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25 Millionen User: Outlook.com wächst beständig.
Microsoft hat Daten zu seinem im Sommer gestarteten Webmail-Dienst Outlook.com bekanntgegeben. Offenbar stößt dieser besonders bei Gmail-Nutzern auf reges Interessen.
Denn, so heißt es aus Redmond, ein Drittel der mittlerweile 25 Millionen User scheint hauptsächlich das Google-Angebot zu nutzen und probiert den Hotmail-Nachfolger aus Neugier aus.
Microsoft hat auch ein Sample aus "hunderten Gmail-Usern" gezogen. Die Auswertung ergab laut dem Konzern, dass vier von fünf - oder 80 Prozent - davon zu Outlook.com wechseln wollen. Laut Outlook Blog waren es Features wie Tastatur-Shortcuts, zusammengefasste Konversationen und die schnell zugängliche Suche, die sie besonders überzeugt hätten. Features, die man bei Gmail allerdings ebenso findet.
Dass man auch Android-User für sich gewinnen will, beweist Microsoft mit dem nun erfolgten Release der nativen App für Outlook.com. Diese ist kostenlos auf Google Play verfügbar und ab Android 2.1 "Eclair" lauffähig.
Besonders überzeugend dürfte die Umsetzung aber nicht gelungen sein, in den Userbewertungen hagelt es Beschwerden bezüglich des Designs und Bedienkonzepts der Software. (red, derStandard.at, 28.11.2012)
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Auch hier: Warum sollte ich wechseln, wenn ich bei Google ein komplettes Ökosystem zur Verfügung habe? Das fängt mit den Kontakten an, geht über die Websuche weiter über den Kalender.
Die Oberfläche von Outlook ist ja ganz nett. Aber wie bei allen großen "neuen" Dingen von Apple und Microsoft (Maps bei Apple), es ist halt nicht einfach den Branchenprimus, der Jahre an Entwicklung in diese Dinge gesteckt hat, zu überholen oder wenn überhaupt gleichzuziehen.
Außerdem fehlt bei Apple Maps und Outlook dieses große Feature um wirklich wechseln zu wollen. Etwas das einfach ein Must have auslöst. Es werden zwar ein paar wechseln, aber viele sinds sicher nicht.
Mich stört es so sehr, dass Google meine Mails analysiert und so eine Werbeprofil von mir erstellt, dass ich es bevorzuge meinen eigenen Mailserver zu betreiben und es mit dem Spam aufzunehmen.
Anfänglich, war die Analyse bei Gmail ja nur per Mail, also nicht per User und auch transistent - das ist ok, und konnte ich akzeptieren. So wie das jetzt gehandhabt wird, dass ich ein Mail zu irgend einem Thema schreibe und mich Tage und Wochen darauf Werbungen zu diesem Thema im ganzen Internet verfolgen, ist für mich inakzeptabel.
MS hat nicht kein echtes Werbebusiness und könnte andere Wege gehen. Ich kann mir nicht vorstellen, dass ich mit dieser Sorge allein bin.
Aber kein ernstzunehmendes Werbebusiness. Würde mich nicht wundern, wenn die es irgendwann wie so vieles andere auch ausfaden liessen.
Andererseits wäre das ein "Angle", den man durchaus ausnutzen könnte. Gerade für Firmenkunden, also der MS Kernschicht, wäre eine Alternative zu GMail, wo sie nicht ausspioniert werden und dennoch keine Inhouselösung benötigen, interessant. Die Firmenkunden bekommen sie über die Privatkunden.
Nur ein Angle, ich weiss, aber durchaus spielbar - und mir fiele augenblicklich kein anderer für sie ein.
Habe meine Domain über domains.live.com auf Outlook.com umgeleitet und verwende mit meiner persönlichen Domain das E-Mail Service.
Sollte Google (oder jemand anderes) mal wieder nachziehen und was besseres liefern, dann muss ich nicht von einer @outlook.com auf eine @gmail.at wechseln sondern einfach ein paar dns einträge ändern und fertig :D
Für die Leute die mir Mailen ändert sich rein gar nichts :)
aber um Gmail tatsächlich zu ersetzen einfach noch nicht weit genug:
zB:
*) Kalender immer noch über Hotmail
*) Birthday Bug in den Kontakten (Das Datum wird auf Smartphones um einen Tag versetzt angezeigt) Microsoft ist dieser Bug bekannt, wird im nächsten Update behoben - wann auch immer das kommen wird)
etc...
Wenn einmal zu mindestens diese Punkte behoben wurden, wäre es einen Versuch wert.
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