Take 2-Chef: "Grand Theft Auto" darf nicht "Call of Duty" werden

  • Analysten rechnen, dass sich "GTA 5" 25 Millionen Mal verkaufen wird.
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    Analysten rechnen, dass sich "GTA 5" 25 Millionen Mal verkaufen wird.

Strauss Zelnick spricht sich gegen jährlichen Erscheinungszyklus aus

"Grand Theft Auto" (GTA) soll kein jährlich erscheinendes Franchise werden. Dies betonte Take 2-Chef Strauss Zelnick im Rahmen einer Technologiekonferenz der Credit Suisse (via Gamespot). Zwar lobte Zelnick die Konkurrenz seitens Activision, dass man in der Lage ist, mit "Call of Duty" jedes Jahr "ein Qualitätsprodukt" abliefern könne, doch bekräftigte, dass Take 2 dieses Veröffentlichungsmodell nicht kopieren wird. "Unserer Ansicht nach läuft man so Gefahr, dass die Konsumenten irgendwann das Interesse an dem Franchise verlieren." Activision sehe das sicher anders, doch sei bezeichnend, dass sich "Call of Duty: Black Ops 2" schlechter verkaufe, als "Modern Warfare 3".

Franchise neu halten

Bei "GTA" sei das "nie der Fall" gewesen. "Unsere Spiele verkaufen sich mit jedem Mal besser. Serien, die jährlich erscheinen, scheint letzten Endes die Luft auszugehen.", so Zelnick. Eine Ausnahme würden Sportspiele bilden. Activision musste dies bereits einmal an der einstigen Hit-Serie "Guitar Hero" erleben. Innerhalb weniger Jahre stürzte das Gitarrenspiel vom Milliarden-Franchise in die Versenkung.  

Ob Zelnick mit seiner Theorie Recht behält, wird sich am im Frühjahr erscheinenden "Grand Theft Auto 5" zeigen. Analysten rechnen mit Rekordverkaufszahlen von 25 Millionen Stück. Insgesamt verkauften sich die Spiele der "GTA"-Serie bisher rund 125 Millionen Mal. (zw, derStandard.at, 28.11.2012)

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