Leitbörsen in Fernost schließen im Minus

28. November 2012, 12:30
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US-Haushaltsdiskussion belastet - Bergbauunternehmen in Australien schwach

Tokio - Die Leitbörsen in Fernost haben am Mittwoch leichter tendiert. Der Nikkei-225 Index in Tokio reduzierte sich um 114,95 Zähler oder 1,22 Prozent auf 9.308,35 Punkte. Der Hang Seng Index in Hongkong fiel um 135,05 Zähler (minus 0,62 Prozent) auf 21.708,98 Einheiten. Der Shanghai Composite gab um 17,65 Punkte oder 0,89 Prozent auf 1.973,52 Punkte nach.

Die Märkte in Singapur und Sydney schlossen ebenfalls in der Verlustzone. Der FTSE Straits Times Index schloss bei 3.011,77 Zählern nahezu unverändert mit einem minimalen Minus von 0,14 Punkten. Der All Ordinaries Index in Sydney sank um 10,8 Zähler oder 0,24 Prozent auf 4.462,60 Einheiten.

Geringe Fortschritte bei "Fiskalklippe"

Richtungsweisend für die asiatischen Börsen waren laut Händlern die geringen Fortschritte in den USA zur Verhinderung der "Fiskalklippe". Wenn Washington nicht rasch handelt, treten zum Jahreswechsel konjunkturbelastende Steuererhöhungen und Budgetkürzungen in Kraft, hieß es.

Besonders schwach präsentierten sich in Tokio Schifffahrtsbetreiber, nachdem Kawasaki Kisen (minus 4,63 Prozent auf 103,00 Yen) angekündigt hatte seinen Flottenausbau wegen der geringen Auslastung aufschieben zu wollen. Mitsui OSK gaben um 4,85 Prozent auf 196,00 Yen nach und Nippon Yusen, Japans größte Reederei, büßten 4,52 Prozent auf 169,00 Yen ein.

In Hongkong fielen CNOOC um 1,71 Prozent auf 16,14 Hongkong Dollar, nachdem der Ölpreis am Dienstag den zweiten Tag in Folge rückläufig war. Guangzhou R&F gewannen 6,01 Prozent auf 11,64 Hongkong Dollar. Die Deutsche Bank hatte zuvor den Immobilienentwickler in ihre Top Pick-Liste aufgenommen.

Bankwerte legten in Shanghai zu

An der chinesischen Festlandsbörse in Shanghai zählten Bankwerte zu den wenigen Gewinnern. Agricultural Bank of China stiegen am oberen Ende der Kurstafel um 1,15 Prozent auf 2,64 Yuan. Bank of Communications erhöhten sich um 0,72 Prozent auf 4,21 Yuan.

Hingegen mussten australische Bergbauunternehmen klare Verluste hinnehmen. Rio Tinto fielen um 1,87 Prozent auf 56,70 australische Dollar. Newcrest Mining gaben um 1,82 Prozent auf 25,33 australische Dollar nach und BHP Billiton verloren 0,58 Prozent auf 34,00 australische Dollar. (APA, 28.11.2012)

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