Planeten können die Sonnenaktivität beeinflussen

28. November 2012, 13:12

Forscher analysieren Zyklus der vergangenen 9.400 Jahre: "Es deutet alles auf einen externen Taktgeber hin"

Bern - Nüchtern betrachtet besteht unser Sonnensystem aus der Sonne, Punkt. Sie macht 99,86 Prozent der Gesamtmasse des Sonnensystems aus, als nächstgrößtes Objekt bringt es der Jupiter auf knapp 0,1 Prozent. Und doch scheinen auch so vergleichsweise winzige Himmelskörper ihr riesiges Zentralgestirn zu beeinflussen, wie Forscher nun berichten. Ihnen zufolge könnte die Anordnung der Planeten für langfristige Zyklen erhöhter Sonnenaktivität verantwortlich sein.

Wissenschafter des eidgenössischen Wasserforschungsinstituts eawag und der ETH Zürich haben zusammen mit Kollegen aus Spanien und Australien für die vergangenen knapp 10.000 Jahre die Zyklen der Sonnenmagnetfelder aus Eisbohrkernen und fossilen Hölzern rekonstruiert und mit der Wirkung der Planeten verglichen. Ihre daraus abgeleitete Vermutung: Das Drehmoment der Planeten könnte die Ursache für die langfristigen Zyklen der Sonnenaktivität sein. "Die Übereinstimmung ist verblüffend und lässt hoffen, dass die Vorhersage von Zeiten mit erhöhter Sonnenaktivität näher rückt", berichtet die Forschergruppe um die beiden Hauptautoren Jose Abreu und Jürg Beer.

"Externer Taktgeber"

Die bereits bekannten Perioden von 88, 104, 150, 208 und 506 Jahren stimmen nach Feststellungen der Wissenschafter während der 9.400 Jahre des Untersuchungszeitraums genau mit den periodischen Änderungen des Drehmoments überein, das die Planeten auf eine dünne Schicht im Innern der Sonne ausüben. Auf diese Schicht, so vermuten die Forscher, wirkt sich das Drehmoment der Planeten ähnlich aus wie der Einfluss des Mondes auf die Gezeiten auf der Erde. "Es deutet alles auf einen externen Taktgeber hin", sagt Beer, "und dafür kommen eigentlich nur die Planeten infrage."

Noch bezeichnen Abreu und Beer ihre Schlüsse vorsichtig als Hypothese. Doch sollten sich die Befunde ihres Teams bestätigen, wären sie von großer Bedeutung. Zum einen würden sie mithelfen, die Sonne besser zu verstehen und realistischere Modelle der Sonne zu konstruieren. Zum anderen könnten sie dazu dienen, zuverlässigere Prognosen für das "Weltraumklima" oder gar das "Weltraumwetter" zu machen. Das wäre nicht nur im Hinblick auf längere Weltraumreisen wichtig, sondern auch um sich gegen Auswirkungen von solaren Eruptionen auf unsere Kommunikations- und Stromnetze zu wappnen. (APA/red, derStandard.at, 28. 11. 2012)

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Unverantwortbare Sensationshascherei

Die Statistiken scheinen getürfkt zu sein., was der Autor Beer bereits eingestanden hat. Es ist nicht das erste mal, dass die ETH-interne Publikationa aufgrund nicht abgesicherter Daten Sensationen dem breiten Publikum schmackhaft machen will. 2003 wurde ein ähnlich getürkter snsationeller Schmarren i.S. Bergsturzbewegungen bei Randa (VS, CH) durchgegeben.
Die Zürcher sollten sich endlich mal überlegen, was sie an unausgegorenem und vor allem in welcher Form sie es publizieren.

Na bitte, die Tür zur Astrologie ist geöffnet.
Erstens, wie ein Vorposter schon anmerkte, weil es sich bei horoskopen nur um eine ursprüngliche beschreibung von raum und zeit handelte. was aber mit diesem paper nur am rande zu tun hat.

und zweitens, weil es schwer ist zu argumentieren wieso der jupiter auf etwas so großes wie die sonne einfluss hat, aber nicht auf so etwas kleines wie ein meerschweinchen...

und wenn sie einen beobachter fänden, der ihnen sagt, ihr sternzeichen wäre ein anderes als sie denken, weil er sich relativ zu ihnen mit enormer geschwindigkeit bewegt hätte? müsste er sie dann als wassermann sehen, obwohl sie jungfrau sind?

und zweitens: ich bin -- aus molekularer sicht gesehen -- ziemlich groß, kann aber nicht einfach so ein einzelnes molekül gezielt beeinflussen.

das problem mit der relativität ist, dass ein farbenblinder sie vielleicht als grau wahrnimmt. das heißt aber nicht dass sie auch grau sind.

man wird an einem punkt der welt zu einer gewissen zeit geboren. auch wenn der weltraumfahrer das vielleicht anders mitbekommt.

das problem ist nur, dass sie für den reisenden ja dann tatsächlich an einem anderen astrologischen zeitpunkt geboren wurden als für sie selbst. und sowohl sie als auch der reisende liegen mit ihrer beobachtung richtig. der farbenblinde sieht sie dann zwar in grau, aber der kann mit hilfsmitteln herausfinden, dass sie das "in wirklichkeit" nicht sind und er falsch liegt. der reisende liegt aber nicht falsch mit seinem bezugssystem.

Also den Harnstoff in ihrer Blase können sie schon ganz gezielt beeinflussen.

? ein einzelnes Harnstoff-Molekül nicht.

Sonne unter Einfluss der Planeten

Die Sonne bestimmt den Lauf der Planeten. Doch auch die Planeten haben wohl mehr Einfluss auf die Sonne als bisher angenommen. Ihre Konstellation scheint verantwortlich für die langfristigen Zyklen erhöhter Sonnenaktivität, wie Forschende der Eawag und ETH Zürich herausgefunden haben. Mehr dazu hier: http://www.qicknews.de/Forum/vie... 4095#p4095

Da gibt es einen, der das schon seit mindestens 1991 vermutet.

http://www.sunorbit.net/old_eng.htm

Ich selber bin zufällig drauf gestoßen, als ich berechnete, dass alleine der Jupiter ausreicht, um die komplette Sonne außerhalb des Schwerpunktszentrums des Sonnensystems zu bewegen (was leicht nachzurechnen ist). Die Sonne ist dann mehr als einen Sonnendurchmesser außerhalb des Schwerpunktzentrums.
Zusammen mit anderen Planeten ergibt sich eine unregelmäßige Bahn um das Zentrum.

Da wirken enorme Graviatationskräfte auf die Sonne, die natürlich auch Einfluss auf die Oberfläche der Sonne und damit die Sonnenaktivität haben können.

Das sogenannte Baryzentrum. Dabei kommt es aber auf die Stellung von Jupiter und Saturn an, ob es außerhalb der Sonne liegt.

Saturn hat mit seiner Masse einen maximalen Einfluß von etwa 400.000 km, Jupter von 750.000 km. Der Sonnenradius beträgt knapp 700.000 km. Wenn Jupiter und Saturn also sich gegenüber stehen, dann liegt das Baryzentrum innerhalb der Sonne. Wenn Jupiter und Saturn aufgereiht sind, dann liegt es außerhalb der Sonne.

Aber um den geringen Einfluß der Planeten zu verdeutlichen: Jupiter und Saturn besitzen gemeinsam 0,13 Sonnenmassen.

Die entscheidende Sache hier ist nicht der gravitative Einfluß, sondern der Drehmoment des Gesamtsystem und der einzelnen Komponenten. Die Sonne besitzt nur 0,05 % Anteil am Drehimpuls des Sytems, der Rest verteilt sich auf die Planeten. Jupiter hat den Hauptanteil daran. Und der Drehmoment übt Kraft aus.

Mir scheint, da stehen einige auf Kriegsfuss mit der Physik,

wie sonst erklären sie die vielen Grünen auf eine falsche Aussage.
Die Bewegung erklärt sich vollständig aufgrund der Gravitationskraft und natürlich aufgrund der normalen Beschleunigungs/Trägheitskräfte.
Als Folge davon gilt natürlich auch die Erhaltung des Drehimpulses. Auch sämtliche Drehmomente, die man irgendwo messen kann, werden durch Graviation/Trägheit bestimmt.

Mit Jupiter allein meinte ich doch

ausschließlich den Einfluss des Jupiters unter Vernachlässigung der anderen Planeten, also eh genau was ich sage.

Zum letzten Absatz: das ist aber nicht richtig, nicht irgendein Drehmoment ist entscheidend sondern sehr wohl die Gravitationskraft, wie sonst soll ein Planet auf die Sonne Kraft ausüben.
Natürlich ist auch die variierende Stellung der Planeten relevant, da sich die Graviationskräfte dadurch stark ändern.

die sonne ist rund - ihr spiel dauert länger als 90 min., die planeten machen sie ganz schwindlig

und wir hier "herunten" werden vorzüglichst von F S 3; higgs - wozu? und Magic Washroom- unterhalten...

ach - so schön - es könnte ewig so weitergehen

"Weltraum", "Weltraumwetter"
Schön,das hier auch das im Artikel erwähnt wird. Den Schreibern wird aber wohl nicht wirklich bewusst gewesen sein, was das bedeutet.Das Weltklima wird seit Jahrmilliarden von der Sonne beeinflußt und nicht nur von Spurengasen in der Atmosphäre. Die Sonne hat weit mehr Einfluß auf unser Klima als die CO2- Apokalyptiker wahr haben wollen. Umwelt schonen, ja. Umwelt und Wirtschaft kaputt machen aufgrund von Klimahysterie, nein.

Wie wird die Umwelt durch die Klimahysterie kaputtgemacht?

Es wurde schon sehr lange darueber spekuliert. Schoen Fundamentiertes zu hoeren.

Diese Information ist Wasser auf die Mühlen der Elektro-Kosmologen. Richtig FS3?

Und wieso sollte sie das? Ebbe und Flut lässt sich ja auch ohne EU erklären...

:) Natürlich, lieber "chekotay"! - Das Unvermeidliche ist eben nicht aufzuhalten…

…Etwas poentierter formuliert, könnte man fast meinen, daß die ETH plötzlich glatt der Astrologie(!) Vorschub gewährt…

wieso sollten die hier verwendeten Aspekte aus Mechanik und Strömungslehre irgendetwas mit Astrologie oder anderen schwurbeligen anti-physikalischen Weltbildern zu tun haben?

Schmarrn^10.

Die Stellung der Planeten zueinander ist nun mal DER maßgebliche Faktor in der Astrologie…

…Hierbei ist es interessant zu beobachten, daß etwa ein Trigon (entspricht 120°) einen "selbständigen Fluß" der Energien eines Planeten bewirkt, wiewohl ein Quadrat (entspricht 90°) diesen Fluß (wasimmer auch damit gemeint ist) blockiert.

Ein Horoskop stellt die ursprünglichste Verknüpfung von Raum und Zeit dar. Das bedeutet mehr od.weniger, daß eine Abbildung beobachtet wird, die einer gewissen "Qualität" der Zeit entspricht, und nicht etwa, daß Planeten einen "Einfluß" haben, wie oft fälschlicher Weise behauptet wird.

Diese Arbeit der ETH gibt demnach einen interessanten Hinweis i.d.Richtung, in welcher Art die Interaktion zw.Himmelskörpern, fernab dem antiqierten Glauben von alleinig "gravitationeller" Wirkung noch funzen könnte.

diese info ist alt wie die sonne;-)
und für jeden der sich nicht in unserem promoteten, mechanistisch-materialistischen weltbild verlaufen hat offensichtlich.

Auch hier beweisen sie erneut, dass sie keine AHnung von den begriffen haben, gegen die sie Sturm laufen. "Materialistsiches Weltbild" macht nur Sinn

wenn sie diesen begriff auf den erkenntnistheoretischen Materialismus beziehen. Da wird er auch Physikalismus genannt. Dieser behauptet, dass alle Vorgänge und Phänomene auf die Materie und deren Gesetzmäßigkeiten zurück zu führen sind.

"Mechanistisches Weltbild" (mechanistisch nicht mechanisch) legt sich nun genau auf den ontologischen, also den oben beschriebenen erkenntnistheoretischen Materialismus fest.

Sie hätten genau so sinnentleert von einem "materialistischen-materialistischen weltbild" schreiben können.

Sie werfen anderen imemr vor Wikipedia zu lesen, ihnen würde das auch nciht schaden, denn es wird langsam lächerlich, wenn sie andauernd Begriffe verwechseln, falsch verstehen und benutzen.

jaja, du wiederholst dich, mein kleiner fundemantalist.......

empfehle die lektüre von unzicker, nur damit du mal beginnst deine religion wenigstens ansatzweise zu hinterfragen - und falls dir lesen zu anstregend ist kannst ja wenigstens mal einen vortrag anhören:

http://www.youtube.com/watch?v=Fnpno3LYM_k

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