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vergrößern 800x800Eingebettet in den Perseushaufen liegt die kompakte kleine Galaxie NGC 1277 (hier im Zentrum des Bildes) - rekordverdächtige 14 Prozent ihrer Gesamtmasse macht ein Schwarzes Loch aus.
vergrößern 800x533Die Materieflüsse von Quasar SDSS J1106+1939 U enthalten zwei Billionen Mal mehr Energie, als unsere Sonne abstrahlt.
London/Wien - Auf den ersten Blick scheint die Galaxie NGC 1277 im Sternbild Perseus alles andere als außergewöhnlich. Sie ist mit 220 Millionen Lichtjahren Entfernung ziemlich weit weg von unserer Milchstraße und hat gerade einmal zehn Prozent der Masse und der Größe unserer eigenen Galaxie, die aus 100 bis 300 Milliarden Sternen (neben unserer eigenen Sonne) besteht.
Das Zentrum von NGC 1277 hat es aber buchstäblich in sich, wie US-Astronomen herausgefunden haben: Dort existiert nämlich das massereichste je beobachtete Schwarze Loch, berichten die Wissenschafter um Remco van den Bosch (Max-PLanck-Institut für Astronomie in Königstuhl) im Wissenschaftsmagazin Nature.
Bisher gingen Astrophysiker davon aus, dass die Schwarze Löcher in den Zentren von Galaxien gerade einmal für 0,1 Prozent der Masse ihrer Galaxie verantwortlich sind. Im Fall von NGC 1277 sieht dieses Verhältnis allerdings ganz anders aus: Nach den Berechnungen der Astronomen trägt das Schwarze Loch rekordverdächtige 14 Prozent zur Gesamtmasse der Galaxie bei.
Zwar wurde ein Wert von elf Prozent auch schon einmal beobachtet. Doch in dem Fall handelte es sich mit NGC 4486B um eine extrem kleine Galaxie. Entsprechend gigantisch sind die Dimensionen des neu entdeckten Schwarzen Lochs, wenn man sie mit bekannten Maßzahlen vergleicht: Laut van den Bosch und Kollegen ist es 17 Milliarden Mal so schwer wie unsere Sonne, und seine Ausdehnung ist 11 Mal größer als die des Sonnensystems bis zum äußersten Planeten Neptun.
"Das ist eine wirklich schrullige Galaxie", sagt Ko-Autor Karl Gebhardt über NGC 1277: "Sie ist fast zur Gänze ein Schwarzes Loch - und könnte das erste Beispiel für eine ganz neue Klasse von Galaxien werde." Einig sind sich die Forscher jedenfalls, dass sie Dimensionen des Objekts so sehr von der Norm abweichen, dass es auch einige Annahmen über die Entstehung von Galaxien und Schwarzen Löchern über den Haufen werfen könnte.
Etwas anders ist das im Fall des Quasars mit der Katalognummer SDSS J1106+1939, der zweiten Entdeckung der Superlative. Quasare sind extrem hell leuchtende Zentren ferner, aktiver Galaxien. Astronomen gehen davon aus, dass es sich dabei um supermassereiche Schwarze Löcher handelt. So ein gigantisches Schwarzes Loch verschlingt wie ein kosmischer Mahlstrom die Materie um sich herum, schleudert dabei jedoch einen Teil dieser Materie wieder ins All hinaus.
Simulationsrechnungen deuten darauf hin, dass der starke Einfluss dieser Materieflüsse auf die Galaxien, innerhalb derer sie sich bilden, mehrere Rätsel der modernen Kosmologie lösen könnte, - zum Beispiel wie die Masse einer Galaxie mit der Masse des Schwarzen Lochs zusammenhängt oder warum es nur so wenige große Galaxien gibt. Bislang war jedoch unklar, ob Quasare überhaupt in der Lage sind, die für diese Phänomene notwendigen Energiemengen zu liefern.
Mit dem Very Large Telescope der Eso hat ein internationales Astronomenteam um Nahum Arav (Technischen Universität von Virginia in Blacksburg) nun für Klarheit gesorgt: Der Quasar im Sternbild Löwe schleudert jedes Jahr die Masse von rund 400 Sonnen ins All, und zwar mit knapp 30 Millionen Kilometern pro Stunde. Anders formuliert: In diesem Strom vereint sich zwei Billionen Mal mehr Energie als unsere Sonne abstrahlt.
Damit ist der Materiestrom von Quasar SDSS J1106+1939 mindestens fünfmal so stark ist wie der vorige Rekordhalter - und es "ist es erstmals gelungen, einen Quasar-Materiefluss zu messen, der so hohe Energiemengen zeigt wie von der Theorie vorhergesagt", sagt Arav. Alle zuvor beobachteten Quasar-Materieflüsse seien nicht so stark gewesen wie von Theoretikern erwartet.
"Nach etwas Derartigem haben wir Jahrzehnte gesucht, resümiert der Astronom, der eigenen Angaben nach immer noch unglaublich aufgeregt ist, " einen dieser lange vorhergesagten Monster-Materie-flüsse gefunden zu haben". (Klaus Taschwer, DER STANDARD, 29. 11. 2012)
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…und jeder der an diese Märchen glaubt, sei herzlich dazu aufgerufen die nachfolgenden Papers dazu zu widerlegen, statt wie üblich hier schwachsinnigst rot herumzustrichern:
http://vixra.org/abs/1206.0081
http://vixra.org/pdf/1206.0080v2.pdf
Ein offener Brief an Weintraub et al:
http://vixra.org/abs/1208.0228
Es wird höchste Zeit, daß sich in der verknöcherten Astologonomie einiges ändert.
…tobt hinter den Kulissen ein Kampf, der an die hlg.Inquisition des Mittelalters erinnert, akademische Hexenverbrennungen u.wissenschaftl. Exkommunikation inklusive.
Hier demonstriert das FS3 wieder einmal, wieso die Mathe hinter der unphysikalischen Chimäre SL ausgemachter Mumpitz ist:
http://derstandard.at/plink/134... 6/27756003
Weiterführende Diskussion(?) die nur wieder einmal aufzeigt, daß hier kaum jemand um die Theorie hinter den SLs Bescheid weiß:
http://derstandard.at/plink/133... 8/26100169
2007 stellte das FS3 hier erstmals Dr.Crothers vor:
http://derstandard.at/plink/315... 57/8282747
Die üblichen Rotstrichler haben aber noch immer nichts dazugelernt, und kauen bloß den selben alten Müll wider u.wider und…
NGC 1277 im Vergleich zu unserem Eck des Universums.
Ich weiß nicht obs schon gepostet wurde hier,
http://i.imgur.com/9Zsrb.jpg
holy sh_t!
Ereignishorizont ohne accretion disc, soweit ich weiß. Beim nachforschen fand ich grad den Artikel, woher auch die Grafik zu kommen scheint (die fand ich wo anders)
It’s estimated that the size of this SMBH’s event horizon is eleven times the diameter of Neptune’s orbit — an incredible radius of over 300 AU.
http://www.universetoday.com/98678/odd... -hole-yet/
Höchstwahrscheinlich der Ereignishorizont, der übrigens mit dem Schwarzschildradius ident ist ;-) (https://de.wikipedia.org/wiki/Schw... ildradius)
...bei dem die Astronomen den bis dahin stärksten Motor des Universums entdeckt haben: Einen Quasar, der 2 riesen Voids in einen Galaxienhaufen geblasen hat: An die Zahl kann ich mich nicht mehr so erinnern, 60.000 Milliarden glaub´ ich, aber an die Einheit: Supernovaexplosionen!
Da sieht man, daß man absolut nichts ist in diesem Universum!
...der Quastl bläst 400 Euro mit einer Geschwindigkeit von 5 Millionen Euro pro Sekunde in den Äther (nicht bewiesen in seiner Existenz), das ist 2 Billionen mal mehr als alle Regierungen für die Bankenrettung ins Finanzvakuum geblasen haben...
mit den besten uns zur Verfügung stehenden Beobachtungsmitteln können wir nicht einmal Fotos der Mondlandefähre , die gerade eimal 1 Lichtsekunde entfernt ist, machen. Wie sollen wir dann etwas beobachten können das hunderte Millionen Lichtjahre entfernt ist ?
Diese Meldungen haben nur das Ziel die Forschungsgelder nicht versiegen zu lassen.
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