Thomas Henzinger für weitere vier Jahre IST Austria-Präsident

29. November 2012, 11:13
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Georg Schneider neuer Managing Director des Institute of Science and Technology (IST) Austria

Klosterneuburg/Wien - Das Kuratorium des Institute of Science and Technology (IST) Austria hat den Präsidenten des Instituts, Thomas Henzinger, für eine weitere vierjährige Amtszeit verlängert. Der 49-jährige Computerwissenschafter trat im September 2009 als erster Chef des IST Austria sein Amt an. Auf Vorschlag Henzingers hat das Kuratorium in seiner Sitzung gestern, Mittwoch, zudem Georg Schneider zum neuen Managing Director des IST ernannt. Er löst mit 1. Dezember in dieser Funktion Gerald Murauer ab, der neuer Forschungschef von Siemens Österreich wird.

Henzinger wird seine zweite Amtszeit am 1. September 2013 antreten. Er will in den kommenden Jahren "alles unternehmen, dieses Vertrauen durch die feste Etablierung des IST Austria als weltweit anerkanntes Zentrum für Grundlagenforschung zu rechtfertigen", wie er in einer Aussendung erklärte.

"Vision für die Zukunft"

Der Vorsitzende des Kuratoriums, Claus Raidl, begründete die Entscheidung des Gremiums mit Henzingers "Leistungen in den vergangenen vier Jahren und seiner Vision für die Zukunft". In seiner ersten Amtszeit habe er sich "als Leiter des schnell wachsenden Instituts bewährt". Der Vorsitzende des IST-Exekutivaussschusses, Haim Harari, erinnerte daran, dass Henzinger "die Zusage zur langfristigen Finanzierung von IST Austria bis 2026 verhandelte und vereinbart" habe. Dies würde dem Institut "eine erfolgreiche Zukunft sichern".

Der neue Managing Director, Georg Schneider, war seit 2008 stellvertretender Leiter des Bioinformatikinstituts von A-Star, Singapurs strategischer Schirmorganisation für Wissenschaft und Forschung, und dort für das Informations- und Kommunikationsmanagement verantwortlich. Der 43-jährige gebürtige Linzer hat an der Wirtschaftsuniversität Wien studiert und an der Uni Wien seine Doktorarbeit in Chemie (Bioinformatik) abgeschlossen. Von 2001 bis 2007 war Schneider am Institut für Molekulare Pathologie (IMP) in Wien tätig. (APA, 29.11.2012)

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