Sieben Christen in Ägypten wegen Islam-Film zum Tode verurteilt

28. November 2012, 13:55
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In Abwesenheit verurteilt - Macher bereut nichts

Kairo - Wegen ihrer Beteiligung an einem Schmähfilm über den Propheten Mohammed hat ein ägyptisches Gericht sieben Christen in Abwesenheit zum Tode verurteilt. Die Angeklagten hätten den Islam beleidigt, indem sie sich an der Herstellung und Vertreibung des Films beteiligt hätten, sagte der Kairoer Richter Saif al-Nasr Soliman.

Der amateurhaft gemachte und in den USA hergestellte Film war im September im Internet aufgetaucht. In zahlreichen Ländern kam es deswegen zu gewaltsamen Protesten gegen Einrichtungen der USA und anderer Länder des Westens.

In einem vor zwei Tagen von der "New York Times" publizierten Interview, erklärte der Macher des Filmes, Mark Basseley Youssef, er bereue nichts. Mit dem Schmähfilm habe er die "tatsächliche Wahrheit" über Mohammed enthüllen und die Gewalt aufzeigen wollen, die "im Zeichen Allahs" geschehe. (APA, 28.11.2012)

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