US-Soldatinnen wollen sich an die Front klagen

28. November 2012, 07:28

Bürgerrechtsorganisation: Frauen Teilnahme an Kampfeinsätzen ermöglichen

Washington - Die US-Bürgerrechtsorganisation ACLU hat im Namen von vier Soldatinnen Klage gegen das Verteidigungsministerium wegen des Verbotes von Kampfeinsätzen für Frauen eingereicht. "Es ist kaum zu glauben, dass es im heutigen Amerika immer noch Dinge gibt, die man nicht tun darf, nur weil man eine Frau ist", erklärte die Marineinfanteristin Zoe Bedell am Dienstag auf einer Pressekonferenz.

In der Klageschrift heißt es, ein Jahrhundert nach dem Wahlrecht werde den Frauen der wichtige Bestandteil des Staatsbürgertums verwehrt, gleichberechtigt bei der Verteidigung ihres Landes dienen zu dürfen. Ein Sprecher des Verteidigungsministeriums erklärte, es werde laufend geprüft, auf welchen Gebieten Frauen eingesetzt werden könnten.

Im US-Heer beträgt der Frauenanteil zum Beispiel etwa 14 Prozent. Nach Vorschriften aus dem Jahr 1994 sind sie von Kampfeinsätzen ausgeschlossen. Allerdings zeigen die Kriege in Afghanistan und im Irak, dass eine klare Trennung in Kampf- und andere Einsätze oft nicht zu ziehen ist. Der Klage zufolge sind Hunderttausende aus den Konflikten zurückkehrende Veteraninnen wegen des Verbots viele Karrieremöglichkeiten im US-Militär verwehrt. In der Luftwaffe sind 99 Prozent der Stellen für Frauen offen, bei den Marines und im Heer dagegen etwa 70 Prozent. (APA, 28.11.2012)

Kommentar posten
Posting 1 bis 25 von 65
1 2
Die meisten Militärs lehnen Frauen bei Kampfeinsätzen ab

Die Männer in diesen Einheiten haben ein psychisch wesentlich höheres Problem wenn eine Frau neben ihnen stirbt als wenn es ein Mann ist.

Wenn es wirklich hart auf hart geht steigt die Anzahl der schwangeren Frauen in solchen Einheiten rapid an und so verlieren Einheiten in wichtigen Phasen wertvolle Personen.

Viele Männer gehen während des Gefechts instinktiv zu hohe Risiken ein um die Frau(en) in ihren Einheiten zu schützen, als sich auf ihren Kampfeinsatz zu konzentrieren. Dadurch leidet u.U. der Erfolg.

Diese und weitere Gründe lassen die Militär auf Abstand gehen wenn es darum geht Frauen in Kampfeinsätzen mitzunehmen. Man müßte eigene Einheiten nur für Frauen aufstellen. Vielleicht kommen hier andere Ergebnisse.

Man sollte ein paar Jahrzehnte nur noch Frauen schicken.

Finde das irgendwie schauderlich, dass eine Bürgerrechtsorganisation will, dass auch Frauen im Krieg töten dürfen und Bomben werfen:

meiner Meinung nach müsste eine Bürgerrechtsorganisation gegen Krieg auftreten, denn im Krieg werden Bürgerrechte mit Füßen getreten.
Kaputte Welt...

Was lernen wir daraus?

Bürgerrechte gibt es nicht nur nach links oder links-links bzw. nach liberal oder ultraliberal sondern auch nach rechts und rechts-rechts bzw. konservativ und ultrakonservativ.

Bürger sind politisch nicht nur einseitig aktiv (auch nicht in Österreich).

Das ist schon richtig:

Für mich hat aber Krieg mit Bürgerrechten gar nichts zu tun, da diese im Krieg nicht wirklich gelten. Deshalb ist es FÜR MICH, für Sie mag das anders sein, schauderlich, dass Menschen generell freiwillig in den Krieg ziehen (wollen) und eine BÜRGERRECHTSORGANISATION Frauen dabei unterstützt, bei etwas mitzumachen, was garantiert Bürgerrechte verletzt.
Das ist nun einmal meine Meinung. Da sie mir gesund vorkommt, möchte ich diese auch nicht ändern;)
Grundsätzlich stimmt es aber natürlich auch, dass Gleichberechtigung auch den Kriegseinsatz miteinschließt, genaugenommen: das braucht aber nicht von einer BÜRGERRECHTSORGANISATION gefördert werden, aus besagten Gründen.
p.A.

Das Problem dabei ist,das sie einem hohen risiko von vergewaltigungen ausgesetzt wären,sofern sie nicht getötet werden.

das Traurigste an der ganzen Geschichte ist nicht, dass es Damen gibt, die unbedingt töten oder getötet werden wollen (is ihr Kaffee...), aber dass es Damen gibt, die schon im Irak bzw. Afghanistan waren und immer noch glauben, sie würden dort ihr Land verteidigen.

Die meisten Kriege könnte man schnell beenden, indem man dorthin nur Soldaten einmarschieren lässt, die das zu erobernde Land auch auf der Landkarte finden würden... ;)

wenn ich da an (entfernt) Bekannte denke, die gerade am Golan sind und bis vor kurzem nicht mal gewußt haben, dass Israel ein Land ist, wo es liegt und dass Judentum eine Religion ist.... geschweige denn irgendwelche historischen Hintergründe erfassen könnten.

Na ja, ich weiß nicht ...

Wenn jemand unbedingt jemand anderen töten will, ist das nicht nur sein Kaffee ...

na ob das jetzt die paar Damen machen oder irgendein Redneck aus Georgia is in dem Fall auch schon egal ;)

Was man alles für Problem haben kann

Aber gut wenn auch Frauen in den Tod laufen wollen warum nicht. Is ja auch das Land der unbegrenzten Möglichkeiten

Aufgrund der Informationen im Standard Artikel kann man vielleicht zu diesem Eindruck kommen.
Tatsächlich handelt es sich bei den Klägerinnen zumeist um Offiziere, zwei von denen wurden bereits mit einem Purple Heart ausgezeichnet - d.h. einem Orden den man erhält, wenn man im Kampfeinsatz verwundet wird.

Und jetzt wollen diese Offizierinnen Männer in den Tod hetzen. Sauber.

Auch bellizistische Frauen sollten an der Front selber sterben können. Denn wer den Krieg will, gehört ins Stahlgewitter an der Front, höchstpersönlich.

Bin voll dafür. Weiß aber auch, warum die Generalität dagegen ist. Wäre ich General wäre ich natürlich auch dagegen. Bin ich aber nicht, also bin ich voll dafür.
Und wo zutreffend bitte Wehrpflicht für Frauen auch gleich einführen.

lol

"... Verteidigung des Landes ..."

hahaha ich kann nicht mehr :D

An die US-Regierung: Lasst doch auch die weiblichen Lemminge über die Klippe springen, wenn sie im Ausland unbedingt ihr Land "verteidigen" wollen.

Das ist Darwin wie ich ihn liebe

Our universal soldiers...

...immer vorne dabei, wenns darum geht, diese Welt noch zu verschlimmern... Soldaten, Pfaffen, Potentaten... wie wäre die Welt so schön ohne sie und auch ohne all die Menschlein, die ohne die genannten nicht auszukommen glauben!

Torches of Freedom

Das erinnert schon wiedermal an die selbstschädigende Dummheit von Frauen wenn sie etwas für sich beanspruchen wollen ohne drüber nachzudenken was das für sie und andere bedeutet.

http://alles-schallundrauch.blogspot.co.at/2007/04/e... einer.html

Stimmt

Und in Saudi Arabien wollen sie doch tatsächlich Auto fahren wo doch jeder weiß dass durch Verkehrsunfälle jedes Jahr Tausende sterben.

Ach wie dumm doch diese Frauen sind.

(/sarkasm off)

Natürlich vergleichbar mit dem Töten (oder getötet werden) an der Front.

Geschweige denn der Behandlung in Gefangenschaft.

Das Kommentar war eine Antwort

auf den Blog den Gobi gepostet hat nicht auf den Artikel.

Sprich wo Frauen sich das Recht herausnahmen selbst zu bestimmen ob sie eine Zigarette rauchen dürfen oder nicht. (weil ja rauchen tödlich sein kann/ ist)

Daher der Vergleich mit Frauen die auch selbst bestimmen wollen ob sie Autofahren oder nicht. (weil dies tödlich enden kann)

Äpfel - Birnen

die bestätigung das im ami-land

nicht immer alle latten am zaun sind findet sich hier wieder. freiwillig in kriegseinsätze zu ziehen, naja - wahrscheinlich wird sie daheim niemand vermissen.

Ich könnte mir vorstellen, dass Frauen im Kampfeinsatz (dort wo keine Muskelkraft gefragt ist), Männern evtl. in der Leistung überlegen sein könnten!

Hier könnten ihre biologischen Mechanismen fürs Kinderkriegen (und verteidigen) evtl. Vorteile bringen. Aber alles nur Spekulation ...

Ich wünsche niemanden einen Kampfeinsatz, nichteinmal denjenigen die es sich selber wünschen!

Die biologischen Mechanismen für's Verteidigen finden Sie aber eher bei Männern.

Kommentar posten
Posting 1 bis 25 von 65
1 2

Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.