Dezember: Wien im Zeichen der Retro-Games

Gleich zwei Veranstaltung stellen Videospielklassiker ins Rampenlicht. Dazu gehört auch die "erste Retro-LAN-Party".

Gleich zwei Wiener Videospielveranstaltungen beschäftigen sich im Dezember mit dem Thema Retro-Games.

Am 8. Dezember findet im Freihaus der TU Wien die vierte Retro-Börse Wien statt. Präsentiert wird neben Klassikern und Konsolenurgesteinen auch "ein brandneues Amiga Spiel" als Erstpremiere. Die Spieleschmiede Retroguru stellt ihren Amiga 500-Titel "Sqrxz 2 - Two seconds until death" vor und verteilt das Spiel in begrenzter Stückzahl auch als kostenlose Diskettenversion an Besucher.

Die Veranstaltung findet in der Wiedner Hauptstrasse 8, 1040 Wien statt, von 10:00 bis 16:00 Uhr ist geöffnet. Der Eintritt kostet 3 Euro.

Erste Retro-LAN-Party

Vom 15. bis 16. Dezember wird in der Wiener Location dasWERK die "weltweit erste Retro-LAN-Party" abgehalten. Veranstalter [d]vision inszeniert die "BarCraft Classic"-LAN mit Wettbewerben, Stargästen, Live-Show, Musik und Film. 

Unter dem Motto "Back to Bitmaps" wird am BarCraft Classic das klassische Wettbewerbsspiel "StarCraft" in 2-D-Grafik auf alten Original-Röhrenmonitoren und PCs gespielt. Die Turniere werden von den Spiele-Redakteuren Robert Glashüttner (FM4) und Alexander Amon (consol.AT) "live" vor Ort kommentiert. Weitere Vorträge von Christian Piererfellner (BroodWar-Gamer) und Thomas Schned (BarCraft Austria) richten sich auch an popkulturell interessierte Nicht-Spieler und berichten von den Eigenheiten des Originalspiels und der aktuellen Wettbewerb-Szene in Korea, den USA und Europa.

Als Stargast geladen ist der ehemalige Profispieler Robert 'DanY' Stelzer. Der österreichische "StarCraft"-Gamer hatte zuletzt 2004 den Einzug in die Finalspiele der World Cyber Games (San Francisco, USA) geschafft.

BarCraft Classic findet am 15. Dezember ab 16:00 Uhr (tournament, talks, music, movie) und am 16. Dezember um 13:00 Uhr (final games) in der Neulerchenfelder Str. 6-8, 1160 Wien statt. Der Eintrittspreis beträgt 5 Euro. (red, derStandard.at, 29.11.2012)

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