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Ein New Yorker Student hat eine eigentlich für seine Mutter gedachte E-Mail aus Versehen an alle seine 40.000 Mit-Studenten geschickt. "Willst du, dass ich das mache?", schrieb der Wirtschaftsstudent über eine E-Mail seiner Universität bezüglich einer Änderung bei der Abrechnung der Studiengebühren. Beim Senden klickte er dann aus Versehen auf "allen antworten" und die E-Mail ging an sämtliche rund 40.000 Studenten der New York University, wie US-Medien am Mittwoch berichteten.
Zahlreiche Empfänger der E-Mail berichteten darüber im Internet und beim Kurznachrichtendienst Twitter. Tausende antworteten auf die E-Mail und legten das Postfach des Wirtschaftsstudenten lahm. Er habe einen "ziemlich großen Fehler" gemacht, sagte der Student dem Nachrichtensender ABC. Aber auf Twitter und Facebook habe er seit dem Vorfall so viele Freundschaftsanfragen bekommen, dass er sich "fast wie ein Promi" fühle. (APA, 29.11.2012)
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da muss ja der mail server kompletter schrott sein, oder bis jetzt hat noch kein anderer studi den "reply to all" benutzt. fällt mir schwer das zu glauben
wenn ich reply to all mache, kommen nur die auf den verteiler die vom ursprünglichen sender auf die verteilerliste genommen wurden....
stimmt, das ist ja generell so.
er wollte halt 'forward' drücken, hat aber 'reply-to-all' erwischt. soll passieren.
Der fehler liegt eindeutig in der verwaltung, weil irgendwer ein e-mail an alle studis mittels 'to' oder 'carbon copy' geschickt hat. massenmails sollte man aber IMMER mittels 'blind carbon copy' schicken. dann kann sowas nicht passieren.
ich hasse nichts mehr, wenn ich wieder von irgendeinem bekannten einen gutgemeinten hoax krieg, in dem ich dann mit 500 anderen bekannten drinsteh. die geht meine e-mail adresse NIX an!
Und wenn man darauf antwortet, dann geht die Antwort an alle 40.000 Empfänger.
Und DIESE Empfänger senden ihre Antwort an den Absender, d.h., als einzelne E-Mails und nicht mehr über den Verteiler.
Sprich: Das Problem ist nicht die Verteilerliste, sondern dass der Reply-To-Header nicht wieder auf die Verteilerliste zeigt sondern die Antwort an den ursprünglichen Absender geht.
Wenn die 40.000 Empfänger(!) der E-Mails der Mailingliste individuell(!) dem Absender ANTWORTEN, dann bekommt der jetzt 40.000 E-Mails.
Eine Antwort auf die E-Mail in Deinem Beispiel geht ja an contact_person@example.com
Und genau das haben jetzt viele Empfänger der E-Mail gemacht und somit das Postfach von contact_person zugemüllt.
Unwahrscheinlich: wenn 40.000 Mails einen Mailserver umbringen, der zumindest 40.000 Mailboxen verwaltet, ist er extrem schlecht konfiguriert oder unterdimensioniert.
Wenn man davon ausgeht, dass eine E-Mail vielleicht 5 bis 10 KiB hat (wenn sie kurz ist) hat ein einzelner Empfänger vielleicht 2 bis 400 MiB in seiner Mailbox - das bringt keinen Mailserver um.
Wenn hingegen ein Teil der 40.000 Empfänger wieder allen geantwortet hat, sieht die Sache anders aus - und genau das wird passiert sein.
Es ist also naheliegend, dass er an 40.000 Empfänger geschrieben hat und diese 40.000 Empfänger (ein Teil davon) wieder jeweils an ihn und 40.000 Empfänger geschickt haben.
Das EINE Postfach ist zugemüllt worden.
"Tausende antworteten auf die E-Mail und legten das Postfach des Wirtschaftsstudenten lahm."
Wobei ich da jetzt wirklich nur mehr Vulcano von weiter oben zitieren kann: "Und mit so einem Scha... kommt man in den Nachrichtensender ABC?!"
Und wir zwei Deppen diskutieren auch noch darüber. :-)
Wie wich schon sagte: das ist ein Armutszeugnis für dein Mailserver.
Ein paarhundert MiB in einer Mailbox sind _gar nichts_ - mein privates Postfach hat 17 GiB - qmails stört das garnicht.
Mein geschäftliches hat etwa 6 GiB, Exchange stört das auch nicht.
Die Aussagen im Artikel sind einfach unglaubwürdig - es ist ganz einfach: der IT-Mensch hat gefuscht und schiebt die schuld jetzt auf einen Studenten bzw. liefert eine Erklärung, die für einen Normalen menschen Schlüssig klingt "40.000 Mails = Server tot" - hört sich viel an, ist es aber nicht.
Selbst ein durchschnittlicher Mailserver fadisiert sich bei dieser Menge noch.
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