Nachrichten in aller Kürze
Alles zur Community
Nachrichten, die zu Ihnen kommen: Newsletter, Feeds und SMS
Alles zu unseren mobilen Angeboten: Apps, Mobilversion und SMS
Unsere Radio- und TV-Angebote
Die Zeitung im Internet: Abo, E-Paper, Anzeigen und mehr
Alles über die Redaktion von derStandard.at
Alles über Onlinewerbung, Stellenanzeigen und Immobilieninserate
Die einen - NGOs, Internetaktivisten - sehen Verhandlungen hinter verschlossenen Türen und Entscheidungen über den Köpfen der Bürger hinweg. Die anderen - Vertreter der kritisierten Internationalen Fernmeldeunion (ITU) - sehen in einem geleakten "vertraulichen" Papier eine "gut finanzierte und gut organisierte Medienkampagne mit Ursprung in den USA". Die Debatte um die künftige Regulierung des Internets ist längst zum Streit mutiert.
Fix ist, die ITU, bei der 193 Staaten Mitglied sind, handeln in den kommenden Wochen auf einer Konferenz in Dubai eine Neufassung der Internationalen Telekommunikationsregulierungen aus. 24 Jahre nach der Erstellung der letzten ITU-Regulierungen 1988 sollen neue Standards für Telefonie, die heute großteils aus dem Versenden von Daten besteht, ausgehandelt werden. Die Frage ist, ob die ITU, eine UN-Organisation auch regulatorische Aufgaben für das Internet übernehmen soll, die bisher vor allem in der Obhut von zum Teil nichtkommerziellen Organisationen in den USA lagen. Nach den Acta-Protesten und Anträgen autoritär agierender Staaten, die mehr Kontrolle über das Internet bekommen bzw. ihre Restriktionen rechtfertigen wollen, formierte sich Widerstand gegen die Macht, die eine Beschlussfassung auf der World Conference on International Telecommunications (WCIT-12) entfalten könnte.
In dem auf der Webplattform wcitleaks.org ans Licht der Öffentlichkeit gekommenen Dokument werden nicht nur feindselige Medienkampagnen ausgemacht. Es listet auch mehrere Möglichkeiten auf, wie die Ergebnisse des WCIT aussehen könnten. Sie sprechen von einer fundamentalen Opposition der USA gegen einen Vertrag, der stark von den bestehenden Regulierungen abweichen würde. Einen solchen würden die USA nicht unterzeichnen. Mehrere Varianten befassen sich damit, wie viele Staaten, besonders der OECD, sich der Weigerung anschließen würden.
Das Papier spricht zudem von der Möglichkeit einer "intensiven Kampagne gegen die Ratifizierung in den OECD-Ländern, basierend auf der sogenannten Mangel an Offenheit des WCIT-Prozesses". Das würde darin münden, dass eine "signifikante Anzahl der Länder die Ratifizierung verweigert". Das wäre das "sogenannte Acta-Szenario". In einem Mail an Zeit Online verlautbart die ITU, das geleakte Papier sei veraltet und spiegle nicht mehr die Meinung der ITU-Führung. (pum, Der Standard, 29.11. 2012)
Die Plattform interpretiert die Videos des 23-Jährigen als Cover-Versionen
Errechnet Privacy-Score für jedes einzelne Programm und bewertet Rechte
Netzaktivist in Spanien festgenommen - soll für DDoS-Attacke auf Spamhaus verantwortlich sein
Internetkommunikation soll bei Bedarf einfach "mitgeschnitten" werden können
Deutscher BGH entschied, dass Autocomplete-Begriffe im Einzelfall gelöscht werden müssen
Strongbox soll es ermöglichen, anonym und sicher Informationen einzureichen
Deutsche Bundesregierung bezog Stellung zum im März vorgelegten "Tallinn Manual"
Im Chat verschickte https-URLs bekommen unangemeldeten Besuch von Microsoft
Smartphone-App informiert, welche Unternehmen und Interessensgruppen hinter einem Produkt stehen
Die von Google vorgeschlagenen Suchwort-Ergänzungen können im Einzelfall rechtswidrig sein
Baupläne waren innerhalb von 48 Stunden über 100.000 Mal heruntergeladen worden
Entwickler wählten Mega zur Verbreitung, u.a. weil sie mit Gründer Dotcom sympathisieren - Update: Vorlagen entfernt
Wird Datenschutzbestimmungen prüfen und dem Direktorium berichten
Internetbanking betroffen - Bankchef Cernko: "Das war ein krimineller Akt, wir verfolgen das mit aller Härte"
Politiker haben Fragen zu Schutz von Privatsphäre
Seit 2007 trainiert die Gruppe Computernetzwerk-Operationen in der Eifel für den Cyber-Krieg
Experiment von zwei Reportern jedoch nur zum Teil aussagekräftig
Netzwerk schließt solche Dienste auch dann aus, wenn sie im Land der NutzerInnen legal sind
Angriffe auf Webseiten des Vatikans und der italienischen Regierung
BGH legt Urheberstreit um sogenanntes Framing dem EuGH vor
Unternehmen mahnte Veranstalter ab und verlangte 2.500 Euro Lizenzgebühren - nach Kritik wurde eingelenkt
Staaten dürfen nie die Kontrolle über das Internet haben, da kommt nur blödes raus. Siehe Iran, Ägypten, Syrien usw...
Und schon gar nicht den USA...
Lieber einige Konzerne weitgehend bestimmen lassen, denn die sind von den Kunden abhängig.
So geht jedenfalls nicht soviel schief, wie wenns in staatlicher Hand wäre...
Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.