Lenny Kravitz spielt R&B-Legende Marvin Gaye

28. November 2012, 12:56

Hollywood will Geschichte von Sängerin Susan Boyle verfilmen - Beyonce führt bei Doku über eigenes Leben Regie

New York/Los Angeles - US-Rockstar Lenny Kravitz spielt seine erste Hauptrolle in einem Film über die letzten Jahres des R&B-Musikers Marvin Gaye. Entsprechende Medienberichte bestätigte Kravitz' Sprecherin laut US-Tageszeitung "USA Today". Regie wird demnach der Brite Julien Temple führen.

Kravitz war bisher nur in kleinen Nebenrollen auf der Leinwand zu sehen gewesen, darunter in "Die Tribute von Panem". Marvin Gaye hatte am Ende seiner Karriere mit Depressionen und Kokain-Missbrauch zu kämpfen. Er starb 1984 kurz vor seinem 45. Geburtstag in Los Angeles. Sein Vater erschoss ihn im Streit.

Filmbio über Sängerin Susan Boyle

Verfilmt werden soll auch der Aufstieg der schottischen Sängerin Susan Boyleg. Das Studio Fox Searchlight habe sich die Filmrechte an Boyles Leben und an dem britischen Musical "I Dreamed A Dream" gesichert, berichtet das Filmportal "Deadline.com". 2009 rührte Boyle mit ihren Auftritten in der Castingshow "Britain's got Talent" Menschen weltweit.

Besonders in Erinnerung blieb ihr Song "I Dreamed A Dream" aus "Les Misérables". Die Außenseiterin aus einem kleinen Dorf in Schottland wurde über Nacht zum Star. 2010 schaffte Boyle es gleichzeitig an die Spitze der britischen und amerikanischen Albumcharts. Im vorigen März feierte das Musical basierend auf ihrem Leben in Großbritannien Premiere. Es soll 2013 unter anderem durch Australien touren.

Beyonce führt bei Doku Regie

Die amerikanische R&B-Sängerin Beyoncé will indessen bei einer geplanten Dokumentation über ihr Leben selbst Regie führen. Wie das US-Branchenblatt "Variety" berichtet, wird der Star für den US-Sender HBO dabei auch als Produzentin fungieren. Die Doku von der Länge eines Spielfilms soll Einblick in das Leben des gewöhnlich scheuen Stars geben, von Beyoncés Kindheit in Texas über ihren Aufstieg als gefeierte Grammy-Gewinnerin bis hin zu ihrem Leben als Mutter einer kleinen Tochter an der Seite von Rapper-Ehemann Jay-Z.

Die noch titellose Dokumentation soll im Februar im US-Fernsehen ausgestrahlt werden. Beyoncé war kürzlich von Clint Eastwoods geplantem Film-Musical "A Star is Born" abgesprungen. Sie war zuvor in Filmen wie "Cadillac Records, "Der rosarote Panther", "Dreamgirls" und "Austin Powers in Goldständer" auf der Leinwand zu sehen. Das amerikanische "People"-Magazin hatte den Star im vergangenen April zur schönsten Frau der Welt gekürt.

Minnie Driver als werdende Mutter in "Return to Zero"

Die britische Schauspielerin Minnie Driver ("Goldeneye", "Good Will Hunting") übernimmt die Hauptrolle in dem Indie-Drama "Return to Zero". Wie das Branchenblatt "Hollywood Reporter" berichtet, ist Driver darin als werdende Mutter zu sehen, deren Baby während der Schwangerschaft stirbt. Paul Adelstein, aus der US-TV-Serie "Private Practice" bekannt, spielt ihren Ehemann.

Der britische Star Alfred Molina ("Frida", "Atemlos - Gefährliche Wahrheit") mimt einen Frauenarzt, der bei der schwierigen Schwangerschaft helfen soll. Der amerikanische Kurzfilmregisseur Sean Hanish gibt damit sein Spielfilmdebüt. Er hat die auf wahren Tatsachen beruhende Geschichte selbst in ein Skript verwandelt. Die Dreharbeiten sollen in Kürze in Los Angeles beginnen. Driver, Mutter eines vierjährigen Sohnes, war zuletzt an der Seite von Hilary Swank in dem Justizthriller "Betty Anne Waters" auf der Leinwand zu sehen. (APA, 28.11.2012)

 

Share if you care
1 Posting

der hendrix für arme spielt den marvin? ohje.

Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.