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Washington - Im Frühjahr 2010 ging ein Bild um die Welt, das geekige Assoziationen weckte: Wärmebilder des Saturnmonds Mimas, die von der "Cassini"-Sonde gemacht wurden, zeigten ein Muster, das dem Pac-Man des gleichnamigen Videospiels wie aus dem pixeligen Gesicht geschnitten schien.
Das Muster der Wärmeverteilung kam eher überraschend: Erwartet hatten sich die Astronomen ein Bild fließender Übergänge von einer Zone höchster "Wärme" nachmittags am Äquator des Mondes - statt dessen wurden die Spitzenwerte morgens in den Randzonen gemessen: mit 92 Kelvin im Vergleich zu den 77 der restlichen Oberfläche. Viel verblüffender war aber noch, wie scharf voneinander abgegrenzt die beiden Temperaturzonen sind - und das noch dazu wie die V-förmige Mundöffnung Pac-Mans geformt.
Inzwischen sieht es ganz danach aus, als hätte Mimas eine Schwester, auch wenn sie in der griechischen Mythologie einem anderem Göttergeschlecht angehört: Mimas war ein Gigant, Tethys eine Titanin. Der nach ihr benannte Saturnmond hat zwar mehr als den doppelten Durchmesser von Mimas, zeigt aber ebenfalls diese eigentümliche Temperaturverteilung, wie aktuelle "Cassini"-Bilder beweisen. Innerhalb des Mundes dieser Pac-Woman liegen die Temperaturen um 15 Kelvin niedriger als in Ober- und Unterkiefer.
Der Astronom Carly Howett geht davon aus, dass dieses Muster weiter verbreitet ist als zunächst gedacht und vielleicht auch bei den Jupitermonden zu finden sein wird. Er spricht davon, dass es eine ganze "Spielhalle" mit Pac-Man-Versionen geben könne.
Als mögliche Erklärung für den Effekt nennen NASA-Wissenschafter ein Bombardement duch hochenergetische Elektronen. Dieses trifft die niedrigen Breitengrade auf der Seite des Mondes, die auf dessen Orbit um den Saturn nach vorne gewandt ist. Es verwandelt die Oberfläche in kompaktes Eis, das Temperaturwechsel nicht so schnell mitmacht wie die umgebenden Regionen. (red, derStandard.at, 1. 12. 2012)
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" auch wenn sie in der griechischen Mythologie einem anderem Göttergeschlecht angehört"
Erstaunlich, dass das Benamsen von Himmelskörpern keinen Effekt auf ihr Verhalten hat, obwohl die ausgewählten Namen schon mit Bedeutungen und Verhalten belegt sind.
Ich erwarte mir ja auch, dass der Hitlerkäfer demnächst einen Putsch in München versucht.
…weitaus maßgeblicher u. -vor allem weitreichender- ist, als die schwächere Gravitation, können 100 Jahre bewußter Irreführungen endlich im Mistkübel der Wissenschaftsgeschichte landen.
Bewegte Elektronen sind nun einmal Strom, u.die offensichtlichen Dunkelentladungen (bei Sternen Glimm-u.Bogentladung) gegenüber der Oberfläche eines so ziemlich JEDEN HIMMELSKÖRPERS erzeugen Krater, sowie all die schönen Oberflächenformationen, die lange irgendwelchen hypothetischen "Meteoritenbombardements" zugeschrieben wurden.
Die Implikationen sind schier endlos, die Täuschung wohl nicht mehr lange aufrechtzuerhalten.
Die FS3-Kommentare aus 2010 zu Mimas:
http://derstandard.at/plink/126... 1/16225851
…
War on 'error, Folge 220: "Grimms Kaiser"
…einen Blitzdings-Impact aufweisen:
http://derstandard.at/plink/124... 5/13678158
Hierbei ist die magnetische Orientierung des geschockten Gesteins wesentlich, das in Richtung des Schockwellenzentrums zeigt:
Bei einem mechanischen Impact ist das Schockzentrum a.d.OBERFLÄCHE u.auf das Einschlagszentrum beschränkt, während bei einer entsprechend großen Entladung das Schockzentrum UNTER die Oberfläche u.um das Kraterzentrum herum WANDERT.
Genau das Muster u.die Ausrichtung, die auch im Falle des Vredefort-Doms GEMESSEN wurde.
Das FS3 schätzt, daß nur ca.20% aller Kraterformationen durch mechanische Einschläge generiert wurde, während die Mehrzahl geblitzdingst ist.
Einfach schauen, welcher Himmelskörper viele kleine, bewegliche Gameten (="Geschlechtszellen") und welcher große, eher statische mit vielen Nährstoffen herstellt.
Die mit den kleinen heußt man dann männlich, die mit den großen weiblich. (Es gibt auch noch andere Paarungssysteme mit mehr Geschlechtern und ohne Investitionsunterschied, da brauchts mehr Namen. Das heißt nicht, dass all die Sachen, die bei unserem Wirbeltier-Weiblich/Männlich inkludiert sind, daraus folgen. Hat nix mit unseren Tier-Hormonen etc. zu tun, das hängt rein von den Gameten ab.)
Sollten sie keine ausbilden, sind sie gar nicht geschlechtlich.
Ganz einfach:
http://de.wikipedia.org/wiki/Mima... ythologie)
und
http://de.wikipedia.org/wiki/Teth... ythologie)
Steht eigentlich irgendwie auch im Artikel.
;)
http://ars.els-cdn.com/content/i... 22-gr2.jpg
Von oben nach unten: Mimas, Enceladus, Tethys, Dione und Rhea.
Alle 5 haben eine einfach gebundene Rotation um Saturn. Es gibt also eine "Bugseite" (rechte Kartenhälfte) und eine "Heckseite" (linke Kartenhälfte). Die Karten sind kombinierte IR- und UV-Aufnahmen (IR/UV color ratio maps).
Bei Mimas und Tethys, deutlich zu erkennen, ein dunkler, elliptischer Bereich, der jeweils dem "Mund des Pac-Man" entspricht, also der Bereich, wo die auftreffenden schnellen Elektronen das Eis verändert haben.
Was ich nicht ganz verstehe:
Warum sind diese Gebiete entlang des Äquators in die Länge gezogen und nicht kreisförmig? Hat das etwas mit dem Magnetfeld des Saturn zu tun?
…Siehe zur Anschaulichkeit:
http://upload.wikimedia.org/wikipedia... saturn.jpg
Die zum Mond einströmenden Elektronen sättigen wohl den zentralen Kontaktpunkt beim Mondäquator derart, daß sich dadurch die besagte Ausdehnung entlang der Abbildung der stärksten Bereiche des Saturnischen Feldes auf der Mondoberfläche ergibt, wobei das effektive Feld abseits der äußerst begrenzten Scheibe der Bahnebene i.d.Stärke schnell abfallen dürfte, wie wir ja auch an der extremen Dünnheit der Ringe erkennen.
Dies wirft u.a. auch die Frage auf, ob denn die gebunde Rotation der Saturnmonden nicht vorrangig der beobachteten, festen EM-Bindung mit dem Saturn zu verdanken ist.
Bitte die 5 Bilder nochmal anschauen:
Der "helle Fleck" aus der "Heckseite" der Monde wird auch von den "bösen, bösen mainstream-Wissengschaftlern" auf Plasma und Eispartikel des E-Rings zurückgeführt
http://www.sciencedirect.com/science/a... 3510003222
aber der ist mehr oder weniger kreisrund!?!
Also, nächster Versuch bitte!
…Bei den dunklen Stellen sind Ablagerungen aus dem Orbit im Spiel, welche gegenüber Ladungsträgern ein Vielfaches von MASSE aufweisen. Demzufolge werden diese "Rußflankerln" nicht alleine durch das EM-Feld, sondern auch durch Schwerkraft beeinflußt, weshalb es zu ihrer elliptoiden Verschmierung kommt.
Im hellen Gegenpol wird bloß VERHINDERT, daß irgendwas anpappt. Und da dort eben nichts Materielles fliegt, dreht od.herumhüpft ist das ausgesparte Muster kein Eierlaberl, sondern "kreisrund".
…
PS: Das FS3 hat nie behauptet, daß MSW "böse" seien. Die üblichen Dr."No"s gibt es nur in James Bond Filmen. In der realen Welt finden wir leider viel zu viele Dr."Yes".
Hm, nicht schlecht, aber umgekehrt wär's mit logischer vorgekommen:
Die Elektronen die auf der Bugseite auftreffen werden vom EM-Feld verschmiert während die Ionen und E-Ring-Partikel einen annähernd runden Fleck abgeben.
Aber das ist mir noch zu wenig als Erklärung. Die Umlaufbahn von Tethys liegt zwar in einem Bereich wo der Plasmatorus um Saturn ein lokales Dichtemaximum aufweist (genauso wie Enceladus), für Mimas gilt das hingegen nicht:
http://www.sciencedirect.com/science/a... 3312002917
Es muß also noch einen anderen Grund für die ähnliche Struktur geben.
…im Stromkreis zum/vom Saturn darstellen. Möglicherweise hängt die Erwärmung ja auch damit zusammen, daß eben das Steinbröckerl zum ohmschen Widerstand wird.
Add.: Die Elektronen, die zur/von der/ Tethys strömen haben nur sekundär mit der dunklen Färbung z.tun, welche offenbar ja nur irgendeine Ablagerung auf dem Eis ist. Ähnlich, wie bei unserem Mond, wo der Oberflächenstaub durch die Ladungsträger v.d.Sonne fortährend statisch aufgeladen wird (deshalb pappte er ja auch so lästig a.d.Anzügen d.Mondfahrer) ist die elektr.Ladung der Ablagerungen maßgebend.
Helle Stellen zeigen Orte ohne den dunklen Ablagerungen aus d.umgeb.Raum. Aber w.g.-um Genaueres dazu z.vermelden, müßte man sich ein wenig mehr i.d.Materie einlesen.
Ich geh' jetzt mal davon aus, daß die Frage ernst gemeint ist:
Der Fehler liegt im Wort "Grad".
Nach internationaler Übereinkunft werden Temperatur und Temperaturdifferenzen in 'Kelvin', ohne 'Grad', 'degree' oder sonst irgendwas angegeben. Die SI-Einheit ist einfach nur 'Kelvin' und das auch im deutschen Sprachgebrauch schon seit über 40 Jahren (siehe posting von "irata" weiter unten).
Die Wissenschaftsredaktion von derStandard hat ja auch schon zugegeben, daß sich da ein Fehler eingeschlichen hat und den entsprechenden Abschnitt im Artikel geändert (siehe posting der Redaktion weiter unten).
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