die immerhin zu 54 Prozent medizinische Hilfe erhalten, so Unicef. Dank weltweiter Anstrengungen sei von 2009 bis 2011 gelungen, die Zahl der Neuinfektionen bei Kindern um fast ein Viertel zu reduzieren - von 430.000 auf 330.000.
Wenn HIV-positive schwangere Frauen medizinisch behandelt werden, hilft dies nicht nur, ihre eigene Gesundheit zu erhalten, sondern es verhindert auch die Übertragung des Virus auf das Baby. "Das Ziel, dass die nächste Generation ohne Aids aufwachsen kann, war noch nie so nah", konstatierte Unicef. Die Eliminierung der Mutter-Kind-Übertragung sei dafür ein entscheidender Baustein. Ziel ist es, bis 2015 die Zahl der Kinder, die vor, während oder nach der Geburt mit HIV infiziert werden, um 90 Prozent zu senken. (APA, 29.11.2012)
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