Prozess wegen Spionage für syrischen Geheimdienst in Berlin

28. November 2012, 15:27
4 Postings

Angeklagter froh "dass niemand zu Schaden gekommen ist"

Berlin/Damaskus - Ein Prozess wegen Spionage für den syrischen Geheimdienst hat am Mittwoch in Deutschland mit dem Geständnis des angeklagten Deutsch-Libanesen begonnen. Der 48-Jährige räumte vor dem Berliner Kammergericht einen großen Fehler ein, den er bereue.

Die Bundesanwaltschaft wirft dem Mann vor, von 2007 bis zu seiner Festnahme im Februar syrische Oppositionelle ausgespäht zu haben. Der Familienvater gab zu, zu diesem Zweck regimekritische Demonstrationen in Berlin beobachtet zu haben.

Im Herbst 2011 habe er auch Informationen zur Stürmung der syrischen Botschaft weitergegeben. Er sei froh, dass niemand zu Schaden gekommen sei. (APA, 28.11.2012)

Share if you care.