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Rom - Die Stadt Rom plant, eine Schutzbarriere rund um das Kolosseum aufzustellen. Damit sollen Touristen vor der Gefahr geschützt werden, von herabstürzenden Mauerstücken des Monuments verletzt zu werden. Die Stahlbarriere soll etwa 15 Meter vor dem Wahrzeichen Roms aufgestellt werden, berichteten römische Medien. Von dem knapp zwei Jahrtausende alten Amphitheater, das unter Kaiser Titius im Jahre 80 eingeweiht worden war, waren in den vergangenen Monaten mehrere Stücke Putz abgebrochen.
Die Leiter des Archäologischen Amtes in Rom warnen vor den Auswirkungen heftiger Regenfällen auf das Wahrzeichen der Ewigen Stadt. Besonders für die oberen Stockwerke bestehe Gefahr. In einigen Teilen des Kolosseums benötigten Besucher heute bereits Schirme, um sich vor dem Sickerwasser zu schützen.
Eine dringend notwendige Restaurierung des Kolosseums in Rom soll spätestens im kommenden Jänner beginnen. Die umfangreichen Bauarbeiten in drei Phasen sollen bis Mitte 2015 abgeschlossen sein. Es handelt sich um die erste Restaurierung, die Roms gesamtes Wahrzeichen betreffen wird. Der Modeunternehmer Diego Della Valle stellt als Sponsor 25 Millionen Euro für die Restaurierung zur Verfügung. (APA/red, derStandard.at, 1. 12. 2012)
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Da ist doch ein Stahlstäbe-Zaun rundum. Sieht man sogar auf dem APA-Foto.
Oder soll man dann gar nicht mehr reinkönnen? Touristensteuer kassieren und alles verfallen lassen. Ist doch erst kürzlich beim Pincho eine Mauer eingestürzt.
"Besuchen sie Europa solange es noch steht"
Nein, da ist kein Stahlstäbe-Zaun rundum, Sie können sich problemlos außen direkt ans Kolloseum lehnen. Was sie am Foto sehen, sind Gerüstbau-Rohre, mit denen die einzelnen Bögen geschlossen wurden, damit dort niemand reingehen kann. Sonst würde sich ja klarerweise niemand beim Eingang anstellen und eine Eintrittskarte kaufen. ;-)
Die Mauer über der Piazza del Popolo wurde übrigens blitzartig repariert. Tja, was soll man machen - in einer Stadt mit vielen Bauwerken, die schon Jahrtausende am Buckel haben, wird halt auch das eine oder andere irgendwann kaputt, v.a. wenn mal wieder der statistische Halbjahresniederschlag innerhalb weniger Stunden herunterkommt. Viele Bauten aus den 1960ern sind trotz Wartung oft schlechter beisammen...
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