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vergrößern 500x340In Chinas Spielzeugfabriken arbeiten zu 95 Prozent junge Frauen.
vergrößern 500x333Sie gelten laut dem Bericht als "geschickt, fügsam und geduldig genug, eintönige Arbeiten zu vollführen".
Der Spielzeugmarkt boomt - nicht nur vor Weihnachten. Rund 80 Milliarden US-Dollar (rund 62 Milliarden Euro) werden im weltweiten Spielzeugmarkt jährlich umgesetzt. Viele internationale Hersteller lassen in Billiglohnländern wie China produzieren - 86 Prozent der Spielzeugimporte in die EU kommen aus dem Reich der Mitte. China hat als Spielzeugproduzent praktisch Monopolstatus.
Wie steht es um die Arbeitsbedingungen jener Menschen, die in den chinesischen Fabriken der Marktführer Puppen, Autos und Bausteine für den Weltmarkt produzieren? Wie lange müssen sie arbeiten? Werden sie fair entlohnt? Können sie regelmäßig Pausen machen? Wird ihre Gesundheit geschützt? Das haben europäische Konsumentenschützer, darunter der heimische Verein für Konsumenteninformation (VKI), vor acht Jahren untersucht.
Mutterschutz nur für Managerinnen
Damals schnitten Lego und Mattel am besten ab, besonders schlecht erging es dagegen den Arbeiterinnen und Arbeitern in den Fabriken des Disney-Konzerns. Hier wurde die Überstundenbeschränkung systematisch ignoriert, die Löhne für die Arbeitsdauer waren viel zu niedrig, Überstundenentgelte wurden meist nicht ausbezahlt. Beträchtliche Mängel stellten die Tester damals auch beim Arbeitnehmerschutz fest.
"Viele Arbeiter klagen über extremen Stress infolge von Akkordarbeit, große Hitze- oder Lärmentwicklung oder über Hautallergien durch Chemikalien", heißt es im Konsument-Bericht aus 2004. "Mutterschutz gibt es nur für Managerinnen, schwangere Arbeiterinnen müssen den Job aufgeben." Die Frage nach gewerkschaftlichen Freiheiten habe sich erübrigt - die meisten Arbeiter hätten gar nicht gewusst, was eine Gewerkschaft ist.
Was sich seither getan hat
Seit diesem Bericht aus 2004 hat sich einiges getan: Der internationale Spielzeugindustrieverband hat sich einen Verhaltenskodex auferlegt, der faire Arbeitsbedingungen, Sicherheit und Gesundheit der Arbeitnehmer gewährleisten soll. Die Konzerne Disney und MGA verweigerten allerdings die Teilnahme an diesem Kodex.
Im Jahr 2011 wollten die Konsumentenschützer wissen, ob sich die Arbeitsbedingungen seit 2004 verbessert haben. Überprüft wurden die Marktführer wie Mattel, Walt Disney, Lego, Playmobil, Hasbro und MGA. Die Tester wählten pro Firma zwei der beliebtesten Artikel aus - darunter Puppen, Action-Figuren, Plüschtiere und Spielzeugautos.
"Ohne Druck keine Bewegung"
Nun liegt das Ergebnis vor: Vor allem bei den Arbeitsrechten liege immer noch vieles im Argen, schreibt der VKI und zitiert die Konsumentenschützerin Quiang Li von China Labour Watch: "Ohne Druck von außen würden die Markenkonzerne keinen Finger rühren." Nach wie vor gelte, dass viele Arbeiterinnen und Arbeiter ihre Rechte nicht kennen. Und nach wie vor stehen Arbeitsdauer und Lohn in keinem fairen Verhältnis.
Die Tester berichten von Zwölf-Stunden-Schichten an sieben Tagen der Woche. "Kost und Quartier werden automatisch vom Lohn abgezogen, auch wenn die Arbeiter dies gar nicht in Anspruch nehmen. Die Schlafsäle sind schmutzig und überfüllt, Ratten und Wanzen keine Seltenheit." Wer sich weigert, Überstunden zu leisten oder zu lange auf der Toilette war, müsse mit Strafbeträgen rechnen. Im Krankheitsfall gebe es oft gar keinen Lohn.
Zahnlose Selbstkontrolle?
Die freiwillige Selbstkontrolle der Spielzeug-Industrie sei zahnlos, kritisiert der VKI weiter: "Die Auflagen sind nicht gerade streng - so kann man ein Zertifikat schon erlangen, wenn die Arbeitszeit "nur" 200 Prozent über der gesetzlich erlaubten Arbeitszeit liegt", heißt es im aktuellen Bericht.
Und doch hat sich laut dem aktuellen Bericht in China einiges zum Besseren gewendet: "Die Fabriken wurden modernisiert, die Gebäude sind relativ neuwertig, in den Produktionshallen herrscht Hightech-Equipment vor." Heute sei außerdem eine neue Generation von Wanderarbeitern aktiv, die sich nicht mehr alles gefallen lasse. "Sie sind, nicht zuletzt dank dem Internet, viel besser informiert als früher."
Für den aktuellen Bericht kooperierte übrigens der US-Konzern Hasbro als einziger von Anfang an mit den Testern. Playmobil tat dies nach einer Nachdenkpause. Lego zeigte sich zu einer teilweisen Zusammenarbeit bereit - allerdings erst zwei Monate nach Abschluss der Untersuchung. (Lisa Mayr, derStandard.at, 28.11.2012)
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selbst wenn man den sog. Beipackzettel ganz genau liesst, weiss man nicht was für giftige Stoffe in dem spielzeug ist, das unsere kinderzimmer bevölkert. bei vielen dingen tut man den kindern nichts gutes, wenn man ihnen diese sachen schenkt.
wir kaufen viel spielzeug bei www.pureandgreen.at dort gibt es zb die greentoys, die aus bpa freien recycelten milchkanistern hergestellt werden und mit sojafarbe eingefärbt sind oder spielzeug aus naturkautschuk.
Abgesehen von den Produktionsbedingungen, sollte man Kindern grundsätzlich kein Spielzeug 'Made in China' schenken:
- die Zusammensetzung der verwendeten Kunststoffe ist meist unbekannt und enthält oft schädliche Weichmacher, die ausdünsten
- die Verarbeitung ist oft mangelhaft
- die Haltbarkeit überzeugt nicht wirklich -> trägt erheblich zum Müllproblem bei
- Produktion und Transport sind sehr Umweltbelastend
Deshalb: lieber weniger schenken und dafür auf Qualität achten!
Vergangene Jahr kam er erst am 2. Dezember (Aber heuer ist alles ein wenig früher, weil doch der 8. Dez. auf einen Samstag fällt und somit der 1. Weihnachtseinkaufsamstag vorverlegt werden musste)
Ja da kann man jetzt wieder "OH und ACH wie schrecklich dieser böse Kapitalismus doch ist" sagen, bevor man dann wieder die Shoppingmalls zum kistenweisen Schrottshoppen stürmt (wahlweise fairtrade Schrott oder einfach nur bunten Schrott -> am Ende kommts doch von den gleichen Arbeitssklaven) Um was zu ändern müsste man halt zT auf diese feinen Annehmlichkeiten des Lebens verzichten, aber wer macht das schon gerne. Schon gar nicht zur Weihnachtszeit!
Bei aller berechtigten Kritik an den Arbeitsverhaeltnissen: Steht im Beitrag etwas von Kinderarbeit?
Kinderarbeit ist meiner Erfahrung nach in China - insbesondere in der aermeren chines. Provinz - ein grosses Problem, in der Landwirtschaft wie im Servicebereich. In den Fabriken der grossen Zulieferer von Markenartikeln aber eher nicht.
Und nachdem die Schenker mal drüber nachgedacht haben, unter welchen Bedingungen die Spielsachen, die sie da in ihren Einkaufswagen gestapelt haben, hergestellt wurden, können sie sich dann auch noch überlegen ob das Kind, dem sie es zu schenken gedenken, den ganzen Schrott überhaupt gebrauchen kann.
...die von wo anders kommen??
90% lassen in China, Thailand oder Taiwan fertigen. Ihr PC, wo Sie so locker hier hetzen stammt von den Einzelteilen her ebenfalls zu 90% aus China und Co. meist sogar wie Lenovo zu 100%, oder ihr Smarphone, egal welcher Marke!
Nur dumm reden ohne nachdenken ist auch nicht produktiv.
Ist nicht Ihre Stärke oder!?
Selbst schuld das >90% in China produziert wird! Wir hätten schon früher lokale Spielsachen kaufen können und wir alle tragen dazu bei das 90% dort produziert werden.
DAHER SSKM! Jetzt jammern wir hier das es so ist und was passiert auf den Einkaufsstraßen? Alle laufen und kaufen China Ware.
Wenn Sie meinen Post aufmerksam gelesen hätten, hätten Sie den zusammenhang von SSKM verstanden.
Ich schreibe ja extra "es gibt noch Geschäfte..." aber weil die Kinder mit "Holzspielsachen" nicht "hipp" sind wird ein iPhone gekauft... DAHER SSKM
BITTE HIRN EINSCHALTEN VOR POSTING
Sie sollten mal ein bisschen runterschalten, Clausi.
Bei SSKM ist derjenige, der selbst schuld ist, und derjenige, der deswegen kein Mitleid kriegt, immer der selbe... NUR dass es nicht so ist, dass wir Österreicher für irgendwas bemitleidet werden müssten, selbst wenn wir nicht selbst schuld wären, da wir eigentlich von den ganzen MiC-Produkten keinen großen Nachteil haben.
Diejenigen, die WIRKLICH Mitleid bräuchten, sind die Leidtragenden, nämlich die Arbeiterinnen in China, und die sind definitiv nicht selbst schuld!
Ergo hat Ihr Kommentar keinen Sinn gemacht.
Also drosseln Sie mal Ihr Arroganzniveau, Sie Choleriker.
3.) Bequemheit der Leute.“ DAHER SSKM
4.) Sie haben in meinen Augen einfach nur SSKM gelesen und dieses komplett aus dem Zusammenhang gerissen und mir Dinge an den Kopf geworfen. Ich habe in meiner Antwort diesen Verlauf auch versucht in den Vordergrund zu stellen... leider ohne Erfolg. Wenn Sie mit etwas direkteren Posts nicht umgehen können, dann sollten Sie Gesellschaft (in diesem Falle Foren) meiden.
1.) Spucks hat davon Geschrieben das diejenigen welche die Spielsachen kaufen darüber nachdenken sollten wie diese Produziert werden und ob die beschenkten Kinder diese Dinge auch wirklich brauchen.
2.) Josef hat darauf hin gefragt ob es noch Spielsachen gibt die von wo anders als China kommen und hat dabei die Zahl 99% ins Spiel gebracht. Und hat „Nur dumm reden ohne nachdenken ist auch nicht produktiv.“ gesagt.
3.) Darauf hin habe ich hingewiesen das es auch noch Geschäfte gibt die Holz Spielsachen Produzieren und verkaufen. Auch habe ich angedeutet das es ja daran scheitert weil Holzspielsachen nicht „hipp“ sind und daher lieber in iPhone gekauft wird... „es scheitert einfach an der Dummheit und...
ich bin sprachlos. Sie haben 0% von meinem Post kapiert!
Ja natürlich sind die Arbeiter in China diejenigen die die meiste Last tragen und natürlich sind diese zu bemitleiden. Aber wir sind daran schuld das dies so ist und darauf hat meine Anspielung abgezielt...
Danke setzen fünf.
nur als beispiel. da kostet halt ein sandspielkübel und die schaufel etwas mehr als nur einen euro...
weiteres gibt es wunderbares holzspielzeug von deutschen firmen etcetc...
also um auf ihre frage zu antworten: ja es gibt spielzeug auch aus unseren breitengraden...
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