Ein Fotorundgang durch das Flüchtlingslager in Traiskirchen

Ansichtssache |

Das Flüchtlingslager Traiskirchen, das offiziell "Betreuungsstelle Ost" heißt, ist ein Dauerthema in den Medien. Doch wie sieht es hinter den Mauern der Einrichtung aus?

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foto: michael hierner / www.hierner.info

In den vergangenen Tagen und Wochen war viel über das Flüchtlingslager Traiskirchen zu hören - von unmenschlichen Zuständen und Überfüllung, von Gewalt und Kriminalität. In Wien protestieren Asylwerber in einem Camp vor allem gegen langwierige Asylverfahren und mangelnden Zugang zu Arbeitsmöglichkeiten. Bei einem geführten Rundgang gewährt Franz Schabhüttl, Leiter der "Betreuungsstelle Ost", einen Einblick in jenes Gelände, auf dem die meisten österreichischen Asylwerber leben.

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Komisch

Ich dachte Traiskirchen wäre hoffnungslos überfüllt?

*ironieoff

In meinem Studentenheim sah es weitaus schlimmer aus.

mit dem kleinen aber feinen unterschied

dass sie ihr studentenwohnheim (wo haben sie studiert?), jederzeit freiwillig verlassen konnten, und sich eine eigene bleibe, die ihnen besser zusagt, suchen hätten können. diese freiheit besitzen asylwerber*innen jedoch nicht, daher ist der vergleich mehr als hinkend.

die Auswahl bestimmt das Bild

Ich finde nicht, dass der Leser anhand dieser Fotoauswahl tatsächlich beurteilen kann, unter welchen Umständen Asylwerber in Traiskirchen leben.

Kein einziges Foto aus dem privaten Bereich wie Schlafsaal oder Unterbringung für Familien , sondern alles öffentlich zugängliche mehr oder weniger "repräsentative" (Büro, Pingpong, Fußballplatz) Räume.

Es ist halt so. Entweder gab es Vorgaben von oben oder die Leute wollen sich nicht fotografieren lassen, was ich auch verstehen kann - aber es ist eben nur ein kleiner Ausschnitt, der sicher nicht alles zeigt.

Eine Mischung aus Gefängnis und Kaserne... :-(

Visuell vielleicht. Aber sonst nicht: man kann im asylheim jederzeit rsus und rein...

Das glauben auch nur Sie!

und was glauben sie? waren die leute, die während meiner recherche raus und rein gingen angestellte schauspieler???

danke.

man sieht jetzt endlich mal, dass die unhaltbaren zustände in traiskirchen ein ammenmärchen sind

30.11.2012, 12:20

Neidisch? Tauschen Sie doch ihre 3-Zimmer Wohnung mit einem Schlafsaal für Asylbewerber für 4 Wochen. Dann erst dürfen Sie mitreden.

Jeder, der beim Bundesheer war musste sich auch sein Zimmer mit 10 oder mehr Leute teilen... ;-)

Musste oder wollte? Wohl eher musste.

Und sie wohnen gerne beim Bundesheer?

re: Bundesheer

Also sonderlich erstrebenswert ist es nicht so zu leben. Wenn man dazu gezwungen wird (Flüchtige haben kaum eine Wahl) wohl erst recht nicht.

Viel wichtiger jedoch ist:
Wie lange ist es denn zumutbar "wie beim Bundesheer" zu leben?
Ich halte nicht einmal ein halbes Jahr für zumutbar wenn die Betroffenen keine Alternative haben.
Und wie lange leben Flüchtige im Schnitt in so einem Camp?

Und ich dachte den Traiskirchner Asylsuchenden ginge es schlecht...

Aber wenn ich die Fotos so sehe gibts doch wirklich keinen Grund zur Besorgnis.
Die können doch froh sein dass sie noch kein Asyl bekommen haben, das Lager ist noch immer besser als ein Unterbezahlter 60h Job und eine Wiener Altbauwohnung mit Nachbarn deren Sprache man nicht versteht.

38,5h/Woche ist gesetzlich geregelt.

Ich weiß schon, wo Ihr nächster Urlaub hingeht, freigfre!

Leider fällt der Sommerurlaub 2013 aus :(

Wer Kinder hat,

der sollte mit Ihnen nach Traiskirchen fahren - oder sich die Fotostrecke gemeinsam durchsehen.
Er/Sie sollte versuchen den Kindern zu erklären, was hier geschieht und warum sich diese Menschen in einem Lager aufhalten müssen.
Zwischenfragen der Kinder sind erlaubt und zu beantworten!
Danach sollte man den Kindern sagen, dass es keine historischen Bilder sind, sondern aus dem Jahre 2012!

... am besten, mit einem Korb voll Essen un einer Tasche Gewand und Schuhe. Wichtig ist, dass man selbst nicht im Nerz dort auftaucht und die Kinder ihre Nintendos zu Hause lassen, man will ja anteilsvoll wirken. Und dann ist auch wichtig , dass alle vorher üben sollten, mitleidig und anteilsvoll zu sein, die Kinder sollten sich vorher Fragen überlegen um die unglaubliche Armut und Aussichtslosigkeit auch erfahren zu können. Mt Tränen in den Augen das Gewand, die Schuhe und das Essen den Flüchtlingen persönlich in die Hand drücken! Wenn nach einiger oder kurzer Zeit bedrückendes Schweigen herrscht, ist es gut, anteilvoll bedrückt heimwärts zu kehren und dankbar bei Tisch ein paar betroffene Gedenkworte zu sagen.

Ist das Ihr ernst jetzt? Es ist wirklich erstaunlich wie leicht sich manche Leute gewisse Dinge machen...Ich führe es mal auf einen geringen Bildungsgrad zurück..

Aber klar, warum machen wir die Grenzen nicht einfach für jedermann auf? So funktioniert das Schlarafenland sicher...Dann haben wir zwar halb Afrika hier, aber zumindest hätten wir dann im Endeffekt alle kein Geld mehr....

Asyl ist gut und macht Sinn, aber nur wenn es auch angebracht ist. Die Unterbringung in Traiskirchen ist vorübergehend sicher auch zweckmäßig und gut. Ich habe Schullandwochen in schlimmeren Baracken verbracht, vom Bundesheer brauchen wir garnicht reden...

Aber bitte rennens weiterhin blind durch die Gegend...

Geben Sie hier nicht so mit ihrem Bildungsgrad an. Wenn Sie Schullandwoche mit einem Asylantenheim vergleichen, dann zeugt es nur davon dass Sie keine Bildung haben.

Das haben Sie falsch verstanden, ich gebe nicht mit meinem Bildugnsgrad an, ich bin schockiert über den Bildungsgrad meiner Vorposterin.

Nein ich vergleiche meine Schullandwoche nicht mit einem Asyllager, sehr wohl aber die Unterbringung - die ich persönlich nicht schlimm fand, mich aber ein bissl an Traiskirchen erinnert...

Bildung hat man erst wenn man mindestens 2 Doktortitel hat und noch nie gearbeitet hat

das kann man leicht erklären:

in traiskirchen sind hunderte menschen aus diversen ländern untergebracht, die behaupten in ihrer heimat verfolgt zu werden und deshalb bei uns um aufnahme bitten.

und wir helfen diesen armen menschen.

um sie versorgen zu können und die möglichkeit zu haben ihre angaben zu überprüfen, sind sie dort untergebracht.

in der geschichte der menschheit wurden (und auch heute noch in vielen ländern werden) flüchtlinge nicht so gut versorgt wie hier.

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