Oststeirischer Ex-Jäger als Wilderer ausgeforscht

29. November 2012, 10:35
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44-Jähriger war wegen Fehlverhaltens ausgeschlossen worden

Weiz - Seit Monaten war man in einem oststeirischen Jagdrevier einem Wilderer auf der Spur, jetzt wurde ein Ex-Jäger als mutmaßlicher Täter ausgeforscht. Der Mann gab zu, aus Frust über seinen Ausschluss aus der örtlichen Jagdgesellschaft zehn bis 15 Rehe erlegt zu haben, wie die Landespolizeidirektion am Donnerstag mitteilte.

Der 44-Jährige aus dem Bezirk Weiz war Ende 2011 wegen eines Fehlverhaltens aus der Jagdgesellschaft seines Heimatortes ausgeschlossen worden. Zwar mit der Option, 2013 wieder aufgenommen zu werden, doch sei er "mit der Situation nicht fertig" geworden, gab er gegenüber der Polizei an.

Trophäen bei Hausdurchsuchung gefunden

Jedenfalls sei er "aus Frust" unerlaubterweise auf die Pirsch gegangen und habe im Verlauf von mehreren Monaten Rehe geschossen. Jagdwaffen, Munition und Rehwildtrophäen wurden dem Mann bei einer angeordneten Hausdurchsuchung abgenommen.

Der 44-Jährige wird wegen schwerem Eingriff in fremdes Jagd- und Fischereirecht angezeigt, hieß es von der Exekutive. (APA, 29.11.2012)

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