Griechische Bankeinlagen steigen wieder

28. November 2012, 16:27
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Den zweiten Monat in Folge - Von 154,33 auf 155,25 Mrd. Euro im Oktober

Athen - In Griechenland fassen die Sparer wieder mehr Vertrauen in die Zukunft ihres Landes und die heimischen Geldhäuser. Noch vor der Einigung über weitere Milliardenhilfen für das Land legten die Bankeinlagen den zweiten Monat in Folge zu. Im Oktober stiegen sie auf 155,25 Milliarden Euro von 154,33 Milliarden Euro im vorangegangenen Monat, wie am Mittwoch veröffentlichte Notenbank-Daten zeigen. Damit deutet sich eine Trendwende nach einer massiven Kapitalflucht an.

Banken verloren seit 2009 ein Drittel der Einlagen

Seit Ausbruch der griechischen Schuldenkrise Ende 2009 verloren die dortigen Banken etwa ein Drittel ihrer Einlagen. Viele Kunden brachten ihr Geld ins Ausland aus Angst, dass ein Austritt aus der Eurozone ihre Ersparnisse entwerten könnte. Doch mittlerweile ist eine Entspannung erkennbar. Es steigt die Zuversicht, dass die Währungspartner das Land nicht fallen lassen, sondern weiter finanziell unterstützen werden. Zu Wochenbeginn hatten Euro-Länder und Internationaler Währungsfonds (IWF) den Weg für weitere Rettungsgelder freigemacht. (APA/Reuters, 28.11.2012)

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